Google holt sich Ex-Apple-Ingenieur für Bau eigener Smartphones-SoC
Google verstärkt sein Engagement bei der Entwicklung eigener Prozessoren. Seit Monaten gibt es immer wieder Gerüchte über eine eigene Chipentwicklung beim Suchmaschinen-Riesen, der mit seinen Smartphones unabhängiger sein und gleichzeitig einen Vorsprung vor der Konkurrenz haben möchte.
John Bruno, seit 2012 für das Design der Apple-eigenen A-Prozessoren für iPhone und iPad zuständig, ist jetzt von der Konkurrenz angeheuert worden. Bruno soll das neue Team bei Google leiten, das eigene SoCs für die kommenden Pixel-Smartphone-Generationen entwickelt. Das berichten US-Medien. Chip-Designer John Bruno ist laut einem Insider-Bericht vom Online-Magazin The Information nun für Google tätig.
Offiziell wird Bruno dort jetzt als "System Architect" geführt, mehr ist über seinen neuen Job über das Karrierenetzwerk Linkedin nicht zu erfahren. Seine Karriere startete er dabei unter anderem bei AMD und ATI. Zuletzt war er über fünf Jahre bei Apple. Dass er weiterhin für die Entwicklung von Prozessoren zuständig ist, steht wohl außer Frage.
Google Pixel 2 und Pixel 2 XL.
Siehe auch: Google will eigene SoCs bauen, wirbt Apples führenden Chipdesigner ab
Offiziell wird Bruno dort jetzt als "System Architect" geführt, mehr ist über seinen neuen Job über das Karrierenetzwerk Linkedin nicht zu erfahren. Seine Karriere startete er dabei unter anderem bei AMD und ATI. Zuletzt war er über fünf Jahre bei Apple. Dass er weiterhin für die Entwicklung von Prozessoren zuständig ist, steht wohl außer Frage.
Apple Lead nicht allein bei Google
Mit seinem Wechsel zum Konkurrenten Google tut es Bruno nun anderen Ex-Apple-Mitarbeitern gleich. So gab es bereits im Sommer Einzelheiten über den Weggang von dem damaligen "Apple Lead SoC Architect" Manu Gulati. Laut The Information werden nun eben jener Manu Gulati, sowie Wonjae Choi und Tayo Fadelu mit John Bruno nun bei Google wieder als Team zusammenarbeiten.Besser in Eigenregie
Die SoC-Ingenieure sollen Gerüchten zufolge einen mobilen Prozessor für die dritte Generation der Pixel-Smartphones fertigstellen. Die Entwicklung eigener Prozessoren gilt dabei als Garant für eine verbesserte Leistung. Immer wieder wurde den Hardware-Partnern vorgeworfen, sie drosseln die Leistung von Chipsätzen, um für jede neue Generation einen weiteren Leistungszuwachs bieten zu können. In Eigenregie würden solche Beschränkungen natürlich wegfallen.Siehe auch: Google will eigene SoCs bauen, wirbt Apples führenden Chipdesigner ab
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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