Epic bestätigt: Fortnite für Android wird nicht in den Play Store kommen
Der Megahit von Epic Games, Fortnite, wird demnächst auch auf Android-Geräten spielbar sein. Wer den Battle-Royale-Shooter auch mobil spielen will, der wird allerdings etwas mehr Installationsaufwand haben. Denn das Spiel wird nicht auf Knopfdruck per Google Play Store zu haben sein.
Infografik: Goldesel Fortnite macht 318 Mio. $ im Mai
Es gab bereits vergangene Woche Gerüchte, wonach Epic Games plant, den Play Store zu umgehen, um die an sich verpflichtende 30-Prozent-Beteligung nicht mit Google teilen zu müssen. Gegenüber The Verge hat Epic-Chef Tim Sweeney nun bestätigt, dass die Gerüchte stimmen.
So wird Fortnite für Android vor allem über die offizielle Seite des Spiels verfügbar sein, dort wird man den Installer als APK-Datei herunterladen können. Außerdem wird da eine Anleitung zu finden sein, wie man das Spiel installiert und welche Berechtigungen man auf seinem Android-Gerät freigeben muss.
Sweeney hat diese Entscheidung mit zwei Punkten begründet: Einerseits will Epic auf diesem Weg eine "direkte Beziehung" zu seinen Kunden aufrechterhalten. Diese Erklärung kann man aber sicherlich als PR-Ausrede bezeichnen, denn viel "indirekter" wäre sie auch über den Google Play Store nicht.
Auf Konsolen lässt sich eine ähnliche Kalkulation noch rechtfertigen, meint Sweeney, da es eine enorme Investition in die Hardware gebe und diese oftmals unter dem Herstellungspreis verkauft wird. Im Fall einer offenen mobilen Plattform wie Android stünden 30 Prozent hingegen in keinem Verhältnis zu den Kosten, die zu tragen sind, denn der finanzielle Aufwand für Bezahlabwicklung, Bandbreite und Kundendienst ist verhältnismäßig gering.
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Es gab bereits vergangene Woche Gerüchte, wonach Epic Games plant, den Play Store zu umgehen, um die an sich verpflichtende 30-Prozent-Beteligung nicht mit Google teilen zu müssen. Gegenüber The Verge hat Epic-Chef Tim Sweeney nun bestätigt, dass die Gerüchte stimmen.
So wird Fortnite für Android vor allem über die offizielle Seite des Spiels verfügbar sein, dort wird man den Installer als APK-Datei herunterladen können. Außerdem wird da eine Anleitung zu finden sein, wie man das Spiel installiert und welche Berechtigungen man auf seinem Android-Gerät freigeben muss.
Sweeney hat diese Entscheidung mit zwei Punkten begründet: Einerseits will Epic auf diesem Weg eine "direkte Beziehung" zu seinen Kunden aufrechterhalten. Diese Erklärung kann man aber sicherlich als PR-Ausrede bezeichnen, denn viel "indirekter" wäre sie auch über den Google Play Store nicht.
Keine "Steuer"
Andererseits gibt der Epic-Chef zu, dass man keine 30 Prozent an Google zahlen möchte (bei Apple hat man hingegen keine Wahl, da der iOS-Betreiber keine eigenständige App-Installation erlaubt): "Die 30-Prozent-Steuer ist ein hoher Kostenfaktor in einer Welt, in der die 70 Prozent, die an Spielanbieter geht, die Kosten der Entwicklung, des Betriebs und Supports abdecken muss", so Sweeney.Auf Konsolen lässt sich eine ähnliche Kalkulation noch rechtfertigen, meint Sweeney, da es eine enorme Investition in die Hardware gebe und diese oftmals unter dem Herstellungspreis verkauft wird. Im Fall einer offenen mobilen Plattform wie Android stünden 30 Prozent hingegen in keinem Verhältnis zu den Kosten, die zu tragen sind, denn der finanzielle Aufwand für Bezahlabwicklung, Bandbreite und Kundendienst ist verhältnismäßig gering.
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