"Schnüffel"-Apps von Trend Micro fliegen aus dem Mac App Store
Vor kurzem wurde bekannt, dass eine populäre App namens Adware Doctor seine Nutzer im Wesentlichen ausschnüffelt und die gesammelten Daten regelmäßig an einen Server in China übermittelt. In Folge dieser Entdeckung kam heraus, dass auch andere Apps ähnlich vorgehen und das betrifft diverse Tools des Sicherheitsunternehmens Trend Micro.
Das Nach-Hause-Telefonieren von Adware Doctor konnte und musste man zunächst als Einzelfall abtun, da die App zwar populär war, der Anbieter aber ein chinesischer Anbieter mit einem etwas obskurem Firmennamen war. Doch wenig später wurde bekannt, dass das kein Einzelfall war und auch der an sich renommierte japanische Antiviren-Anbieter Trend Micro auf ähnliche Weise Daten übermittelt.
In einem Blogbeitrag schrieb Trend Micro zunächst (via Beta News), dass von einem "Stehlen von Nutzerdaten" und einem Senden an einen chinesischen Server keine Rede sein könne. Die Apps, so Trend Micro, würden nur einen kleinen Ausschnitt des Browser-Verlaufs (die letzten 24 Stunden) erfassen und das auch nur einmalig nach der Installation.
Das sei nur zum Wohle des Anwenders, da dies aus Sicherheitsgründen geschehe, so das Unternehmen. Man wollte so lediglich feststellen, ob der Nutzer es in den letzten Stunden mit Adware oder anderen Bedrohungen zu tun gehabt habe. Das sei auch in den AGB dargelegt, zudem gingen die Daten nicht nach China, sondern auf einen Server in den USA.
Diese Erklärung und vor allem der Verweis auf die AGB genügte den Kunden aber nicht ansatzweise und so musste Trend Micro noch weiter zurückrudern. In einem Update entschuldigt man sich und teilte mit, dass man derartige Datenerfassungen mit sofortiger Wirkung einstellen wird.
Reihe an Apps
Konkret ging es um einige Mac-Apps, die Trend Micro gehören, genauer gesagt ging es um Dr. Cleaner, Dr. Cleaner Pro, Dr. Antivirus, Dr. Unarchiver, Dr. Battery und Duplicate Finder. Apple hat die Apps aus dem Mac App Store geworfen, nachdem die Angelegenheit bekannt wurde. Der Hersteller versuchte die Sache zunächst kleinzureden und musste dann aber alle Datensammel-Aktivitäten einstellen.In einem Blogbeitrag schrieb Trend Micro zunächst (via Beta News), dass von einem "Stehlen von Nutzerdaten" und einem Senden an einen chinesischen Server keine Rede sein könne. Die Apps, so Trend Micro, würden nur einen kleinen Ausschnitt des Browser-Verlaufs (die letzten 24 Stunden) erfassen und das auch nur einmalig nach der Installation.
Das sei nur zum Wohle des Anwenders, da dies aus Sicherheitsgründen geschehe, so das Unternehmen. Man wollte so lediglich feststellen, ob der Nutzer es in den letzten Stunden mit Adware oder anderen Bedrohungen zu tun gehabt habe. Das sei auch in den AGB dargelegt, zudem gingen die Daten nicht nach China, sondern auf einen Server in den USA.
Diese Erklärung und vor allem der Verweis auf die AGB genügte den Kunden aber nicht ansatzweise und so musste Trend Micro noch weiter zurückrudern. In einem Update entschuldigt man sich und teilte mit, dass man derartige Datenerfassungen mit sofortiger Wirkung einstellen wird.
Thema:
Neue MacOS-Videos
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
- Windows 11 statt MacOS: Parallels Desktop 17 für Mac veröffentlicht
- Windows, iOS & Android: Xbox Cloud Gaming jetzt für alle verfügbar
- WWDC 2021: Die Ankündigungen von Tag 1 im Überblick
- MacOS Big Sur: Eindrücke zu den Neuerungen des Betriebssystems
Beiträge aus dem Forum
-
KeePass Der Open-Source Passwort-Manager für Windows, Linux, macOS,
d-hubs -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
MacOS verliert bei ExFAT die Finder-Kommentare
Brutschi -
Windows Systemabbild wiederherstellen - hänge an einer Stelle :-(
der dom -
Safari springt immer wieder zum Homescreen
der dom
Beliebte Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- FritzOS 8.24: Neues Labor-Update für Top-FritzBox-Router steht bereit
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nach Bahn-Chaos: Verbot von chinesischer Technik in Diskussion
- MacBook Pro mit Touch: Apple setzt auf neues Design & alte CPUs
- Windows 11: Update mit überarbeiteten Taskleisten-Einstellungen
- DHL-"Update": Zoll und Nachnahme künftig komplett bargeldlos zahlen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen