Exchange Server 2003 Service Pack 2 veröffentlicht

Software Gestern hat Microsoft das zweite Service Pack (SP2) für Exchange Server 2003 veröffentlicht. Das rund 110MB große Update trägt die Versionsnummer 06.05.06.7638 und die durch das Service Pack 2 implementierten Neuerungen werden von Microsoft wie folgt beschrieben: Neu im Bereich Mobilität ist Direct Push, eine neue Exchange-Technologie, bei der eine zwischen dem mobilen Gerät und dem Server hergestellte Verbindung beibehalten wird. Remote Wipe ist ein weiteres neues Feature, mit dem Administratoren vertrauliche Daten von einem verloren gegangenen oder gestohlenen mobilen Gerät löschen können. Weitere Features sind die GAL-Suche (Global Address List), die Richtlinienbereitstellung, womit Administratoren unterstützte Richtlinien sicherer machen können, die Unterstützung von zertifikatbasierter Authentifizierung, das Signieren und Verschlüsseln von E-Mails mithilfe von S/MIME und die serverbasierte Synchronisierung von Aufgaben.

In der Veröffentlichung der integrierten Version 2 von Microsoft Exchange Intelligent Message Filter und der Absenderkennung, bei der es sich um eine auf einem Industriestandard basierende Struktur handelt, sind Anti-Spam-Verbesserungen enthalten. Version 2 von Intelligent Message Filter enthält bedeutende Verbesserungen im Anti-Spam-Bereich für SP2.

In der Exchange Server 2003 Standard Edition wurde die hartcodierte Größenbeschränkung für die Lizenzierungsdatenbank von 16 GB auf 75 GB erhöht. Der Administrator kann zum Schutz eine Größenbeschränkung für die Datenbank festlegen (um ein unbeabsichtigtes Wachstum der Datenbankgröße zu vermeiden). In SP2 für die Standard Edition beträgt der Standardwert 18 GB. Der Standardwert kann geändert werden.

Öffentliche Ordner können nun besser verwaltet werden. Administratoren können nun nachverfolgen, von wem Öffentliche Ordner gelöscht wurden, die Replikation Öffentlicher Ordner anhalten und fortsetzen, die Hierarchie Öffentlicher Ordner synchronisieren, die an der Zugriffsliste (ACL) vorgenommenen Änderungen an die Unterstruktur des Öffentlichen Ordners weiterleiten und an der Replikatliste vorgenommene Änderungen über die Unterstruktur des Öffentlichen Ordners weiterleiten. Durch viele der Verbesserungen werden die Auswirkungen von Replikationsanstürmen minimiert.

Die neue Version des Offline-Adressbuchs (OAB 4.0) beinhaltet eine Reduzierung der Größe des OABs, differenzielle OAB-Aktualisierungsdateien, Indizierung gemäß der lokalen Einstellungen und ein verbessertes Diagnoseprotokoll.


Download: E3SP2DEU.EXE (110 MB)

Vielen Dank an swissboy für den Hinweis!
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