Paypal: Hacker erbeuteten bei TIO Networks rund 1,6 Mio Nutzerdaten

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Die Paypal-Tochter TIO Networks ist Opfer eines Hackerangriffs ge­wor­den, bei dem rund 1,6 Millionen Kundendaten gestohlen wurden. Ne­ben Login-Details konnten auch Adressen, Bankdaten und So­zial­ver­si­che­rungs­num­mern von den Angreifern entwendet werden. TIO Networks hat seine Geschäfte vorrübergehend eingestellt.
Das von Paypal im Juli für circa 223 Millionen US Dollar gekaufte kanadische Unternehmen ist ein Anbieter von Bezahllösungen von Rechnungen für Kunden ohne eigenes Bankkonto. Paypal plant langfristig, den Dienst in seine eigene Produktpalette zu integrieren. Bislang operieren beide Anbieter aber noch streng getrennt voneinander, weshalb Paypal-Kunden von dem Datenleck nicht betroffen sind.

Angreifer unbekannt

Wer hinter dem Angriff steckt, ist bislang nicht bekannt. Es sei jedoch ein "nicht-autorisierter Zugriff" festgestellt worden. Um seine Kunden zu schützen, hat TIO Networks aktuell seine Geschäfte eingestellt. Betroffene Kunden will Paypal über den Vorfall informieren.

Zusätzlich bietet Paypal ihnen ein kostenloses Monitoring für ihren Kreditstatus durch einen externen Anbieter sowie eine Gratis-Ab­si­che­rung gegen Identitätsdiebstahl für eine Scha­dens­sum­me von bis zu einer Million US-Dollar. Für Paypal handelt es sich bei dem Da­ten­diebs­tahl also um keine Lappalie. Der weltweit populäre US-Bezahldienst scheint sich um einen möglichen Imageschaden zu sorgen, auch wenn Paypal selbst nicht betroffen ist.

Finanzdienstleister im Fokus

Der Vorfall bei TIO Networks ist bereits der zweite bekanntgewordene Angriff auf einen US Finanzdienstleister innerhalb weniger Monate. Auch die Anzahl der betroffenen Nutzer hält sich bei TIO Networks im Rahmen, vergleicht man den Angriff mit dem Datenleck der "US-Schufa" Equifax, bei dem rund 143 Millionen Kundendaten entwendet werden konnten. Im Vergleich zu gehackten Online-Konten von Webdiensten sind solche Hacks besonders brisant, erhalten die Kriminellen dadurch doch Zugriff auf besonders sensible Informationen. Was genau mit diesen Daten anschließend passiert, kann niemand sagen. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass diese anschließend für teures Geld auch an andere Betrüger aber auch an "normale" Firmen weiterverkauft werden, die damit ihre Datenbasis aufbessern wollen. Hacker, Hack, Screenshot, Fallout, Fallout 4, Hackerangriff, Hacking, CNN Hacker, Hack, Screenshot, Fallout, Fallout 4, Hackerangriff, Hacking, CNN CNN
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