LHC und ITER erhalten 100 GBit/s über den Atlantik

Google, Street View, Wissenschaft, CERN, Lhc, Large Hadron Collider, Teilchenbeschleuniger Bildquelle: Google Street View
Eine neue Verbindung mit einer Bandbreite von 100 Gigabit pro Sekunde soll Forschungseinrichtungen über den Atlantik hinweg verbinden und so die Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten verbessern.
An den Endpunkten der Strecke finden sich das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie verschiedene Forschungsnetze in den USA. Auf der internationalen Supercomputing-Konferenz SC13 in Denver konnte das Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT die Technologie für die neue Verbindung erstmals erfolgreich demonstrieren.

"Wie in einem Konzert haben wir die verschiedenen Instrumente nun zusammengefügt, um erstmals diese Rekordgeschwindigkeit von Endanwender zu Endanwender für die deutsche Wissenschaft nutzen zu können", sagte Bernhard Neumair, Geschäftsführender Direktor des SCC. Ein entscheidender Schritt dabei war es, das Zusammenspiel aus Anwender-Software und den durchleitenden Stationen zu regeln und zu optimieren.

Die Verbindung soll unter anderem die Entwicklung fortgeschrittener Netzwerktechnologien fördern. In der Praxis hat sie allerdings auch eine große Bedeutung für datenintensive Projekte wie die Experimente am Teilchenbeschleuniger LHC in Genf und am Fusionsreaktor ITER in Frankreich.

Der Ausgangspunkt der neuen Datenstrecke ist eine 100-GBit/s-Verbindung vom KIT nach Amsterdam, die vom Deutschen Forschungsnetz (DFN) realisiert wird. Die transatlantische 100-GBit/s-Netzwerkverbindung mit dem Namen "Advanced North Atlantic 100G Pilot project (ANA-100G)" von Amsterdam nach New York wird von einem Konsortium aus sechs internationalen Wissenschaftsnetzen für zwölf Monate zur Verfügung gestellt.

An der Hochgeschwindigkeitsverbindung sind die Wissenschaftsnetze Internet2 (USA), NORDUnet (Nordische Länder), ESnet (US-Energieministerium), SURFnet (Niederlande), CANARIE (Kanada) und GÉANT (Europa) beteiligt. Die Einrichtung dieser Strecke verdeutliche einmal mehr, dass Spitzenforschung heute zunehmend auf der Basis großskaliger wissenschaftlicher Daten stattfindet, deren Management und Analyse der Schlüssel zu neuen Erkenntnissen und Innovationen sind, erklärten die Betreiber. Komplexe Projekte werden dabei in internationalen Kooperationen durchgeführt, bei denen die Forscher einen schnellen und sicheren Zugriff auf die rund um den Globus verteilten Daten erwarten. Google, Street View, Wissenschaft, CERN, Lhc, Large Hadron Collider, Teilchenbeschleuniger Google, Street View, Wissenschaft, CERN, Lhc, Large Hadron Collider, Teilchenbeschleuniger Google Street View
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