Irland: Zwei Leute verhindern milliardenschweres Apple-Datenzentrum
Der Computerkonzern Apple wird ein neues Datenzentrum in Irland, das seit längerer Zeit geplant war, doch nicht bauen. Klagen einzelner Personen gegen den Neubau verzögerten den Baubeginn um inzwischen drei Jahre - und nun hat man in Cupertino genug von der Sache und zieht die vorgesehene Milliarden-Investition zurück.
Apple-Planung für Irland
Im Jahr 2015 hatte Apple den Bau zweier Datenzentren in Europa angekündigt und als Standorte das irische Athenry sowie die Jutland-Region in Dänemark benannt. Die Entscheidungen für die Gegenden fielen im Wesentlichen auch aufgrund der lokalen Verfügbarkeit von Energie aus regenerativen Quellen.
Das Datenzentrum in Dänemark hat im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. In Irland wurde noch nicht einmal mit den Arbeiten angefangen. Der Hintergrund dessen besteht darin, dass hauptsächlich zwei Einzelpersonen erst Beschwerden und dann auch Klagen gegen die Baugenehmigung einlegten. Im Oktober erging zuletzt vor dem irischen High Court ein Urteil zugunsten Apples, die Kläger kündigten nun aber an, auch noch vor den Supreme Court zu ziehen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Kläger bemängelten, dass die Art der Genehmigung für das Projekt beispielhaft für weitere solche Verfahren sein könnte. Denn trotz der Planung Apples, die eine Datacenter-Halle nicht allein stehen zu lassen, sondern den Komplex bei Bedarf auf bis zu acht Hallen zu erweitern, drehte sich bei der Baugenehmigung alles nur um die eine Einrichtung. Schon der Ausbau der Anlage hätte zur Folge gehabt, dass der Bedarf an Strom und damit vor allem an Windkraftanlagen an der Küste weiter gestiegen wäre - und das in noch größerem Rahmen, wenn die ganze Sache beispielhaft für weitere Projekte wird.
In Reaktion auf den Verlauf der Geschichte plant die irische Regierung nun, Datenzentren als Bestandteil einer kritischen Infrastruktur einzustufen. Das würde dazu führen, dass Genehmigungsprozesse wesentlich schneller und einfacher für den Bauherren durchgeführt werden könnten.
Apple-Planung für Irland
Im Jahr 2015 hatte Apple den Bau zweier Datenzentren in Europa angekündigt und als Standorte das irische Athenry sowie die Jutland-Region in Dänemark benannt. Die Entscheidungen für die Gegenden fielen im Wesentlichen auch aufgrund der lokalen Verfügbarkeit von Energie aus regenerativen Quellen.
Das Datenzentrum in Dänemark hat im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. In Irland wurde noch nicht einmal mit den Arbeiten angefangen. Der Hintergrund dessen besteht darin, dass hauptsächlich zwei Einzelpersonen erst Beschwerden und dann auch Klagen gegen die Baugenehmigung einlegten. Im Oktober erging zuletzt vor dem irischen High Court ein Urteil zugunsten Apples, die Kläger kündigten nun aber an, auch noch vor den Supreme Court zu ziehen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Unterlegen, aber Sieger
Formaljuristisch sind die beiden Personen also unterlegen, doch gehen sie nun faktisch als Sieger aus der Sache hervor. Denn Apple hat die geplanten Investitionen aufgrund der zu langen Verzögerungen zurückgezogen und baut jetzt lieber woanders. Da half es auch nicht, dass vor einiger Zeit mehrere tausend Menschen für das Datenzentrum demonstrierten, da sie auf gute Arbeitsplätze und positive Effekte auf die Wirtschaft der Region hofften.Die Kläger bemängelten, dass die Art der Genehmigung für das Projekt beispielhaft für weitere solche Verfahren sein könnte. Denn trotz der Planung Apples, die eine Datacenter-Halle nicht allein stehen zu lassen, sondern den Komplex bei Bedarf auf bis zu acht Hallen zu erweitern, drehte sich bei der Baugenehmigung alles nur um die eine Einrichtung. Schon der Ausbau der Anlage hätte zur Folge gehabt, dass der Bedarf an Strom und damit vor allem an Windkraftanlagen an der Küste weiter gestiegen wäre - und das in noch größerem Rahmen, wenn die ganze Sache beispielhaft für weitere Projekte wird.
In Reaktion auf den Verlauf der Geschichte plant die irische Regierung nun, Datenzentren als Bestandteil einer kritischen Infrastruktur einzustufen. Das würde dazu führen, dass Genehmigungsprozesse wesentlich schneller und einfacher für den Bauherren durchgeführt werden könnten.
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