Jeff Bezos ist sich sicher: "Wir werden den Planeten verlassen müssen"
Amazon-Gründer und Chef Jeff Bezos hat, wie so manch anderer auch, ein spannendes Hobby: die Raumfahrt. Doch während den meisten nur der Blick durch ein Teleskop bleibt, kann der derzeit reichste Mensch der Welt tatsächlich Raketen ins All schießen. Denn Bezos ist neben Elon Musk einer der wenigen, die ein privates Raumfahrtunternehmen betreiben.
Jeff Bezos' Blue Origin wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und gehört neben Elon Musks SpaceX zum bekanntesten privaten Vorhaben dieser Art. Die beiden Firmen unterscheiden sich aber durchaus stark voneinander. Denn während SpaceX immer wieder durch spektakuläre Bilder und visionäre Versprechen (etwa die Kolonisierung des Mars) seines Gründer Musk in die Schlagzeilen gerät, ist Blue Origin weitaus zurückhaltender.
Das betrifft auch die Zielsetzung, denn auf den ersten Blick backt Bezos die kleineren Brötchen. Das zeigt sich u. a. daran, dass Blue Origin zunächst zum Mond will und nicht den Mars anvisiert. Der Erdtrabant war auch eines der zentralen Themen des Gesprächs, das Bezos vor kurzem auf der International Space Development Conference mit GeekWire führte.
Das Fernziel von Blue Origin ist es, Millionen Menschen den Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. Dort sollen sie aber nicht etwa (nur) urlauben können, sondern vor allem auch arbeiten. Das soll aber nicht ausschließlich auf Raumstationen der Fall sein, Bezos greift eine bereits länger bestehende Idee auf, nämlich ausgehöhlte Asteroiden zu besiedeln.
Mitte der 2020er-Jahre soll es dann zum Mond gehen, davon ausgehend soll der Weltraum der unmittelbaren Erdnähe besiedelt werden. Denn Bezos ist sich sicher, dass die Menschheit ins All ihre Schwerindustrie verlagern müsse, damit der Planet mit dem steigenden Energiebedarf (und praktisch unbegrenzter Solarenergie) auskommen kann. "Wir werden den Planeten verlassen müssen und das wird ihn besser machen."
Das betrifft auch die Zielsetzung, denn auf den ersten Blick backt Bezos die kleineren Brötchen. Das zeigt sich u. a. daran, dass Blue Origin zunächst zum Mond will und nicht den Mars anvisiert. Der Erdtrabant war auch eines der zentralen Themen des Gesprächs, das Bezos vor kurzem auf der International Space Development Conference mit GeekWire führte.
Kosten reduzieren
Bezos Ziel ist es zunächst, die Kosten zu reduzieren, die man aufwenden muss um in den Weltraum zu kommen. Das gilt zunächst für suborbitale Flüge mit dem "New Shepard"-System und dann für die Orbitalrakete New Glenn (benannt nach Alan Shepard und John Glenn), letztere soll 2020 abheben.Das Fernziel von Blue Origin ist es, Millionen Menschen den Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. Dort sollen sie aber nicht etwa (nur) urlauben können, sondern vor allem auch arbeiten. Das soll aber nicht ausschließlich auf Raumstationen der Fall sein, Bezos greift eine bereits länger bestehende Idee auf, nämlich ausgehöhlte Asteroiden zu besiedeln.
Mitte der 2020er-Jahre soll es dann zum Mond gehen, davon ausgehend soll der Weltraum der unmittelbaren Erdnähe besiedelt werden. Denn Bezos ist sich sicher, dass die Menschheit ins All ihre Schwerindustrie verlagern müsse, damit der Planet mit dem steigenden Energiebedarf (und praktisch unbegrenzter Solarenergie) auskommen kann. "Wir werden den Planeten verlassen müssen und das wird ihn besser machen."
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