Facebook: Soziales Netzwerk arbeitet an einer eigenen Blockchain
Das soziale Netzwerk Facebook soll aktuell in die Entwicklung einer eigenen Blockchain investieren. Der Konzern hat Recode zufolge eine neue Abteilung für derartige Forschungsprojekte gegründet. Möglicherweise plant das Unternehmen sogar eine eigene Kryptowährung.
Ein großer Teil der Nutzer dürfte den Begriff "Blockchain" von der bestehenden Kryptowährung Bitcoin kennen. Hierbei handelt es sich grundsätzlich um Datensätze, die über ein kryptographisches Verfahren miteinander verkettet sind. Während die Technologie oftmals der Absicherung von dezentralen Transaktionen dient, lässt sich eine Blockchain in vielen Fällen ebenfalls für alltägliche Anwendungen verwenden.
Die neue Abteilung unter der Leitung von David Marcus, dem ehemaligen Messenger-Chef bei Facebook, soll momentan verschiedene Einsatzbereiche einer Blockchain untersuchen. Das Nachrichtenportal Cheddar hat darüber berichtet, dass der Konzern zukünftig einen virtuellen In-App-Coin einführen möchte. Dieser soll auf den gleichen Grundlagen wie andere Kryptowährungen basieren und zusammen mit Facebook-Diensten eingesetzt werden.
Zunächst muss abgewartet werden, wofür der Konzern die eigene Blockchain tatsächlich einsetzen wird. Das soziale Netzwerk könnte das Verfahren zum Beispiel auch zur Verschlüsselung von in der Cloud gespeicherten Dateien nutzen und die Sicherheit somit erheblich verbessern. In den meisten Fällen eignet sich eine Blockchain hierfür jedoch nicht, da der kryptographische Prozess eine große Menge an Rechenleistung benötigt.
Die neue Abteilung unter der Leitung von David Marcus, dem ehemaligen Messenger-Chef bei Facebook, soll momentan verschiedene Einsatzbereiche einer Blockchain untersuchen. Das Nachrichtenportal Cheddar hat darüber berichtet, dass der Konzern zukünftig einen virtuellen In-App-Coin einführen möchte. Dieser soll auf den gleichen Grundlagen wie andere Kryptowährungen basieren und zusammen mit Facebook-Diensten eingesetzt werden.
Zunächst muss abgewartet werden, wofür der Konzern die eigene Blockchain tatsächlich einsetzen wird. Das soziale Netzwerk könnte das Verfahren zum Beispiel auch zur Verschlüsselung von in der Cloud gespeicherten Dateien nutzen und die Sicherheit somit erheblich verbessern. In den meisten Fällen eignet sich eine Blockchain hierfür jedoch nicht, da der kryptographische Prozess eine große Menge an Rechenleistung benötigt.
Werbung mit Kryptowährungen verboten
Es bleibt allerdings unklar, weshalb Facebook sich nun überhaupt auch für Kryptowährungen interessieren könnte. Erst im Januar 2018 hat das Unternehmen verboten, Werbung in Zusammenhang mit Bitcoin und ähnlichen Zahlungsmitteln auf der Internetseite zu veröffentlichen. Inzwischen sperren auch Google sowie Twitter entsprechende Inhalte und sehen diese als "irreführende oder betrügerische Werbepraktiken" an. Ein offizielles Statement von einem verantwortlichen Manager bei Facebook bleibt derzeit noch aus.
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