Wartezeit: Geforce RTX Raytracing kommt erst nach Windows-10-Patch
Raytracing gehört für Nvidia zu den großen Extras, die Kunden zum Kauf der neuen Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080 bewegen sollen. Zur Veröffentlichung der neuen Grafikkarten wird es aber keine Spiele geben, die die Funktion bereits nutzen können. Der Grund: Microsoft wird die erforderliche Schnittstelle erst mit dem nächsten großen Windows-10-Update ausliefern.
Das bedeutet: Zum offiziellen Starttermin der neuen RTX 2000-Familie am 20. September wird es nicht ohne Weiteres möglich sein, von den Raytracing-Eigenschaften der Karten zu profitieren. Wie Nvidia erläutert, ist die entsprechende Schnittstelle, die DirectX-Raytracing-API (DXR) aktuell noch nicht in Windows 10 integriert. Nach aktueller Planung wird erst das Redstone-5-Update (RS5) alias Oktober 2018-Update für Windows 10 die Raytracing-Komponenten mitbringen. Einen Ausweg für Ungeduldige könnte hier aber natürlich das Insider-Programm von Windows 10 bieten, sollte es einen entsprechenden Vorrelease geben.
Wie Entwickler Square Enix schon bekannt gegeben hat, wird man für seinen Vorzeigetitel Shadow of the Tomb Raider einen Patch bereitstellen, der die Raytracing-Funktion ins Grafikmenü bringt. Battlefield 5, das von Nvidia ebenfalls im Bezug auf Raytracing vermarktet wird, könnte mit seinem Release-Termin im November die Funktion gleich ab Start mitbringen. Andere Entwickler schweigen sich aktuell noch aus, wann und wie man die Funktionalität freischalten will.
Das Raytracing lässt noch eine Weile auf sich warten
Neben klassischen Verkaufsargumenten wie Leistungssteigerungen bewirbt Nvidia seine Grafikkartengeneration Turing vor allem mit einem Argument: Raytracing. In unserem Artikel "Nvidia GeForce RTX: Alle Spiele mit Echtzeit-Raytracing im Überblick" hatten wir euch schon darüber informiert, dass der Konzern zur Vorstellung einige Spiele genannt hatte, die die neue Technik unterstützen sollen. Wie Nvidia jetzt gegenüber Pcworld ausführt, muss neben den Spieleentwicklern aber auch Microsoft noch einmal Hand anlegen, bevor Raytracing überhaupt genutzt werden kann.Das bedeutet: Zum offiziellen Starttermin der neuen RTX 2000-Familie am 20. September wird es nicht ohne Weiteres möglich sein, von den Raytracing-Eigenschaften der Karten zu profitieren. Wie Nvidia erläutert, ist die entsprechende Schnittstelle, die DirectX-Raytracing-API (DXR) aktuell noch nicht in Windows 10 integriert. Nach aktueller Planung wird erst das Redstone-5-Update (RS5) alias Oktober 2018-Update für Windows 10 die Raytracing-Komponenten mitbringen. Einen Ausweg für Ungeduldige könnte hier aber natürlich das Insider-Programm von Windows 10 bieten, sollte es einen entsprechenden Vorrelease geben.
Wie Entwickler Square Enix schon bekannt gegeben hat, wird man für seinen Vorzeigetitel Shadow of the Tomb Raider einen Patch bereitstellen, der die Raytracing-Funktion ins Grafikmenü bringt. Battlefield 5, das von Nvidia ebenfalls im Bezug auf Raytracing vermarktet wird, könnte mit seinem Release-Termin im November die Funktion gleich ab Start mitbringen. Andere Entwickler schweigen sich aktuell noch aus, wann und wie man die Funktionalität freischalten will.
Microsoft am Zug
Microsoft gibt aktuell an, dass man das nächste große Windows-10-Update im Oktober veröffentlichen will, in unserem Artikel "Windows 10 Redstone 5 wird offiziell zum October 2018 Update" findet ihr dazu viele weitere Informationen. Wie wir schon damals berichten konnten, wird mit einer Fertigstellung der Entwicklung noch im September gerechnet.
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