Apple warnt was auf Verräter zukommt: Memo über Leaks von 2017

Ein internes Dokument über die aufgedeckten Leaks des vergangenen Jahres bei Apple zeigt, wie rigoros der iPhone-Hersteller gegen Geheim­nis­verräter vorgeht. 2017 sind demnach allein zwölf Personen in Haft gekommen. mehr... Logo, Geheim, Top Secret Bildquelle: Public Domain Logo, Geheim, Top Secret Logo, Geheim, Top Secret Public Domain

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Völlig richtig so.
 
@DaSoul: ist auch bei mir so, musste deswegen extra mehrere Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben. Generell, ein ITler ist meist des Berufes wegen eine schweigsame Person, Berufsethik.
 
@AlexKeller: Dito, bin auch ITler und wer NDAs und Co. unterschreibt, hat sich auch gefälligst daran zu halten.
 
@DaSoul: seh ich genauso. Ist ja nicht grad so das sie gezwungen werden Betriebsgeheimnisse gegen Belohnung auszuplaudern.
 
Ja, und weiter? Betriebsgeheimnisse zu verraten kann in vielen Firmen bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung führen!
 
@Der_da: sollte es imho aber nur, wenn dadurch die Existenz des Betriebes als solcher bedroht wird. Solange es nur dazu führt das Aktionäre und Firmenbesitzer etwas weniger Gewinn machen, sollte sich der Staat heraushalten.

Ansonsten sollte die höchstmögliche Strafe das fristlose beenden des Arbeitsverhältnisses sein.

Aber der Staat arbeitet ja nach den Gesetzen der Wirtschaft, und nicht umgekehrt.
 
@Speggn: nu ja, die genauen Zusammenhänge zwischen der Stabilität eines Staates und der Stabilität seiner Wirtschaft zu diskutieren, würde sicher den Rahmen sprengen. Jedoch gebe ich dir Recht. Lobbyismus ist kein Teufelswerk, es macht Sinn, dass auch die Wirtschaft das Handeln des Staates beeinflusst. Bestimmen aber gierige Wirtschaftsbosse staatliches Handeln, so sehe auch ich die Grenzen der demokratischen Grundordnung überschritten.
 
@Der_da: Egal was bei einem Privatunternehmen geleakt wird, es beeinflusst nicht die Stabilität der Wirtschaft an sich. Dafür ist sie viel zu groß. In der Regel ist den Mitarbeitern in den Unternehmen ihre Anstellung so wichtig, das sie sich an die vereinbarten Regeln halten. Und sollte ein großes Unternehmen wegen so etwas untergehen, dann werden schnell neue Unternehmen die Lücke füllen und die Wirtschaft ggf. sogar beflügeln....

Lobbyismus sollte imho verboten werden. Jedes unternehmen das Einfluss auf den Staat zu nehmen versucht sollte sofort geschlossen und die Führungsetage sowie der darin verwickelte Politiker verhaftet werden. Das Volk ist der Souverän. Und nicht der Unternehmer mit den dicksten Geldkoffern. Früher nannten wir es Korruption, jetzt ist es Lobbyismus.

Wer in einem staatlichen Unternehmen arbeitet, für den gelten ggf. andere Regeln. Beim Militär oder Geheimdienst zum Beispiel. Oder der Polizei.
 
@Speggn: "Lobbyismus sollte imho verboten werden" - Ich glaube du solltest dir erst mal das Wissen darüber aneignen was Lobbyismus eigentlich ist.
 
@Speggn: Unternehmen bzw. Unternehmer gehören genauso zum souveränen Volk wie normale Bürger. Was natürlich gar nicht geht, ist, dass Bestechungsgelder fließen und Politiker nach der Pfeife dessen tanzen, der am meisten bietet. Allerdings haben Unternehmen erstmal genauso das Recht, sich für ihre Interessen bei Volksvertretern stark zu machen wie jede andere Interessensgruppe auch. Das ist auch eigentlich, was Lobbyismus bedeutet und sein sollte und so wäre das auch völlig in Ordnung - solange dabei keine Gefälligkeiten ausgetauscht werden oder Geld fließt, denn dann wird es zur Korruption. Dementsprechend ist aber Korruption das Problem und nicht Lobbyismus an sich.
 
@adrianghc: Ein unternehmen und ein Unternehmer haben dann aber auch jeweils nur eine Stimme. Die nicht mehr wiegt als die von Lieschen Müller. Da dem nicht so ist, wird dein ganzes Argument ad absurdum geführt.

