Apple warnt was auf Verräter zukommt:
Memo über Leaks von 2017
Ein internes Dokument über die aufgedeckten Leaks des vergangenen Jahres bei Apple zeigt, wie rigoros der iPhone-Hersteller gegen Geheimnisverräter vorgeht. 2017 sind demnach allein zwölf Personen in Haft gekommen.
"Leaker", also diejenigen, die interne Pläne an Außenstehende verraten, verlieren nicht einfach nur ihren Job bei Apple. Aus dem jetzt von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichten Dokument kann man sehen, wie Apple gegen Geheimnisverrat vorgeht. Mit diesem Dokument schwört Apple eigentlich seine Mitarbeiter ein, wie wichtig die Geheimhaltung ist - wie dieses Dokument dabei selbst "geleakt" wurde bleibt unklar.
Demnach gab es bei Apple 2017 einige größere Vorfälle, die geahndet wurden. Apple rühmt sich zudem darin, dass Leaker heute sehr viel schneller gefasst werden als je zuvor - das System sei rundum perfektioniert, unter anderem mit Hilfe der Spezialisten von Global Security. Als Beispiel dient laut Bloomberg ein Event vom vergangenen September.
Das Team für digitale Forensik von Global Security half demnach auch dabei, mehrere Mitarbeiter zu finden, die vertrauliche Informationen über neue Produkte wie iPhone X, iPad Pro und die AirPods an einen Blogger bei 9to5Mac weitergaben.
In einigen Fällen wurden sogar Gefängnisstrafen und massive Geldstrafen für das Eindringen in das Netzwerk und den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen verhängt. Beides gilt als Bundesverbrechen, wird also nicht nur durch regulatorische Maßnahmen durch das Unternehmen selbst geahndet.
Diese Menschen verlieren nicht nur ihren Arbeitsplatz, sie können auch mit extremen Schwierigkeiten bei der folgenden weiteren Arbeitssuche konfrontiert werden. Für den beruflichen Werdegang kann das fatale Folgen haben.
Siehe auch:
Demnach gab es bei Apple 2017 einige größere Vorfälle, die geahndet wurden. Apple rühmt sich zudem darin, dass Leaker heute sehr viel schneller gefasst werden als je zuvor - das System sei rundum perfektioniert, unter anderem mit Hilfe der Spezialisten von Global Security. Als Beispiel dient laut Bloomberg ein Event vom vergangenen September.
Weitergabe an Medien
Ein Mitarbeiter hatte einen Link zum Gold-Master von iOS 11 an die Presse weitergegeben, auch weil er nicht glaubte, erwischt zu werden. Das unveröffentlichte Betriebssystem, das bald angekündigt werden sollte, enthielt Details zu noch nicht veröffentlichter Hardware einschließlich dem iPhone X. Innerhalb weniger Tage wurde der verantwortliche Mitarbeiter aufgespürt und gefeuert.Das Team für digitale Forensik von Global Security half demnach auch dabei, mehrere Mitarbeiter zu finden, die vertrauliche Informationen über neue Produkte wie iPhone X, iPad Pro und die AirPods an einen Blogger bei 9to5Mac weitergaben.
In einigen Fällen wurden sogar Gefängnisstrafen und massive Geldstrafen für das Eindringen in das Netzwerk und den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen verhängt. Beides gilt als Bundesverbrechen, wird also nicht nur durch regulatorische Maßnahmen durch das Unternehmen selbst geahndet.
Täter in der Lieferkette von Apple
2017 konnte Apple 29 Leaks aufklären beziehungsweise Personen aufdecken, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Informationen weitergegeben haben. Zwölf davon wurden verhaftet. Darunter waren Apple-Mitarbeiter ebenso wie Auftragnehmer und einige Partner in der Lieferkette von Apple. Der Klassiker dabei sind Mitarbeiter der Auftragsfertiger, die Teile der neuen iPhone-Generationen und Pläne aus den Fabriken herausschmuggeln wollen. Es gibt aber auch Täter aus der Verwaltung, die interne Berichte weitergeben oder die diversen Medien mit Informationen versorgen.Diese Menschen verlieren nicht nur ihren Arbeitsplatz, sie können auch mit extremen Schwierigkeiten bei der folgenden weiteren Arbeitssuche konfrontiert werden. Für den beruflichen Werdegang kann das fatale Folgen haben.
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