Fake-Reviews: Huawei rudert nach blöder Social Media-Aktion zurück
Huawei muss sich ziemlich anstrengen, um seine Smartphones auf dem US-Markt unter die Leute zu bringen. Dabei sind einige Marketing-Leute wohl ein gutes Stück übers Ziel hinausgeschossen, weshalb sich das Unternehmen jetzt mit dem Vorwurf, Fake-Reviews zu platzieren, auseinandersetzen muss.
Während es dem Unternehmen nicht gelungen ist, sein neues Flaggschiff Mate 10 Pro im Sortiment eines großen Netzbetreibers unterzubringen, setzt man zumindest auf den Einzelhandel. Eine der größeren Ketten, die das Gerät im Programm haben werden, ist Best Buy. Und auf dessen Webseite tauchten in den letzten Tagen zahlreiche Kundenbewertungen zu dem Produkt auf, obwohl es gerade einmal vorbestellbar ist.
Abgesehen von einigen Beta-Testern, die ihre Einschätzung schon bei verschiedenen Händlern gepostet hatten, gab es ab dem 31. Januar auf einmal ein größeres Aufkommen an Bewertungen - obwohl Best Buy das Smartphones erst ab dem 18. Februar verkauft. Wie sich inzwischen herausstellte, war eine missglückte Social Media-Werbeaktion die Ursache dieses Problems.
In kürzester Zeit kamen dadurch über hundert Kommentare und zahlreiche 5-Sterne-Bewertungen auf der Produktseite zustande, in denen das Gerät über alle Maßen gelobt wurde. So etwas ist allerdings nicht nur schlechter Stil, sondern auch ein klarer Verstoß gegen die Richtlinien von Best Buy - und im ärgsten Fall sogar Betrug am Verbraucher.
Huawei rudert nun kräftig zurück. Das Unternehmen kümmerte sich nach Bekanntwerden der Sache selbst darum, dass die ganze Aktion rückgängig gemacht und die Kommentare bei dem Online-Händler gelöscht wurden. Man betonte entschuldigend, dass es auch intern klare Vorgaben dafür gibt, in welcher Form beispielsweise Beta-Tester vor dem Verkaufsstart Kommentare abgeben dürfen - was insbesondere auch einschließt, dass man sich als Besitzer eines Vorab-Testgerätes identifiziert. Werbeaktionen, wie die nun geschehene, seien eigentlich nicht Bestandteil des Marketings.
Abgesehen von einigen Beta-Testern, die ihre Einschätzung schon bei verschiedenen Händlern gepostet hatten, gab es ab dem 31. Januar auf einmal ein größeres Aufkommen an Bewertungen - obwohl Best Buy das Smartphones erst ab dem 18. Februar verkauft. Wie sich inzwischen herausstellte, war eine missglückte Social Media-Werbeaktion die Ursache dieses Problems.
Social Media-Aktion läuft schief
Denn auf der Facebook-Seite der US-Vertriebsniederlassung von Huawei Mobile wurde am 31. Januar ein Aufruf veröffentlicht, mit dem vermeintlich nach Beta-Testern gesucht wurde. Die Nutzer wurden hier aufgefordert, im Kommentarbereich auf der Best Buy-Seite eine Stellungnahme zu hinterlassen, warum es sich unbedingt lohnt, an ein Mate 10 Pro zu kommen, wie 9to5google berichtet. Unter den Teilnehmern sollten einige freie Plätze im Beta-Programm inklusive eines kostenlosen Smartphones verlost werden.In kürzester Zeit kamen dadurch über hundert Kommentare und zahlreiche 5-Sterne-Bewertungen auf der Produktseite zustande, in denen das Gerät über alle Maßen gelobt wurde. So etwas ist allerdings nicht nur schlechter Stil, sondern auch ein klarer Verstoß gegen die Richtlinien von Best Buy - und im ärgsten Fall sogar Betrug am Verbraucher.
Huawei rudert nun kräftig zurück. Das Unternehmen kümmerte sich nach Bekanntwerden der Sache selbst darum, dass die ganze Aktion rückgängig gemacht und die Kommentare bei dem Online-Händler gelöscht wurden. Man betonte entschuldigend, dass es auch intern klare Vorgaben dafür gibt, in welcher Form beispielsweise Beta-Tester vor dem Verkaufsstart Kommentare abgeben dürfen - was insbesondere auch einschließt, dass man sich als Besitzer eines Vorab-Testgerätes identifiziert. Werbeaktionen, wie die nun geschehene, seien eigentlich nicht Bestandteil des Marketings.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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