Eine kleine Anzahl sehr solventer Menschen hat in unserer form der Demokratie mehr Einflussmöglichkeit auf die Regierung als Millionen wählender Bürger.

Das ist ein Fakt den man nicht von der Hand weisen kann.

Sollte das Volk wirklich der Souverän sein, der er offiziell ist, diktiert er der Wirtschaft die Bedingungen, da die wenigen Unternehmer nie die vielen Bürger überstimmen können.

Unternehmer nehmen zum Beispiel ihre Belegschaft in Geiselhaft, und drohen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen um Druck auf die Politik auszuüben. Dabei fliest zwar kein Geld, aber es ist trotzdem eine Form der Korruption, sollten Politiker auf die Drohung eingehen anstatt sie zu bestrafen.
 
@Speggn: Irgendwie scheinst du davon auszugehen dass es in Deutschland nur Unternehmen mit mindestens 5000 Mitarbeitern gibt. Denkst du bitte auch mal an die ganzen Mittelständler, Kleinunternehmen mit 5-10 Mann, die zusammen weit mehr Leute in Deutschland beschäftigen als alle Großunternehmen zusammengenommen?
Was haben die denn für einen politischen Einfluss?
Auch deine Aussage mit der "Geiselhaft" ist so nicht richtig. Die Unternehmen meckern, weil sie Gewinne erwirtschaften müssen, um nicht pleite zu gehen. Wenn es nun veränderte Randbedingungen gibt, die das gefährdet dann wird zurecht gesagt "Hey, das klappt so nicht, wir können nicht mehr. Denkt an uns, oder wir müssen irgendwie anders die Kosten einsparen". Und am effektivsten ist da nunmal die Gesundschrumpfung.
Das kann Vater Staat dann machen oder nicht, und glaub mir, es passiert weit seltener als du vielleicht annimmst. Siehe z.b. Arcandor, Quelle, Hertie, Karmann, Qimonda, Praktiker, Schlecker und viele weitere.
 
@Speggn: Dem könnte man einfach begegnen. Laden verstaatlichen. Die diese Erpressung durchgeführt haben in den Knast schicken fertig. Aber heute kann sich ja jeder frei kaufen.
 
@Breaker: schlecker ist natürlich da paradebeispiel xD
 
@Speggn: es gibt Lobbyismus und Lobbyismus. Es gibt denjenigen der die Korruption abgelöst hat und den du ansprichst. Da kann kann keine Strafe hoch genug sein um diese Menschen einfach weg zu bekommen. Es gibt aber auch Lobbyismus der nicht darauf aus ist zum Wohle einiger weniger die Allgemeinheit zu Strafen. Ich hätte hier ein anderes Wort benutzt was mit Fortpflanzung zu tun hat aber dann wäre der Beitrag weg. Lobbyismus ist per se nicht schlecht oder gut.
 
@Speggn: Der Staat arbeitet nach dem Gesetzbuch. Der Staat muss juristisch aktiv werden, wenn die Firma Strafanzeige stellt. Ist du auch der Meinung, dass der Dieb Deines Autos (als Beispiel) nicht bestraft wird, wenn durch den Verlust des Fahrzeugs deine Existenz nicht bedroht wird? Komisch Ansichten haben manche Leute, wenn es um Firmen geht. Da kommt immer der kleine Diktator durch.
 
@iPeople: Du räumst du Firmen die Rechte einer Privatperson ein (recht auf Besitz usw.) Dann hat eine Firma auch nur eine Stimme im demokratischen Prozess. Und jede Privatperson muss ihr gleichgestellt sein.

Ist sie aber nicht. Ich habe keine Möglichkeit die Politik dahingehend zu manipulieren, das sie das Gesetzbuch in meinem Sinne schreibt.

Firmen schon. Da kommt der kleine Lobbyist der Wirtschaftdiktatur durch....
 
@Speggn: Du hast den Einfluss der Gewerkschaften irgendwie vergessen. Die sind nämlich die Lobbyisten der Arbeiter. Und gäbe es ausschließlich Gesetze aufgrund Lobbyismus der Firmen, gäbe es keine Gesetze, die den Arbeitnehmerschutz behandeln. Also irgendwas kann an deiner einseitigen Verschwörungstheorie nicht stimmen.
 
@iPeople: Gewerkschaften sind Brot für das Volk um sie ruhig zu halten. Das wurde in den USA schon früh erkannt als die ersten Unions gebildet wurden, um den Arbeiter das Gefühl von Macht zu geben. Genauso wie die amtierende Form der Demokratie.

