Grand Theft Auto 5: Gericht bestätigt, dass Cheat-Programme illegal sind
Man darf durchaus etwas verwundert sein, dass so ein Fall tatsächlich vor Gericht landet, aber immerhin fällt das Ergebnis durchaus erwartungsgemäß aus: Cheaten und der Verkauf von entsprechender Software ist verboten. Das stellte ein US-amerikanisches Bundesgericht fest.
Denn Take-Two erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen einen Mann aus Georgia, der Programme zum Schummeln verkauft hat. Die Erstveröffentlichung von Grand Theft Auto 5 liegt mittlerweile rund fünf Jahre zurück, dank eines immer noch überaus populären Online-Modus ist das Gangster-Spiel aber immer noch auf vielen Rechnern installiert. Im Gegensatz zu den Konsolenfassungen kann man sich auf dem PC mithilfe diverser Schummel-Programme Vorteile verschaffen. Zwei solcher Programme bzw. Modifikationen heißen Menyoo und Absolute.
Deshalb hat Take-Two Zipperer im März verklagt und ein New Yorker Richter hat dem Spielepublisher nun Recht gegeben, wie Reuters berichtet. Der Mann aus Georgia darf die Modifikationen (oder ähnliche Programme) nicht mehr verkaufen. Richter Louis L. Stanton folgte den Argumenten, dass der Anbieter der Cheat-Programme gegen die Urheberrechte von Rockstar Games sowie Publisher Take-Two Interactive Software verstößt.
Der Richter folgte aber nicht allen Einschätzungen und Forderungen des Spieleunternehmens, denn einen angeblich durch die Modifikationen und den daraus resultierenden "unfairen Wettbewerb" entstandenen Schaden von 500.000 Dollar konnte er nicht erkennen.
Copyright-Verstoß, aber kein Schaden von einer halben Million
Menyoo stand bereits im Vorjahr im Mittelpunkt einer Debatte rund um Mods, denn die Single-Player-Modifikation ließ sich auch online einsetzen und im Mehrspieler-Modus kostete sie auch etwas. Die Entwicklung von Menyoo wurde offiziell zwar bereits im Vorjahr eingestellt, offenbar wurde die Mod (wie auch Absolute) aber dennoch von einem Mann namens David Zipperer weiterverkauft.Deshalb hat Take-Two Zipperer im März verklagt und ein New Yorker Richter hat dem Spielepublisher nun Recht gegeben, wie Reuters berichtet. Der Mann aus Georgia darf die Modifikationen (oder ähnliche Programme) nicht mehr verkaufen. Richter Louis L. Stanton folgte den Argumenten, dass der Anbieter der Cheat-Programme gegen die Urheberrechte von Rockstar Games sowie Publisher Take-Two Interactive Software verstößt.
Der Richter folgte aber nicht allen Einschätzungen und Forderungen des Spieleunternehmens, denn einen angeblich durch die Modifikationen und den daraus resultierenden "unfairen Wettbewerb" entstandenen Schaden von 500.000 Dollar konnte er nicht erkennen.
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