ATIs DirectX10-Mittelklasse kommt nun in den Handel

Hardware ATI bzw. AMD wollte schon im Mai mit günstigen DirectX10-Grafikkarten auf den Markt kommen, doch es kam zu Verzögerungen. Jetzt steht nach Angaben von Kartenherstellern fest, dass die ersten Modelle auf Basis Radeon HD 2400 und HD2600 ab Ende Juni in den Handel kommen.

Als Datum nannte man gegenüber den Kollegen vom Branchendienst DigiTimes den 28. Juni. Die neue Mittel- und Basisklasse von AMD/ATI kommt also über zwei Monate später auf den Markt, als deren Gegenstücke des Konkurrenten Nvidia. Seit 11. Juni werden laut AMD die ersten Chips an die Hersteller der Grafikkarten ausgeliefert.

Die ATI Radeon HD 2600 wird in drei verschiedenen Varianten auf den Markt kommen. Beim Modell HD 2600 XT kann zwischen zwei Speicherausstattungen (GDDR3 oder GDDR4) gewählt werden, hinzu kommt die HD 2600 Pro mit niedrigeren Taktraten. Die Radeon HD 2400 soll in drei Varianten verfügbar gemacht werden. Die leistungsfähigeren Versionen tragen den Zusatz Pro bzw. XT im Namen, während die Sparausgabe ohne das Kürzel auskommt.

Einige deutsche Händler nennen bereits Preise. Die Radeon HD 2400 Pro mit einem Kern- bzw. Speichertakt von 600 bzw. 400 Megahertz wird für rund 60 Euro angeboten, während für das dank einer Taktung von 700/750 MHz (Kern/Speicher) etwas schnellere Modell HD 2400 XT rund 70 Euro fällig werden. Die Variante ohne Namenszusatz wird wahrscheinlich nur in Fertig-PCs zu finden sein.

Die Preise der Radeon HD 2600 Modelle fallen deutlich höher aus, schließlich sollen sie die neue Mittelklasse im Angebot von ATI/AMD bilden. Für die HD 2600 Pro muss man bei Taktraten von 650/700 MHz (Kern/Speicher) mit Kosten von gut 90 Euro rechnen, während der Preis der XT-Version bei rund 110 Euro liegen. Deren Kern arbeitet mit 700 MHz während beim Speicher 750 MHz üblich sind.

Die Preise der leistungsfähigsten Variante mit GDDR4-Speicher sind noch nicht bekannt, dürften aber etwas höher liegen. Die Preisunterschiede scheinen auf den ersten Blick bei ähnlichen Taktraten kaum nachvollziehbar. Sie kommen zustande, weil die Grafikkarten mit unterschiedlichen Speicherarten und Bandbreiten des Speicherinterfaces daherkommen.

WinFuture Preisvergleich: ATI Radeon Grafikkarten
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ich frage mich was ich mit den Karten anfangen soll, für D10 ist die zu schwach, also nicht spieltauglich, für D9 gibts bessere Karte für noch weniger Geld... also die HD X2900... reihe ist für mich ehr interessanter
 
@sapphire_fan: gut, dass du c't ließt und weißt, wie sich neue spiele verändern, sprich das die perfomance von ATI-Karten relativ gesehen zu nimmt .. während nvidia mit ihrer chip-architektur eher alles auf die alte herangehensweise auslegt und deshalb auch in den aktuellen dx9 titeln die nase vorn hat :)
 
@warlord2909: Netter n00btalk. Selten so viel Nonsense gelesen. Göttlich.
 
@MaLow17: in der aktuellen CT NR.14 ist das Thema DX10 und ATI und Co genau beschrieben, was das Potenzial angeht. Also bist Du ja wohl der N00b oder ? :-P. Allerdings hat Warlord sich ein wenig ungenau ausgedrückt. Er hätte schreiben sollen: lies ct 14 und du weisst, warum und wieso.
 
@Pegasushunter: Wäre nett, wenn Du es zusammenfassen würdest was in eurer c't Bibel steht. BTW geht es hier nicht um ein aufgepushtes Potenzial, sondern um die 2600XT-Karte und die kleinere Variante, die überhaupt keinen Sinn machen, da sie nur über ein 128-bit Speicherinterface verfügen. Da kannste mir von Potenzial erzählen, soviel du willst. Die Karten taugen nichts, da die Hardware insgesamt nicht passt!


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