Die Tatsache das Gewerkschaften mit der Arbeitgeberseite verhandeln, anstatt ihnen als Souverän die Regeln zu diktieren, zeigt wie einseitig verschoben das System ist.

Da stemmt sich ein Club von hunderten gegen zig tausende, und gewinnt häufig auch noch....

Meiner Meinung nach muss ein Unternehmer immer der Gnade der Belegschaft ausgeliefert sein, und nicht anders herum. Er verdient mit ihrer Arbeit sein Geld.
 
@Speggn: Gewerkschaften wurde nicht erschaffen, sondern sind das Ergebnis des Zusammenschlusses von Arbeitnehmern . Irgendwas hast du da falsch verstanden.

Ohne Unternehmer keine Arbeitnehmer. Aber mit verbohrten, einseitigen Ideologen, welche offenbar Diktaturen befürworten, ist jedwede sachliche Diskussion darüber Echt Zeitverschwendung.
 
@iPeople: Weil man sie gelassen hat... Oh man, du verstehst einfach nicht wie unser System funktioniert...

Du hast völlig recht das eine Diskussion keinen Sinn hat. , und die Selbstbeschreibung von dir am Ende zeigt wenigstes das du dich gut selbst einschätzen kannst.
 
@Speggn: Andersherum wird da ein Schuh daraus: Die Arbeitnehmer verdienen ihr Geld dadurch, dass der Arbeitgeber eine Idee hatte, sie umsetzte und sämtliche Risiken auf sich genommen hat, um sie umzusetzen. Dass die Arbeitgeber, die erst mal einiges aufbauen mussten, teils Jahre der Entbehrung hinter sich haben, in jungen Jahren Überstunden schoben noch und nöcher und in späteren Jahren dann einfach nur den Lohn ihrer Arbeit ernten will dir nicht in den Sinn kommen?
Du scheinst irgendwie zu denken dass jeder Firmenbesitzer seine Firma immer nur vererbt bekommt und dafür keinen Finger krummmachen musste. Dass das in den wenigsten Fällen so ist scheint dir nicht so ganz klar zu sein.
 
@iPeople: Gewerkschaften sind alle gekauft, sonst wären sie am nächsten Tag alle Arbeitslos, vergiss es.
 
@Breaker: Wie misst man denn Leistung? Und wie wird das vergütet?
Und warum zur Hölle sollte man Däumchen drehen können und zusehen wie das Geld das Geld vermehrt? Woher kommt die Vermehrung? Und wie viel ist eine Idee denn in Geldwert ausgedrückt?
Dir muss doch irgendwie selbst auffallen wie viele Lücken deine Ideologie hat.

PS: Ich bin selbst Unternehmer und hab Angstellte.
 
@sowas: Was die Idee wert ist, zeigt der Markt, wenn die Idee diesem zur Verfügung steht.
 
@sowas: Ideologie? Lücken? Ich bin mir grad nicht mal sicher ob du wirklich mir antworten wolltest, irgendwie schaffe ich es nicht zu deinen Fragen einen Bezug zu meinem Posting oben herzustellen.
Leistung messen? P=U*I, bzw. p=u*i, bzw. p=i²*R
Vergütung? Der durchschnittliche Strompreis beträgt in Deutschland derzeit 29,42 Cent.
Spaß beiseite, aber was die beiden Fragen mit mir zu tun haben erschliesst sich mir ganz und gar nicht. Vielleicht magst du das ja nochmal ein bisschen näher ausführen?

Solltest du einer derjenigen Unternehmer sein, die nur noch Däumchen drehen und dem eigenen Geld bei der Vermehrung zuschauen: Glückwunsch. Vielleicht aber auch Beileid. Das liegt voll und ganz an dir, von hier kann ich das nicht beurteilen. Mir dürfte man Beileid wünschen, allerdings kenne ich Mittel, wie ich dagegen vorgehen würde.

Wenn du nun schon selbst Unternehmer bist, kannst du mir doch sicherlich eine ganz einfache Frage beantworten: Wieviele Angestellte hättest du heute denn ohne Firma? Wieviele würden von dem leben, was auch immer du herstellst/anbietest, wenn du es nie hergestellt/angeboten hast, weil dir der Mumm fehlte die Firma zu eröffnen?
Selbst wenn du sie vielleicht geerbt oder sonstwie übernommen hast, was wäre denn passiert wenn du gesagt hättest "Mir doch egal, ich verkauf die Klitsche, die Arbeit ist mir zuviel"? Hätte es dann ein anderer ebenso gut hinbekommen wie du?
Ok, die letzte Frage ist rhetorisch gemeint, da sind zuviele Unwägbarkeiten, die keiner vorhersehen kann.
Was ich sagen will: Nicht jeder ist zum Unternehmer geboren, da fehlen dann zum Beispiel Führungskraft, Mut, Rückhalt oder sonstwas.

