Android-Trojaner Loapi:
Rechnen, bis das Handy aufplatzt
Android-Trojaner werden immer raffinierter. Ein besonders fieses Expemplar ist der von Karspersky entdeckte Loapi-Multifunktionstrojaner, welcher das Smartphone derart auslastet, dass dieses sich überhitzen und dauerhaft Schaden nehmen kann.
Der neu entdeckte Loapi-Trojaner kommt mit gefälschten Antiviren- und Porno-Apps auf die Smartphones, die durch Onlinewerbung unter die Leute gebracht werden. Die Anzeigen führen auf Appstores mit seriös wirkenden Logos und Oberflächen, um die Betroffenen in Sicherheit zu wiegen.
Einmal mit Loapi infiziert, fordert der als normale App getarnte Trojaner hartnäckig immer wieder Adminrechte ein, um das Smartphone übernehmen zu können. Geht der Nutzer darauf ein, blendet Loapi anschließend Werbung in Form von Benachrichtigungen ein, öffnet Webseiten im Browser und bemächtigt sich des SMS-Moduls, um versteckt Nachrichten an die Betreiber der Command-and-Control-Server zu senden. Loapi kann darüber hinaus weitere Apps nachinstallieren und DDoS-Attacken starten.
Bei der geminten Währung handelt es dabei um Monero, wie auch bei anderen Trojanern, die ihre Schöpfer durch Mining reich machen sollen. Loapi geht dabei allerdings derart aggressiv zu Werke, dass sich die Smartphones durch die konstante CPU-Last stark erhitzen können. Wie die Kaspersky-Forscher mit einem Testgerät herausfanden, sorgt Loapi für einen derart starken Strombedarf, dass sich Batterien durch die große Hitze verformen und betroffene Telefone innerhalb von zwei Tagen aufplatzen lassen können. Wer sich an die explodierenden Samsung-Akkus des Galaxy Note 7 erinnert, bekommt dabei sicher sehr ungute Gefühle.
Einmal mit Loapi infiziert, fordert der als normale App getarnte Trojaner hartnäckig immer wieder Adminrechte ein, um das Smartphone übernehmen zu können. Geht der Nutzer darauf ein, blendet Loapi anschließend Werbung in Form von Benachrichtigungen ein, öffnet Webseiten im Browser und bemächtigt sich des SMS-Moduls, um versteckt Nachrichten an die Betreiber der Command-and-Control-Server zu senden. Loapi kann darüber hinaus weitere Apps nachinstallieren und DDoS-Attacken starten.
Geldschöpfung ohne Zutun
Damit ist die Funktionsvielfalt von Loapi aber noch lange nicht erschöpft. Über das Web-Modul kann der Trojaner Bezahlabos mit WAP-Billing und SMS-Abos abschließen, wodurch bereits erhebliche Kosten entstehen können. Als Krypto-Miner tritt Loapi darüber hinaus auch noch in Aktion und zapft dabei intensiv die Rechenleistung der infizierten Smartphones an.Bei der geminten Währung handelt es dabei um Monero, wie auch bei anderen Trojanern, die ihre Schöpfer durch Mining reich machen sollen. Loapi geht dabei allerdings derart aggressiv zu Werke, dass sich die Smartphones durch die konstante CPU-Last stark erhitzen können. Wie die Kaspersky-Forscher mit einem Testgerät herausfanden, sorgt Loapi für einen derart starken Strombedarf, dass sich Batterien durch die große Hitze verformen und betroffene Telefone innerhalb von zwei Tagen aufplatzen lassen können. Wer sich an die explodierenden Samsung-Akkus des Galaxy Note 7 erinnert, bekommt dabei sicher sehr ungute Gefühle.
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