Amazon will "große" Filme produzieren, um Kunden zu Prime zu locken
Der Versandhändler Amazon produziert wie sein Konkurrent Netflix immer mehr Serien und Filme selbst, um Kunden für seinen Streaming-und-mehr-Dienst Prime zu gewinnen. Bei Spielfilmen konzentrierte man sich bisher vor allem auf kleinere Independent-Produktionen. Nun will man verstärkt auf kommerziellere Projekte setzen.
Amazon-Vertreter waren in den vergangenen Jahren Stammgäste auf Branchenveranstaltungen wie dem Sundance Festival. Dorthin reiste man mit prall gefüllten Koffern und gab dieses Geld auch gerne aus. Man sicherte sich Rechte an kleineren Independent- und Arthouse-Produktionen, man griff auch vor allem zu Filmen, die als Anwärter auf Filmpreise wie die Golden Globes oder Oscars galten. Das beste Beispiel hier ist sicherlich das Drama Manchester by the Sea, hier konnte sich Amazon zwei Academy Awards sichern.
Doch nun ändert Amazon seine Strategie, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Versandhändler will sich nun verstärkt auf Mainstream-Streifen konzentrieren. Das dürfte auch schon länger so geplant gewesen sein. Denn mit den kleinen Filmen wollte man sich auf der Hollywood-"Landkarte" platzierten und sich für Talente interessant machen.
Nun will man das gewonnene Renommee gewissermaßen investieren und in die Breite gehen. Ziel des Ganzen ist es natürlich, möglichst viele Kunden für Prime Video und Co. zu gewinnen. Eine ähnliche Strategie verfolgt auch die TV- und Serien-Sparte des Unternehmens, wobei hier die Ausrichtung von jeher etwas kommerzieller war.
Siehe auch: Amazon kündigt "Herr der Ringe"-Serie über mehrere Staffeln an
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Doch nun ändert Amazon seine Strategie, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Versandhändler will sich nun verstärkt auf Mainstream-Streifen konzentrieren. Das dürfte auch schon länger so geplant gewesen sein. Denn mit den kleinen Filmen wollte man sich auf der Hollywood-"Landkarte" platzierten und sich für Talente interessant machen.
Nun will man das gewonnene Renommee gewissermaßen investieren und in die Breite gehen. Ziel des Ganzen ist es natürlich, möglichst viele Kunden für Prime Video und Co. zu gewinnen. Eine ähnliche Strategie verfolgt auch die TV- und Serien-Sparte des Unternehmens, wobei hier die Ausrichtung von jeher etwas kommerzieller war.
Noch keine absoluten Blockbuster
In der Filmsparte bedeutet das aber vor allem den Zukauf von Rechten, klassische Eigenproduktionen dürfte Amazon (noch) nicht angehen. Reuters meint, dass sich Amazon auf die Suche nach Filmen mit einem Budget von etwa 50 Millionen Dollar machen wird, die bisherigen Filme kamen auf Produktionskosten von gerade einmal einem Zehntel davon, also fünf Millionen Dollar.Siehe auch: Amazon kündigt "Herr der Ringe"-Serie über mehrere Staffeln an
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