Wieviel eine Idee in Geldwert ausgedrückt wert ist? Nun ja, die Idee von Jeff Bezos hat ihn zum reichsten Mann der Welt gemacht. Bill Gates war der Vorgänger. Die Idee von Helmut Meiermuter war nicht ganz so gut, deswegen kennt den auch keiner, der ging pleite, und die Idee von Leya Jukéla war klasse, die hätte die Welt verändert und sämtliche Energie- und Umweltprobleme auf Dauer gelöst, leider hat sie nie den Mut gefunden die Idee in die Tat umzusetzen.
Die Frage ist nicht wirklich einfach zu beantworten, da es da auch auf den Zeitgeschmack, den Ort, das Zielpublikum ankommt. Wieviel wäre denn zum Beispiel die Erfindung der Telefonie im frühen Mittelalter wert gewesen? Hexerei, also den Henker oder die Guillotine? Oder aber sogar die Hochachtung des Kaisers? Keiner weiß es. Was aber gewiss ist, Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts war die Zeit reif, einige verdien(t)en sich daran eine goldene Nase.
Ich denke du siehst schon auf was das hinausläuft: Was wären wir denn ohne Unternehmer? Ohne diejenigen, die ihre Ideen verwirklichen und sich etwas aufbauen? Was wäre, wenn hier alles verstaatlicht wäre, es also keine Unternehmer gäbe, keine Möglichkeit sich etwas aufzubauen, auch mal mehr Geld zu verdienen als einem gut tut?
Was dann passiert hat man 40 Jahre lang in Teilen Deutschlands gesehen. Nordkorea, der Ostblock zu Zeiten der UDSSR, so gut wie alle Diktaturen wären ebenso Beispiele. Warum denn eigene Erfindungen einbringen, wenn die eh nur in irgendeiner Schublade verschwinden, weil sie der Obrigkeit zu modern erscheinen? Warum Überstunden machen, wenn es am Monatsende doch nicht mehr einbringt? Für was anstrengen, wenn sich am Ende doch keiner bedankt?
 
Und Kommentar Nummer zwei zum Thema: nicht erwischt werden zu können, während man etwas leakt, bedeutet nicht, dass Apple nicht weiß, wer auf welche Informationen Zugriff hatte. Herauszufinden, wer ein Motiv hatte und sich dann plötzlich selbst eine Apple-Watch leisten kann (ok, dafür gibt's Minus), ist dann nicht schwer. Der geleakte Link selbst könnte schon einen Hinweis auf den Täter enthalten haben, egal, ob er in nicht zurückverfolgbarer Papierform weitergegeben wurde.
 
Klingt nach einer ziemlichen Überwachungsmaschinerie bei Apple.
 
@TiKu: Definitiv. Und garantiert einmalig. Typisch Apple .
 
@TiKu: Absolut! Und völlig richtig! Zum Glück gibt's solche Betriebsgeheimnisse in anderen (großen) Unternehmen nicht... typisch Apple!
 
@TiKu: ja und? Es geht um viel Geld. Lass mal raten. Du schützt auch die Zugriff Daten auf deine bankomat Karte.. Was echt? Typisch Tiku... Es ist nicht alles schlecht was große Firmen machen.
 
"Apple informiert Mitarbeiter über arbeitsrechtliche und juristische Konsequenzen bei Verstoss gegen die vereinbarte Verschwiegenheit" war wohl nicht clickbaitig genug ?
 
Wie dumm muss man auch sein, seinen Job zu riskieren für evtl. eine kleine Summe oder nur um sich überlegen zu fühlen, weil man ja Zugriff auf gewisse Dinge hat. Zurecht Job weg und mögliche weitere Strafen.
 
Vergewaltigung 5 jahre...
iOS geleakt 5x Lebenslänglich...
 
Eigentlich richtig, aber gerade Apple profitiert doch von den ganzen Leaks. Ständig kostenlose Werbung, ständig in den Medien präsent. Mich würden ja mal Fakten interessieren, welche wirtschaftlichen Nachteile Apple dadurch entstanden sind.
 
