China stellt seinen ersten Multi-Core-Prozessor vor

Prozessoren Chinesische Entwickler haben die ersten Multi-Core-Modelle des Godson-Prozessors weitgehend fertiggestellt. Bei der CPU handelt es sich um eine Eigenentwicklung Chinas, mit der man unabhängiger von den US-Herstellern werden will. Der neue Chip kommt mit vier oder acht Kernen. Die letzten Entwicklungsarbeiten sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen und die Produktion aufgenommen werden. Als Ziel wurde definiert, mit den Godson-3-CPUs bis zum Jahr 2010 einen Supercomputer mit 1 Petaflops Leistung bauen zu können.

Die chinesische Akademie der Wissenschaften, an der die Prozessor-Serie entwickelt wird, stellte die neue Architektur gestern auf der Hot Chips-Konferenz, die derzeit an der Stanford University stattfindet, vorgestellt. Beide Godson-3-Chips werden demnach im 65-Nanometer-Design gefertigt und verfügen über eine Taktfrequenz von 1 Gigahertz.

Bei den Chips handelt es sich den Angaben zufolge um skalierbare Designs mit konfigurierbaren Kernen und Cache-Speichern. Die Chips wurden außerdem sehr stromsparend konzipiert. So zieht die vierkernige CPU nur 10 Watt, das Modell mit acht Kernen 20 Watt. Basis des Chips bildet der MIPS64-Befehlssatz, der um rund 200 Instruktionen aus dem x86-Bereich erweitert wurde.
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