Microsoft 'Surface' soll bis 2011 erschwinglich werden

Hardware Microsofts "Surface" könnte schon in weniger als drei Jahren im Haushalt vieler Privatanwender zu finden sein. Dies behauptet zumindest Tom Gibbons, zu dessen Aufgabenbereich als Chef der Division für spezialisierte Geräte und Anwendungen der Multitouch-PC gehört. Derzeit stünden die Aussichten auf ein Erreichen dieses Ziels recht gut, sagte er weiter.

Seitdem "Surface" erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, habe man eine überaus positive Reaktion erfahren, die in tausenden von Anfragen von Behörden, Regierungen und auch Privatpersonen resultierte, so Gibbons gegenüber Fortune. In einem Zeitfenster von drei Jahren sei nun damit zu rechnen, dass die Geräte auch für Otto Normalverbraucher erschwinglich werden.


"Surface" kommt derzeit noch in Form eines 5000 bis 10.000 US-Dollar teuren Couch-Tisches daher, in den ein 30-Zoll-Touchscreen integriert ist. Darin steckt ein vollwertiger Vista-PC, der mit Hilfe von ebenfalls im Tisch versteckten Digitalkameras erkennt, wo sich Objekte verschiedenster Art auf der Oberfläche befinden. Auf diese Weise wird die Bedienung per Multitouch - also mit mehreren Fingern gleichzeitig - ähnlich wie bei Apples iPhone möglich.

Bis die Geräte allerdings in rund drei Jahren im Haushalt Verwendung finden können, müssen zunächst einmal die allerersten "Surface"-Tische an Microsofts erste Firmenkunden bedient werden. Diese wollen die Geräte im Verkauf als interaktive Displays einsetzen, doch bisher fehlt es an passender Software. Es habe einige Schwierigkeiten bei der Entwicklung passender Anwendungen gegeben, weil der Ansatz noch so neu sei, erklärte Gibbons.

Man helfe derzeit den Kunden bei der Erarbeitung der Softwarelösungen, was aber für einige Monate Verzögerung gesorgt haben soll. Gibbons gab zu, dass er gern schon viel weiter wäre. Innerhalb der nächsten paar Monate werde es aber soweit sein, versprach er. Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte kürzlich verlauten lassen, dass man vom Interesse der Kunden überwältigt worden sei und nun versuche, die richtigen Schritte zu tun, um "Surface" für Konsumenten zu einem attraktiven Produkt zu machen.
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