@CrazyWolf: Eigentlich völlig irrelevant, welche wirtschaftlichen Nachteile Apple dadurch entstanden sind. Wenn jemand gegen die Vertragsklauseln in seinem Arbeitsvertrag verstösst, gehört er gefeuert, wenn, wie in diesem Fall auch gegen Bundesgesetze verstossen wird, gehört er auch für ne Weile hinter Gittern.
 
@Link: Grundsätzlich richtig. Aber man hatte schon das Gefühl, dass einige Leaks schön von Apple inszeniert wurden. Wie oft ganz zufällig jemand ein neues Gerät "verloren" hat, damit es jemand findet (Blogger etc) der es an die Medien trägt. Und zwar schon so oft dass man irgendwann schon regelrecht erwartet hat, dass wieder einer sein Gerät "verliert". Da waren in der Vergangenheit einfach zu viele "Zufälle".
 
@CrazyWolf: Apple darf das ja auch nach Lust und Laune inszenieren.
 
@CrazyWolf: Wie viele gabs den? Bitte um Beweise.
 
@alh6666: hab nicht gezählt, weil mich Apple nicht interessiert.
http://winfuture.de/news,65271.html
Wenn man schon 2011 News bringt dass "schon wieder" unveröffentlichtes iPhone gefunden wurden, und die ganzen Leaks bis heute, dann wohl einige.
 
@CrazyWolf: "Aber man hatte schon das Gefühl, dass einige Leaks schön von Apple inszeniert wurden."

Soll diese Argumentation etwa wirklich als Begründung bzw. Berechtigung für einen Vertragsbruch seitens des Angestellten herhalten? Ich hoffe doch nicht! :)
 
Weil hier einige auf die US Gesetze gewettert haben.

Es ist auch in Dt. üblich, das in bestimmten Bereichen Verschwiegenheitsklauseln zu beachten sind.
Z.B. müsste ich bis zu 50.000,-€ Strafe zahlen, wenn ich Kundendaten verraten würde. Also nur mal am Rande. ;)
Der Staatsanwalt würde sich dann ebenfalls meinen Fall ansehen. Vermutlich kommt es auf den Schaden an, ob ich "nur" Bewährung bekäme, oder hinter Gittern müsste.

Habe mich damit noch nicht so beschäftigt, weil ich einfach interne Informationen für mich behalte ;)
 
@Sonnenschein11: richtig. Ich muss zB diese Klausel jedes Jahr neu unterschrieiben.
 
Verhältnismässigkeit, das kennen die Fanboys offensichtlich nicht. Einen Menschen krankenhausreif verprügeln, das Opfer leidet anschliessend lange Zeit unter Ängsten - viel geringere Strafen. Durch Raserei einen Menschen töten - kaum jemals nennenswerte Strafen. Aber auch Totalversagen des Managements, wie beispielsweise bei der Swissair, wodurch viele Menschen arbeitslos wurden - nicht eine einzige Verurteilung der fehlbaren Manager. Oder etwa als durch die Finanzkrise unzählige Menschen wirtschaftlich in brutale Schwierigkeiten gekommen sind - keine echten Konsequenzen.
Aber wenn schlicht und einfach triviale Sachen öffentlich gemacht werden, die wenige Monate oder gar nur Wochen später die ganze Welt eh´ kennen würde - da gibt es hohe Geldstrafen, manchmal Gefängnis und sogar die Zerstörung der beruflichen Zukunft. Nota bene: Kein einziger Mensch ist durch die sogenannten "Straftaten" zu einem Opfer geworden, kein einziger! Und da werden die Strafen von den Fanboys sogar bejubelt. Ich fasse es nicht. Wie sehr das Verständnis der Verhältnismässigkeit ausser Rand und Band geraten kann, wenn es um das eigentlich völlig irrationale Fan-Sein eines Wirtschaftskonzerns geht.
Mir persönlich ist es völlig egal, ob mein Smartphone von der Firma X ist, meinen Computer kaufe ich nicht weil es von der Firma Y ist, sondern weil er technisch meinen Bedürfnissen entspricht. Der Hersteller ist mir völlig egal. Wer Fan von einem Konzern ist und dadurch seinen kritischen Verstand ausschaltet, sollte - und das ist mir wirklich wichtig - in sich gehen und seine Haltung hinterfragen. Bitte: macht das.
 
