Vista: Haltbarkeit & Effektivität bei ReadyBoost-Sticks

Windows Vista Microsoft hat in Windows Vista mit "ReadyBoost" eine Funktion integriert, mit der ein Teil der Auslagerungsdatei auf einem zusätzlich am Computer angeschlossenen Flash-Speichergerät untergebracht und so die Ausführung von Programmen beschleunigt werden kann.

Zahlreiche Anbieter haben bereits USB-Sticks in ihr Programm aufgenommen, welche die Anforderungen für eine Nutzung als ReadyBoost-Ergänzung erfüllen. Der Anwender kann ein USB 2.0-Gerät mit einer Speicherkapazität von 256 Megabyte bis vier Gigabyte anschließen, das eine ausreichende Geschwindigkeit bietet, und legt dann fest, wieviel von dem zusätzlichen Speicher für die Beschleunigungsfunktion genutzt werden soll.

Viele Kunden wollen die Technologie nutzen, um ihren älteren Computern einen leichten Leistungsschub zu geben. Zu den Sorgen der Nutzer gehört aber neben der Unsicherheit, ob ein USB-Stick oder eine Compact Flash Card eine ausreichende Geschwindigkeit bietet, auch die Frage, ob die begrenzte Lebensdauer des verwendeten Flash-Speichers möglicherweise nur ein zeitlich stark begrenzte Nutzung von ReadyBoost erlaubt.

John Baker von Microsoft räumt in seinem Weblog nun mit einigen Vorurteilen der Kunden auf. Seinen Angaben zufolge hat man in Redmond die begrenzte Lebensdauer von bestimmten Flash-Speicherarten bedacht und ReadyBoost so optimiert, dass ein Algorithmus für eine effektive Nutzung des Speichers sorgt. Unter anderem werden die Daten nur in relativ großen Blöcken auf die Flash-Laufwerke geschrieben, um einer vorzeitigen Abnutzung vorzubeugen.

Interne Tests von ReadyBoost-optimierten Flash-Laufwerken bei Microsoft haben laut Baker ergeben, dass die Kunden "viele Jahre" auf eine einwandfreie Funktion ihrer Geräte setzen können. Im Normalfall muss also erst mit einem Defekt des Flash-Speichers gerechnet werden, wenn das Host-System bereits nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Die Lebensdauer des jeweiligen Laufwerks hängt jedoch von der Kapazität und der Qualität der verwendeten Flash-Module ab, die von Hersteller zu Hersteller schwankt.

Neben der Entwarnung für Anwender, die ReadyBoost nutzen wollen, gibt Baker auch noch Tipps dazu, wie das Verhältnis zwischen Arbeitsspeicher und der Kapazität des Flash-Laufwerks aussehen sollte. Microsoft empfiehlt ihmzufolge mindestens ein Verhältnis von 1:1. Wer also ein Gigabyte RAM installiert hat, sollte ein mindestens gleichgroßes Flash-Gerät verwenden.

Um die Leistung von ReadyBoost besser ausnutzen zu können, sollte man laut Baker jedoch sogar in mehr Kapazität investieren. Bis zu einem Verhältnis von 3:1 zwischen RAM und Flash-Speicher sind angeblich die besten Ergebnisse zu erwarten. Wer ReadyBoost sinnvoll nutzen möchte, sollte sich an die Empfehlungen von Microsoft halten.

Zu den Herstellern, die bereits ReadyBoost-zertifizierte USB-Sticks anbieten, gehören unter anderem namhafte Firmen wie Kingston, Sandisk und OCZ, aber auch kleinere Unternehmen wie SuperTalent und PQI. Die entsprechenden Geräte tragen meist eine eindeutige Kennzeichnung. Bei älteren Sticks und Speicherkarten kann man nicht von vornherein davon ausgehen, dass sie schnell genug für ReadyBoost sind.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Also so wie ich es bis jetzt mitbekommen habe ist diese Ready Boost Geschichte echt ein Witz. Es bringt nicht wirklich das was sich der Anwender erhofft. Dann lieber einen Ram mehr verbauen da hat man erheblich mehr von. Aber muss ja jeder selber wissen ob er auf sowas auch noch reinfällt. MfG
 
@Carp: Also... 1. Nicht jeder hat die kenntnis um ein RAM einzubauen 2. Ist es warscheinlich nicht für High-End geräte gedacht sondern für alte Computer die warschiendlich schon alle RAM-Slots besetzen 3. Warum kannst du so eine Behauptung aufstellen? Die Festplatten haben eine viel höhere Zugriffszeit als eine USB-Stick, warum sollte es dan nichts bringen? Es ist ja nur dafür gedacht wenn du zu wenig RAM hast und die Daten auf die HD ausgelagert werden muss
 
@Carp: Der Witz besteht nicht auf die Erweiterung des Haupt-RAMs sondern um den Prefetch auf dem USB Stick zu spiegeln wo "unter Umständen" diese Daten vom Stick schneller eigelesen werden als von einer langsamen HD z.b. Notbook. Das hat auch nichts mit Reinfällen zu tun, aufn Notebook bringts wirklich was.
 
Also bei mir verlangsamt das... Mein 7 Platten SATA Raid 5 schafft 500 MB/Sec lesend und 450MB/Sec schreibend. Mein USB-Stick kommt auf 30MB/Sec. und selbst wenn ich die 480MBit von USB 2 Brutto hätte währen es nur 60MB/Sec. Aber selbst ohne RAID und als Einzellaufwerk kommen meine Platten (ganz normale 320GB Modelle) auf 120 MB/Sec. Da fragt man sich doch was das soll... Generell bin ich aber mit Vista sehr zufrieden
 
[re:1] nim am 06.02.07 12:24 Uhr
(+1
@cathal: so wie deine ausstattung klingt, is bei dir eh keine beschleunigung bzw auslagerung mehr nötig :P


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools