Toshiba kündigt Laptop & Dock mit Drahtlos-USB an

Hardware Erst vor wenigen Tagen wurden die ersten Geräte vorgestellt, die offiziell für den neuen Wireless-USB-Standard zertifiziert wurden. Dabei handelte es sich um zwei Laptops der Hersteller Lenovo und Dell sowie Hubs einiger anderer Anbieter.

Der japanische Elektronikriese Toshiba hat nun bekannt gegeben, dass man in Kürze ebenfalls Laptops mit Wireless USB auf den Markt bringen will. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern will man jedoch auch eine entsprechende Docking-Station anbieten, mit der der Laptop via Drahtlos-USB kommunizieren kann.


Das Besondere an dem System ist, dass auf diesem Weg auch ein externer Monitor mit einer Auflösung von bis zu 1280x1024 Pixeln genutzt werden kann, ohne dass ein Kabel an den Laptop selbst angeschlossen wird. Da für Wireless USB die Ultra Wideband Technologie verwendet wird, reicht die Bandbreite für den Anschluss eines externen Monitors aus.

Für eine reibungslose Nutzung dieses Ansatzes darf der Laptop jedoch nicht weiter als einen Meter von der Docking-Station entfernt sein. Bei den ersten Laptops mit Wireless USB von Toshiba handelt es sich um Varianten des für Geschäftskunden entwickelten Modells R400, das auch als Tablet-PC fungiert.

Toshiba lässt sich die Docking-Station Drahtlos-USB-Technik gut bezahlen. Statt der sonst bei derartigen Geräten, die nicht via Funk mit dem Laptop kommunizieren können, üblichen Preise von rund 200 US-Dollar, muss der Kunde für das neue Produkt rund 500 US-Dollar auf den Tisch legen.
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Im Mom zu teuer...aber das wird sich noch legen!
 
frag mich wo am bildschirm der strom her kommt. der muss doch trotzdem mit der steckdose verbunden sein, oder? ist doch doppelter stromverbrauch - zumindest bezügl. eines laptops ... bei nem desktop pc is ja auch beides angeschlossen. und gleich noch ne frage: kann da nicht irgendjemand im umkreis mit dem gleichen gerät des anderen bildschirm sehen? oder kann ma ndes verschlüsseln?
 
@sibbl: Die Verbindung wird mit Sicherheit verschlüsselt sein (was für ein Wortspiel *g*). Meine Meinung zu diesem Thema ist, dass der Nutzen in keinerlei Relation zur möglichen Sicherheitsproblematik steht.
 
@sibbl: "Für eine reibungslose Nutzung dieses Ansatzes darf der Laptop jedoch nicht weiter als einen Meter von der Docking-Station entfernt sein." d.h. also der angreifer muss direkt neben dir stehen: un dann kann er doch direkt aufn bildschirm gucken. un selbst wenn man in 5m noch was empfangenkann, denk ich nicht dass das durch wände funktioniert
 
@Superkopierer: Ich denke schon dass das durch Wände funktioniert. Das ist wie auch heute nur eine Frage des Aufwandes, den ich betreibe. Wenn ich ein sehr sensiebles Empfangsquipment verwende, das auch Störungen filtert, kann ich das sogar aus einem Nebengebäude oder aus einem Wagen vor dem Gebäude. Wie gesagt, eine Frage des Aufwandes. Bei Industriespionage wird das künftig bestimmt eine Rolle spielen. Zumindest werden sich große Firmen sehr überlegen müssen, welche Art von Daten so verarbeitet werden.


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