Netflix wird immer mehr zum Maß aller Dinge für Qualitätsfernsehen
Der Video-Streaming-Marktführer Netflix hat vor einer Weile eine Strategieumkehr vollführt, allerdings nur zum Teil freiwillig. Denn das Geschäft um zugkräftige Lizenzen wird durch den steigenden Wettbewerb immer umkämpfter, also teurer. Netflix hat deshalb viel Geld in die eigenen "Originals" investiert und das kommt bei den Kunden auch immer besser an.
Inzwischen drängen immer mehr Anbieter auf den lukrativen Streaming-Markt, zuletzt löste Disney mit der Ankündigung, einen eigenen Dienst dieser Art zu schaffen, viel Aufregung in der Branche aus. Für Netflix bedeutet das, dass man viele Inhalte des bisherigen Partners Disney in absehbarer Zukunft nicht mehr anbieten kann.
Aktuell gaben bei einer Umfrage von Morgan Stanley und AlphaWise 39 Prozent der Teilnehmer an (via Business Insider), dass Netflix die besten Original-Programme habe. Das schließt nicht nur Streaming-Konkurrenten wie Amazon und Hulu, sondern auch den Game of Thrones- und Westworld-Sender HBO mit ein. Dieser galt in den vergangenen Jahren als Maß aller Dinge in Sachen Qualitätsfernsehen.
Dieser Wert steigt seit Jahren konstant: 2017 gaben 33 Prozent an, dass Netflix die besten Original-Inhalte habe, 2016 waren es 29 Prozent, davor 23 Prozent bzw. 17 Prozent. Netflix kann auch der Zukunft beruhigt entgegenblicken: Denn in der Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen kommt man auf einen Marktanteil von fulminanten 70 Prozent.
Siehe auch:
Acht Milliarden Dollar alleine dieses Jahr
Doch Netflix hat diese Entwicklung schon vor Jahren vorhergesehen und begonnen, sehr viel Geld in Eigenproduktionen (vor allem Serien und Filme) zu stecken. 2018 dürften es satte acht Milliarden Dollar sein. Und das kommt bei den Nutzern auch an und zwar immer besser.Aktuell gaben bei einer Umfrage von Morgan Stanley und AlphaWise 39 Prozent der Teilnehmer an (via Business Insider), dass Netflix die besten Original-Programme habe. Das schließt nicht nur Streaming-Konkurrenten wie Amazon und Hulu, sondern auch den Game of Thrones- und Westworld-Sender HBO mit ein. Dieser galt in den vergangenen Jahren als Maß aller Dinge in Sachen Qualitätsfernsehen.
Dieser Wert steigt seit Jahren konstant: 2017 gaben 33 Prozent an, dass Netflix die besten Original-Inhalte habe, 2016 waren es 29 Prozent, davor 23 Prozent bzw. 17 Prozent. Netflix kann auch der Zukunft beruhigt entgegenblicken: Denn in der Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen kommt man auf einen Marktanteil von fulminanten 70 Prozent.
Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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