Chuwi Hi9 Pro im Test: Preiswertes Tablet mit Metall-Rückseite und LTE
Bereits seit einiger Zeit versucht der chinesische Konzern Chuwi mit den hierzulande bekannten Tablet-Herstellern zu konkurrieren. Mit dem Hi9 Pro bietet das Unternehmen jetzt ein günstiges Android-Tablet an, das mit einer Metall-Rückseite sowie einem LTE-Modem ausgestattet ist.
Trotz des geringen Preises lassen sich im Datenblatt des Tablets direkt einige Highlights finden. Dazu zählen unter anderem das 2K-Display, die Metall-Rückseite sowie die LTE-Funktionalität. Wir haben uns das Gerät angesehen und mehreren Tests unterzogen. Die Auslieferung erfolgte zusammen mit Zubehör und Unterlagen in einem schlichten Karton.
Grundsätzlich wurde das Hi9 Pro in einem unauffälligen Stil gefertigt. Die Rückseite besteht allerdings zum größten Teil aus Metall, das zunächst einen hochwertigen Eindruck macht. Um die Empfangsqualität nicht zu beeinflussen, bestehen zwei Streifen der Rückseite aus Kunststoff. Einen Fingerabdruck-Scanner gibt es nicht. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über die eingeblendeten On-Screen-Buttons.
Ein Austauschen des Akkus ist nicht vorgesehen, da die Rückseite mit den weiteren Komponenten des Tablets verklebt ist. Das Chuwi Hi9 Pro ist mit einer Dicke von 7,9 Millimetern sehr dünn. Das Gewicht beträgt 384 Gramm. Sobald man Druck auf das Gerät ausübt, lässt sich ein leichtes knacksen wahrnehmen. Der Power-Button sowie die Lautstärkeregler an der rechten Seite des Tablets wurden aus Metall hergestellt.
Sowohl die Rückseite als auch die...
...Buttons sind aus Metall gefertigt.
Im Benchmark schneidet das Hi9 Pro relativ gut ab. Mit dem Single-Core-Test von Geekbench 4 erreicht das Tablet 1538 Punkte. Beim Multicore-Test konnten 4251 Punkte erzielt werden. Dieses Niveau lässt sich zwischen Geräten wie dem Samsung Galaxy S7, dem Lenovo Tab4 8 sowie dem Huawei MediaPad T3 8 einordnen.
Als "Gaming Terminator" wird das Gerät hingegen zu Unrecht beworben. Der Prozessor bietet eine zu schwache Performance, um Spiele mit mittleren oder hohen Grafikeinstellungen in Kombination mit dem 2K-Display flüssig laufen zu lassen.
In das Gerät wurde ein LTE-Modul eingebaut, sodass mit dem Tablet unterwegs auf das mobile Internet zugegriffen werden kann. Das zur Nutzung in Deutschland wichtige LTE-Band 20 wird ohne Probleme unterstützt. Mit einer O2-Karte konnten wir Download- und Upload-Geschwindigkeiten von etwa 10 Megabit pro Sekunde erreichen. Schwerwiegende Einschränkungen in Zusammenhang mit dem Empfang konnten wir nicht feststellen.
Mediatek-Prozessor mit zehn Kernen
Im Inneren des Geräts verrichtet eine MTK6797-CPU von Mediatek ihre Arbeit. Der Prozessor verfügt insgesamt über zehn Kerne und wird von drei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. In der Praxis stellt der Chip lediglich eine mittelmäßige Leistung bereit. Zum Speichern von Apps und sonstigen Dateien ist das Tablet mit 32 Gigabyte Flash-Speicher ausgestattet. Im Vergleich zum Chuwi Hi9 wurde die Speichermenge also um die Hälfte reduziert.
Grundsätzlich wurde das Hi9 Pro in einem unauffälligen Stil gefertigt. Die Rückseite besteht allerdings zum größten Teil aus Metall, das zunächst einen hochwertigen Eindruck macht. Um die Empfangsqualität nicht zu beeinflussen, bestehen zwei Streifen der Rückseite aus Kunststoff. Einen Fingerabdruck-Scanner gibt es nicht. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über die eingeblendeten On-Screen-Buttons.
Ein Austauschen des Akkus ist nicht vorgesehen, da die Rückseite mit den weiteren Komponenten des Tablets verklebt ist. Das Chuwi Hi9 Pro ist mit einer Dicke von 7,9 Millimetern sehr dünn. Das Gewicht beträgt 384 Gramm. Sobald man Druck auf das Gerät ausübt, lässt sich ein leichtes knacksen wahrnehmen. Der Power-Button sowie die Lautstärkeregler an der rechten Seite des Tablets wurden aus Metall hergestellt.
Sowohl die Rückseite als auch die...
...Buttons sind aus Metall gefertigt.
Das IPS-Display kann im Test überzeugen
Der Bildschirm ist 8,4 Zoll groß und besteht aus einem IPS-Panel, welches eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel bietet. Aufgrund der hohen Auflösung erscheinen angezeigte Inhalte wie Webseiten, Spiele und Videos ziemlich scharf. Obwohl zudem auch der Kontrast überzeugen kann, stellt sich die Display-Helligkeit im Freien als unzureichend heraus. Bei voller Einstrahlung der Sonne kann man kaum noch etwas auf dem Bildschirm erkennen.Im Benchmark schneidet das Hi9 Pro relativ gut ab. Mit dem Single-Core-Test von Geekbench 4 erreicht das Tablet 1538 Punkte. Beim Multicore-Test konnten 4251 Punkte erzielt werden. Dieses Niveau lässt sich zwischen Geräten wie dem Samsung Galaxy S7, dem Lenovo Tab4 8 sowie dem Huawei MediaPad T3 8 einordnen.
Als "Gaming Terminator" wird das Gerät hingegen zu Unrecht beworben. Der Prozessor bietet eine zu schwache Performance, um Spiele mit mittleren oder hohen Grafikeinstellungen in Kombination mit dem 2K-Display flüssig laufen zu lassen.
In das Gerät wurde ein LTE-Modul eingebaut, sodass mit dem Tablet unterwegs auf das mobile Internet zugegriffen werden kann. Das zur Nutzung in Deutschland wichtige LTE-Band 20 wird ohne Probleme unterstützt. Mit einer O2-Karte konnten wir Download- und Upload-Geschwindigkeiten von etwa 10 Megabit pro Sekunde erreichen. Schwerwiegende Einschränkungen in Zusammenhang mit dem Empfang konnten wir nicht feststellen.
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