@TRJS: Vertragsbruch ist Vertragsbruch und Geheimnisverrat eben dies ... und da greifen eben die Strafen ... es ist nicht Apples Schuld das ein Vergewaltiger oder Mörder mit harmlosen Strafen davonkommt, da musst du da ansetzen! Das haben unsere "Gutmenschen" wie sie auch hier masssig unterwegs sind verbrochen und nicht die Konzerne.

Aber ein Vergewaltiger hat ja heute mehr Rechte als das Opfer ... und wer durch Raserei mit dem Auto jemand tötet, sry meiner Meinung nach ist das vorsätzlicher Mord, den das nimmt der Raser wissentlich in Kauf!
Aber an all diesem sind die "Gutmenschen" verantwortlich! Strafen nein die dürfen ja nicht zu hart sein! Man muss den Täter ja schützen ... für seinen Mist den man gebaut hat gerade stehen, nö ist ja uncool.

Deswegen schütz dich selber nur dann kriegst du Gerechtigkeit!
 
Es würde mich sehr interessieren, was für eine Haltung diejenigen haben, die meinen Beitrag downgevoted haben. Sind sie wirklich der Meinung, dass eine Tat, bei der kein einziger Mensch zu Schaden gekommen ist, es rechtfertigt, dass die Existenz des Täters zerstört wird? Er womöglich Privatkonkurs anmelden muss und beruflich keine Chance auf eine gleichwertige Stelle mehr hat? Nur weil er etwas öffentlich gemacht hat, das bald darauf eh´ kein Geheimnis sein wird? Traut sich einer der Downvoter, Stellung zum Thema der Verhältnismässigkeit der Strafe zu nehmen?
 
@TRJS: Ich hab dir zwar kein Minus gegeben, aber... Es ist nicht so das Apple dafür sorgt das er keinen Job mehr kriegt. Das macht er selbst. Kein Chef mit verstand stellt einen Mitarbeiter ein der Geschäftsgeheimnisse ausplaudert. Jedenfalls nicht dort wo mit Verschwiegenheitsklauseln gearbeitet wird. Das hat nichts mit Verhältnismässigkeit zu tun, sondern mit Vertrauen. Das ist auch keine "Strafe" von Apple, das ist einfach die Konsequenz aus dem eigenen Handeln.

Und zu dem Rest: Nur weil du glaubst das es niemandem schadet, heisst das noch lange nicht das es tatsächlich niemandem schadet. Deine Konkurrenz kriegt mit wann, wo oder was genau du veröffentlichen willst? Sie kann eher reagieren, damit ist ein Vorteil dahin. Das kann Arbeitsplätze kosten und damit anderen, unbeteiligten, Menschen schaden.

Bevor du über Verhältnissmässigkeiten redest, solltest du dir besser erstmal über die Konsequenzen Gedanken machen. Aber mit einem realistischem Blick auf einen umkämpften Markt.
 
@TRJS: eines der "-" ist von mir. Und ja, ich bin wirklich der Meinung das diese Menschen das bekommen was sie verdienen. Es geht auch nicht um Verhältnismäßigkeit im Vergleich zu anderen Delikten - da ist der Gesetzgeber für Verantwortlich (siehe die Mord-Diskussion bei dem Raserprozess in Berlin).
Es geht auch nicht um Apple oder Samsung oder um die Pommesbude an der Ecke welche wegen irgendeines Rezeptes irren Zulauf hat. Genausowenig wie es darum geht das sich jemand bei einem Date oder beim Treffen mit Kumpels verplappert.
Es geht darum das - im Wissen um die möglichen Konsequenzen - Firmeninternas in großem Stil nach außen getragen werden, diese Menschen meist aus "niederen Beweggründen" - nämlich Gier - handeln und durch ihre Tat sehr wohl dem Unternehmen Schaden zufügen - was im schlimmsten Fall andere den Arbeitsplatz kosten könnte.
Das diese Leute keine 2. Chance auf eine gleichwertige Stelle verdienen sollte jedem klar sein.
Was den Rest betrifft deckt sich meine Meinung so ziemlich mit dem was in [re:1] steht.
 
Zitat: "Ein internes Dokument [...] zeigt, wie rigoros der iPhone-Hersteller gegen Geheim­nis­verräter vorgeht."

Ernsthaft? Aus solchen Selbstverständlichkeiten macht man mittlerweile eine "News"-Meldung? Na, wenn das mal keine "journalistische Meisterleistung" ist! ;)
 
schön das wir hier auch bald chiensiche Verhältnisse haben und das alle das auch noch toll finden. Welcome 1984
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles