100 Gbit/s über 1.000 Kilometer Glasfaser gesendet

Breitband Die Forschungsabteilung des japanischen Telekommunikationskonzerns KDDI hat einen neuen Meilenstein bei Datenübertragungen über große Distanzen aufgestellt. Über die Distanz von 1.000 Kilometern wurde eine Bandbreite von 100 Gigabit pro Sekunde realisiert. Zum Einsatz kam eine herkömmliche Ethernet-Verbindung über Glasfaser. Eine Signalkorrektur durch zwischengeschaltete Repeater wurde den Angaben zufolge nicht notwendig.

Um eine solch hohe Bandbreite zu erreichen setzten die Forscher der KDDI R&D Labs unter anderem OFDM-Multiplexing ein. Die zu übermittelnden Daten werden dabei in 2.000 separate Streams aufgeteilt, die mit relativ geringer Geschwindigkeit und Fehlerquote übertragen werden.

Die Technologie kann laut KDDI voraussichtlich ab 2010 in Backbones eingesetzt werden. Dabei könnte man auf bereits verlegte Kabelstrecken zurückgreifen.

Die Kapazität der zentralen Verbindungswege ließe sich so deutlich steigern. Dies ist angesichts der schnell wachsenden Menge der weltweit übertragenen Daten dringend notwendig. Vor allem das Filesharing und die schnell wachsenden Multimedia-Angebote im Web 2.0-Bereich führten zuletzt zu einer sprunghaften Steigerung des Internet-Traffics.
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