Vor dem Update: GrayKey hat iOS 12 Sicherheitsfeature schon geknackt
Apple wird mit iOS 12 und dem neuen USB Restricted Mode Zugriffe über den Lightning-Port sperren, wenn eine Stunde keine Entsperrung per Passcode erfolgt ist. Jetzt haben Spezialisten aber offenbar schon vor dem offiziellen Start des Betriebssystem-Updates eine Methode entwickelt, diese neue Sicherheitsmaßnahme zu umgehen.
Bei Strafverfolgern im Einsatz: Die iPhone-Entsperr-Box GrayKey
Wie Motherboard berichtet, will man entsprechende Informationen von einem Forensik-Experten erhalten haben: "Grayshift hat große Anstrengungen unternommen, um seine Technologie zukunftssicher zu machen und bereits bestätigt, dass sie diese Sicherheitsfunktion in einem Beta-Build bezwingen konnten", so der Experte. Darüber hinaus soll die Hardware-Lösung GrayKey "weitere Möglichkeiten" mitbringen, die man im Laufe der Zeit einsetzen will. Die Entwickler deuten damit natürlich an, dass man sich gut auf weitere Maßnahmen von Apple vorbereitet sieht - beim Preis der angebotenen Box von 30.000 Dollar eine Aussage, die natürlich auch Kunden beruhigen soll. Auch Motherboard schreibt an dieser Stelle: "Es geht aus der E-Mail nicht klar hervor, inwieweit es sich hier um einen Marketing-Bluff handeln könnte."
Von einem weiteren Entwickler will Motherboard erfahren haben, dass Grayshift den verschärften USB Restricted Mode "bereits vor Wochen in einem Web-Seminar behandelt hat". Unter Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden soll die neue Funktion aktuell auf jeden Fall für große Aufregung sorgen. Der Release von iOS 12 wird noch Ende dieses Monats erwartet. Dann wird sich auch zeigen, ob Grayshift das neue Sicherheitsfeature tatsächlich ab Tag eins umgehen kann.
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Das Geschäft mit dem Auslesen von iOS-Geräten kann weitergehen
Unter der Überschrift "Apple blockt Strafverfolger: iPhone-Entsperr-Tools bald unbrauchbar" hatten wir vor Kurzem über das geplante Sicherheitsfeature berichtet, das Apple aktuell testet und das mit iOS 12 auf iPhone & Co. landen soll. Sicherheitsforscher haben prognostiziert, dass durch die Sperrung des Lightning-Ports nach nur einer Stunde auch viele Werkzeuge von professionellen Anbietern nicht mehr wie gewohnt funktionieren - genannt wurde dabei auch die 30.000-Dollar-Box GrayKey, die sich bei der US-amerikanischen Strafverfolgung großer Beliebtheit erfreuen soll. Jetzt wurde bekannt, dass Grayshift, die Firma hinter dem teuren Entsperr-Werkzeug, eine Methode entwickelt hat, den USB Restricted Mode zu umgehen.
Bei Strafverfolgern im Einsatz: Die iPhone-Entsperr-Box GrayKey
Wie Motherboard berichtet, will man entsprechende Informationen von einem Forensik-Experten erhalten haben: "Grayshift hat große Anstrengungen unternommen, um seine Technologie zukunftssicher zu machen und bereits bestätigt, dass sie diese Sicherheitsfunktion in einem Beta-Build bezwingen konnten", so der Experte. Darüber hinaus soll die Hardware-Lösung GrayKey "weitere Möglichkeiten" mitbringen, die man im Laufe der Zeit einsetzen will. Die Entwickler deuten damit natürlich an, dass man sich gut auf weitere Maßnahmen von Apple vorbereitet sieht - beim Preis der angebotenen Box von 30.000 Dollar eine Aussage, die natürlich auch Kunden beruhigen soll. Auch Motherboard schreibt an dieser Stelle: "Es geht aus der E-Mail nicht klar hervor, inwieweit es sich hier um einen Marketing-Bluff handeln könnte."
Von einem weiteren Entwickler will Motherboard erfahren haben, dass Grayshift den verschärften USB Restricted Mode "bereits vor Wochen in einem Web-Seminar behandelt hat". Unter Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden soll die neue Funktion aktuell auf jeden Fall für große Aufregung sorgen. Der Release von iOS 12 wird noch Ende dieses Monats erwartet. Dann wird sich auch zeigen, ob Grayshift das neue Sicherheitsfeature tatsächlich ab Tag eins umgehen kann.
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