Informatik kann längst nicht mehr so viele Neu-Studierende anlocken
Man darf sich bereits jetzt darauf einstellen, dass die Wirtschaft bald wieder über lauter fehlende IT-Fachkräfte klagen wird. Die Zahl der Studienanfänger im Fachbereich Informatik ist in diesem Jahr nämlich rückläufig. Die aktuellen Daten lassen noch keine Rückschlüsse auf die Ursachen zu - die aber sicherlich ohnehin recht komplex sind.
Infografik: Informatik an Schulen
In diesem Jahr haben im Sommer- und Wintersemester zusammengenommen 37.400 Erstsemester-Studierende bundesweit ihr Informatik-Studium aufgenommen. Das sind immerhin 4,1 Prozent weniger als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. So geht es aktuell zumindest aus der vorläufigen Auswertung der Angaben der Universitäten hervor, die beim Statistischen Bundesamt eingegangen sind.
Nachdem die Zahl der Informatik-Anfänger über viele Jahre immer weiter kletterte, scheint es nun eine Trendwende zu geben. Doch nicht nur das: Die diversen Bemühungen der letzten Jahre, mehr Frauen für den Fachbereich zu gewinnen, erlebten einen noch herberen Rückschlag. Die Zahl der neuen weiblichen Informatik-Studierenden ist sogar um 8,8 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Nachdem der Anteil von Frauen mit vielen Mühen von 2008 an von etwa 19 auf 25 Prozent gesteigert werden konnte, ist dies nicht gerade erfreulich.
Hinzu kommt, dass die Informatik zwar durchaus spannende und vielversprechende Herausforderungen zu bieten hat, doch auch diese Gebiete zunehmend komplexer werden. Immerhin gelingt es auch Spezialisten nur noch recht bedingt, die konkreten Vorgänge in den Algorithmen der Künstlichen Intelligenz zu durchschauen.
Infografik: Informatik an Schulen
In diesem Jahr haben im Sommer- und Wintersemester zusammengenommen 37.400 Erstsemester-Studierende bundesweit ihr Informatik-Studium aufgenommen. Das sind immerhin 4,1 Prozent weniger als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. So geht es aktuell zumindest aus der vorläufigen Auswertung der Angaben der Universitäten hervor, die beim Statistischen Bundesamt eingegangen sind.
Nachdem die Zahl der Informatik-Anfänger über viele Jahre immer weiter kletterte, scheint es nun eine Trendwende zu geben. Doch nicht nur das: Die diversen Bemühungen der letzten Jahre, mehr Frauen für den Fachbereich zu gewinnen, erlebten einen noch herberen Rückschlag. Die Zahl der neuen weiblichen Informatik-Studierenden ist sogar um 8,8 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Nachdem der Anteil von Frauen mit vielen Mühen von 2008 an von etwa 19 auf 25 Prozent gesteigert werden konnte, ist dies nicht gerade erfreulich.
Zugang wird komplexer
Dass die Zahlen sinken, dürfte auch auf die gesamte Entwicklung in der Technologie-Szene zurückzuführen sein. Noch vor einigen Jahren saßen viele junge Menschen an ihren Rechnern und bekamen schnell mal einen Zugang zur Programmierung. Die Nutzung hat sich inzwischen aber stark auf die relativ geschlossenen Mobile-Plattformen verlagert, zu denen es deutlich schwieriger ist, einen Zugang auf der Entwicklungsebene zu finden.Hinzu kommt, dass die Informatik zwar durchaus spannende und vielversprechende Herausforderungen zu bieten hat, doch auch diese Gebiete zunehmend komplexer werden. Immerhin gelingt es auch Spezialisten nur noch recht bedingt, die konkreten Vorgänge in den Algorithmen der Künstlichen Intelligenz zu durchschauen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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