Telekom: Abhängigkeit vom US-Geschäft zeigt seine Schattenseite
Das Geschäft der Deutschen Telekom ist inzwischen so stark von ihrer Tochter in den USA abhängig, dass Schwankungen in den Wechselkursen zwischen Euro und Dollar jetzt dazu führten, dass der Konzern einen fallenden Umsatz vermelden musste. Weiterhin drückten die Altlasten des Maut-Systems ordentlich auf die Ergebnisse.
18,37 Milliarden Euro Umsatz wies die Telekom für ihr zweites Geschäftsquartal aus. Das sind drei Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wären die Wechselkurse zwischen Euro und Dollar stabil geblieben, hätte der Konzern ein Wachstum um 1,3 Prozent vorweisen können. Aber knapp die Hälfte der Einnahmen kommt nun aber inzwischen von der anderen Seite des Atlantiks, wodurch solche Effekte einen gravierenden Einfluss haben.
Unter dem Strich verblieb dem Konzern ein Nettogewinn in Höhe von 495 Millionen Euro. Das sind immerhin 43 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine gemeinhin gute Geschäftsentwicklung wurde hier von verschiedenen Sondereffekten belastet. Unter anderem muss die Telekom ihren Teil zu einer Vertragsstrafe beitragen, die das Maut-Konsortium Toll Collect an den Staat bezahlen muss. Rund 600 Millionen Euro werden hier allein für den Telekommunikationskonzern fällig.
Die kommende Zeit wird für die Telekom aller Voraussicht nach sehr viel turbulenter als bisher. Denn in den USA wird das Geschäft gerade mit dem des Konkurrenten Sprint zusammengelegt. Und generell steht insbesondere im Mobilfunk die Aufrüstung auf die 5. Generation bevor, die ebenfalls finanziert sein will. Trotzdem zeigte sich die Telekom optimistisch für die zukünftige Entwicklung.
Unter dem Strich verblieb dem Konzern ein Nettogewinn in Höhe von 495 Millionen Euro. Das sind immerhin 43 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine gemeinhin gute Geschäftsentwicklung wurde hier von verschiedenen Sondereffekten belastet. Unter anderem muss die Telekom ihren Teil zu einer Vertragsstrafe beitragen, die das Maut-Konsortium Toll Collect an den Staat bezahlen muss. Rund 600 Millionen Euro werden hier allein für den Telekommunikationskonzern fällig.
Turbulente Zeit kommt
In Deutschland geht unterdessen der Ausbau neuer DSL-Technologien weiter. 74 Prozent der Haushalte im Land seien mit einem Verteilerkasten verbunden, der an das Glasfasernetz der Telekom angeschlossen ist. Den meisten Kunden kann über die dann folgende Kupferstrecke daher inzwischen VDSL mit und ohne Vectoring angeboten werden. Glasfaser-Anschlüsse bleiben hingegen ein Nischenphänomen.Die kommende Zeit wird für die Telekom aller Voraussicht nach sehr viel turbulenter als bisher. Denn in den USA wird das Geschäft gerade mit dem des Konkurrenten Sprint zusammengelegt. Und generell steht insbesondere im Mobilfunk die Aufrüstung auf die 5. Generation bevor, die ebenfalls finanziert sein will. Trotzdem zeigte sich die Telekom optimistisch für die zukünftige Entwicklung.
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