Stromausfall am DE-CIX Knotenpunkt legt deutsches Internet teils lahm
Am deutschen Haupt-Internet-Knotenpunkt in Frankfurt/Main kam es gestern Abend zu einem Ausfall, der dafür sorgte, dass dort keine Verbindungen zum weltweiten Internet mehr hergestellt werden konnten. In der Folge waren diverse Internetseiten für viele Nutzer nicht mehr zu erreichen. Hintergrund ist ein Stromausfall.
Wie der DE-CIX kurz vor Mitternacht über Twitter verlauten ließ, fiel bei dem mit dem Betrieb der deutschen Routing-Server betrauten Unternehmen Interxion in großem Umfang der Strom aus. Dadurch waren anscheinend ab ca. 22 Uhr zahllose Websites nicht mehr zugänglich, was sich auch an einer Vielzahl entsprechender Meldungen in Sozialen Netzwerken und bei Portalen zur Störungsmeldung niederschlug.
Nach Angaben des DE-CIX fiel bei Interxion "der Switch DE-CIX 6 / Interxion FRA 5" aus. Andere Systeme seien nicht betroffen gewesen. Um 00:30 Uhr war dann zu vernehmen, dass man nach Rücksprache mit Interxion davon ausging, dass der Ausfall noch bis zu zwei Stunden dauern könnte.
Die Verteilung der DE-CIX Knotenpunkte in FFM. Ausgefallen war der Knotenpunkt DE-CIX6
Um 00:41 Uhr teilte der DE-CIX mit, dass das Peering über den Route-Server inzwischen wieder funktioniere. Eines der Systeme sei zwar down, der zweite Server sei inzwischen aber wieder voll einsatzfähig. Mittlerweile hat sich die Lage anscheinend wieder weitestgehend normalisiert, lässt der Blick auf das Störungsmeldungsportal vermuten.
Der DE-CIX meldete um 1:10 Uhr, dass es noch keine Entwarnung gebe, so dass die Störung die Drei-Stunden-Marke überdauerte. Interxion ist der Betreiber des Rechenzentrums, in dem sich einer der wichtigsten Teile des deutschen Internet-Knotenpunkts befindet. Um 1:40 Uhr teilte man mit, dass die Stromversorgung wiederhergestellt sei und derzeit die Systeme geprüft würden.
Um kurz nach 2:00 Uhr waren die Probleme behoben und der DE-CIX ließ über Twitter verlauten, dass alle Systeme wieder mit Strom versorgt und in vollem Umfang einsatzbereit seien. Für die meisten Nutzer war der Ausfall scheinbar zunächst durch die fehlende Möglichkeit zum Aufbau einer Verbindung zu vielen Websites zu spüren. Zwischen ca. 21:46 und 21:48 Uhr waren zahllose Web-Server nicht erreichbar. Auch Nachts kam es während der Arbeit an den Systemen noch einmal zu kurzen Aussetzern. Am heutigen Morgen soll aber ein stabiler Zustand erreicht worden sein. Wie es zu dem Stromausfall kommen konnte, ist noch offen.
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Nach Angaben des DE-CIX fiel bei Interxion "der Switch DE-CIX 6 / Interxion FRA 5" aus. Andere Systeme seien nicht betroffen gewesen. Um 00:30 Uhr war dann zu vernehmen, dass man nach Rücksprache mit Interxion davon ausging, dass der Ausfall noch bis zu zwei Stunden dauern könnte.
Die Verteilung der DE-CIX Knotenpunkte in FFM. Ausgefallen war der Knotenpunkt DE-CIX6
Um 00:41 Uhr teilte der DE-CIX mit, dass das Peering über den Route-Server inzwischen wieder funktioniere. Eines der Systeme sei zwar down, der zweite Server sei inzwischen aber wieder voll einsatzfähig. Mittlerweile hat sich die Lage anscheinend wieder weitestgehend normalisiert, lässt der Blick auf das Störungsmeldungsportal vermuten.
Der DE-CIX meldete um 1:10 Uhr, dass es noch keine Entwarnung gebe, so dass die Störung die Drei-Stunden-Marke überdauerte. Interxion ist der Betreiber des Rechenzentrums, in dem sich einer der wichtigsten Teile des deutschen Internet-Knotenpunkts befindet. Um 1:40 Uhr teilte man mit, dass die Stromversorgung wiederhergestellt sei und derzeit die Systeme geprüft würden.
Um kurz nach 2:00 Uhr waren die Probleme behoben und der DE-CIX ließ über Twitter verlauten, dass alle Systeme wieder mit Strom versorgt und in vollem Umfang einsatzbereit seien. Für die meisten Nutzer war der Ausfall scheinbar zunächst durch die fehlende Möglichkeit zum Aufbau einer Verbindung zu vielen Websites zu spüren. Zwischen ca. 21:46 und 21:48 Uhr waren zahllose Web-Server nicht erreichbar. Auch Nachts kam es während der Arbeit an den Systemen noch einmal zu kurzen Aussetzern. Am heutigen Morgen soll aber ein stabiler Zustand erreicht worden sein. Wie es zu dem Stromausfall kommen konnte, ist noch offen.
| Mindestens betroffene Anbieter laut AlleStörungen.de | |||
|---|---|---|---|
| 1&1 | Facebook Messenger | Playstation Network | TV Now |
| Amazon Prime Video | Fortnite | ProSieben | Twitch |
| Blizzard | GMX | PŸUR | |
| Comdirect | Rainbow Six | Unitymedia | |
| Deutsche Bahn | RTL Television | Uplay PC | |
| Discord | League of Legends | Spotify | Vodafone |
| EA | MDCC | Teamspeak | |
| Easybell | NetCologne | Telekom | World of Tanks |
| Eurosport Player | Netflix | Telekom | Xbox Live |
| O2 | Elder Scrolls Online | Youtube | |
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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