Plump & dreist: BankBot-Trojaner nimmt deutsche Konten ins Visier
Sicherheitsforscher warnen, dass der Trojaner BankBot auch deutsche Nutzer von Online-Banking-Apps ins Visier nimmt. Um der Schadsoftware, die sich in kleinen Android-Apps versteckt, zum Opfer zu fallen, müssen wie so oft aber viele Warnhinweise übersehen werden.
Wie eine aktuelle Untersuchung der Sicherheitsforscher von Avast, Eset und SfyLabs zeigt, ist es den Cyberkriminellen wie schon so oft gelungen, die BankBot-Malware - versteckt in verschiedenen Android-Apps - in den Google Play Store zu schleusen. Dabei wählen die Hintermänner oft vermeintlich harmlose, kleine Apps wie Taschenlampen-, Kartenspiel- oder Cleaner-Anwendungen.
Ziel ist es dann, nach einer Installation die Zugangsdaten für das Online-Banking der Nutzer abzugreifen. Dafür wird von der Anwendung die Benutzeroberfläche von gängigen Banking Apps manipuliert, auch die SMS-Tan soll abgefangen werden können. Nach aktuellen Informationen betrifft das in Deutschland die Citibank, Comdirekt, Commerzbank, DKB sowie die Postbank. Darüber hinaus sind in der Schweiz Kunden der Raiffeisenbank und in Österreich Kunden der Bawag und der Sparda-Bank betroffen. Weltweit sollen die Cyberkriminellen 160 Kreditinstitute mit ihrer Schad-App ins Visier genommen haben.
Google hat BankBot laut Bericht von Com mittlerweile nach eigenen Angaben aus dem PlayStore entfernt, bis zur Löschung hätten allerdings "tausende Geräte" die verseuchte Software heruntergeladen.
Einfach mal im Play Store laden
Das Grundprinzip, nach dem viele Hintermänner von Schadsoftware versuchen, ihren böswilligen Code an den Mann zu bringen, hat sich bei vielen der Schädlinge seit Jahren nicht verändert. Auch im neuesten Fall von Betrugsversuchen mit dem Trojaner BankBot setzen die Macher voraus, dass die Nutzer deutliche Warnhinweise übersehen.Wie eine aktuelle Untersuchung der Sicherheitsforscher von Avast, Eset und SfyLabs zeigt, ist es den Cyberkriminellen wie schon so oft gelungen, die BankBot-Malware - versteckt in verschiedenen Android-Apps - in den Google Play Store zu schleusen. Dabei wählen die Hintermänner oft vermeintlich harmlose, kleine Apps wie Taschenlampen-, Kartenspiel- oder Cleaner-Anwendungen.
Ziel ist es dann, nach einer Installation die Zugangsdaten für das Online-Banking der Nutzer abzugreifen. Dafür wird von der Anwendung die Benutzeroberfläche von gängigen Banking Apps manipuliert, auch die SMS-Tan soll abgefangen werden können. Nach aktuellen Informationen betrifft das in Deutschland die Citibank, Comdirekt, Commerzbank, DKB sowie die Postbank. Darüber hinaus sind in der Schweiz Kunden der Raiffeisenbank und in Österreich Kunden der Bawag und der Sparda-Bank betroffen. Weltweit sollen die Cyberkriminellen 160 Kreditinstitute mit ihrer Schad-App ins Visier genommen haben.
Leicht zu bemerken
Bevor BankBot jedoch auf dem Smartphone aktiv wird, sind die Hintermänner wie so oft auf die unbewusste Hilfe von unbedarften Nutzern angewiesen, die Sicherheitsmechanismen deaktivieren und Warnhinweise ignorieren. Zunächst muss in den Einstellungen von Android die Auswahl zur Installation von Anwendungen aus unbekannten Quellen aktiviert worden sein. Darüber hinaus müssen die Nutzer der getarnten Anwendung dann noch aktiv weitreichende Zugriffsrechte einräumen, die die zur Tarnung genutzten Apps so nie für ihre Funktionsweise benötigen.Google hat BankBot laut Bericht von Com mittlerweile nach eigenen Angaben aus dem PlayStore entfernt, bis zur Löschung hätten allerdings "tausende Geräte" die verseuchte Software heruntergeladen.
Thema:
Videos zum Thema Google
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Huawei Mate X7 im Test: Auffälliges Foldable ohne Google-Dienste
- Wanbo Vali 1 Pro: Budget-Projektor mit Google TV im Test
- Super Bowl 2026: Google richtet mit Gemini ein neues Zuhause ein
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Star Trek gratis streamen: Deutsche Bahn zeigt Serien & Filme im ICE
- Pixel 11 Pro Fold im Härtetest: Auch Googles neues Falt-Handy bricht
- Dreister Doppel-Betrug: 1 Amazon-Kunde, 2 CPU-Käufe, 2 leere Kartons
- Angriffsziel Microsoft Defender: Eigener Treiber ist Sicherheitsrisiko
- Nur heute: Stark reduzierte Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn
- VW-Konzernchef Blume sieht Lage von Volkswagen "mehr als kritisch"
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen