Google: Neue App warnt Smartphone-User vor Blicken von Fremden
Der Internetkonzern Google arbeitet an einer neuen Technologie, mit deren Hilfe man dem Nutzer bei der alltäglichen Verwendung seines Smartphones mehr Privatsphäre ermöglichen will. In einem von Forschern des Unternehmens veröffentlichten Video ist eine App zu sehen, die erkennt, ob eine andere Person möglicherweise unerwünscht auf den Bildschirm des Nutzers schaut.
Das von Quartz entdeckte Video, welches zwar auf YouTube eingestellt, aber nicht öffentlich auffindbar gemacht wurde, zeigt die von den Google-Forschern Hee Jung Ryu und Florian Schroff entwickelte Software im Einsatz auf einem Smartphone der Pixel-Serie. Die App ist offenbar in der Lage, die Frontkamera eines Telefons zu verwenden, um zu warnen, wenn dem Nutzer jemand "über die Schulter schaut".
Die App wird von den Entwicklern als "Elektronischer Screen-Protector" bezeichnet, angelehnt an die bei vielen Firmen-Laptops eingesetzten Folien, die verhindern sollen, dass eine andere Person seitlich auf den Bildschirm blicken kann. In der Demo sorgt die App dafür, dass die Anzeige automatisch aus der zuvor genutzten Hangouts-App herausspringt, um den Nutzer vor der Betrachtung des Bildschirms durch einen Unbefugten zu warnen.
Bisher ist unklar, wie weit Googles Forscher in Sachen Entwicklung sind, also ob das gezeigte System zeitnah in einer neuen Version von Android zum Einsatz kommen könnte. In der nächsten Woche erfolgt zunächst eine erste Präsentation der neuen Technologie auf einer Konferenz in Kalifornien. Wie nützlich das Ganze im Alltag sein kann, muss sich gegebenenfalls erst noch zeigen, schließlich könnte sich ein "Spion" gegebenenfalls auch einfach außerhalb des Sichtfelds der Kamera bewegen.
Die App wird von den Entwicklern als "Elektronischer Screen-Protector" bezeichnet, angelehnt an die bei vielen Firmen-Laptops eingesetzten Folien, die verhindern sollen, dass eine andere Person seitlich auf den Bildschirm blicken kann. In der Demo sorgt die App dafür, dass die Anzeige automatisch aus der zuvor genutzten Hangouts-App herausspringt, um den Nutzer vor der Betrachtung des Bildschirms durch einen Unbefugten zu warnen.
KI erkennt Neugierige
Die Software kann offenbar extrem schnell arbeiten, so dass nur ein extrem geringer Zeitraum vergeht, bevor die App den Blick des Fremden erkennt. Die Reaktionszeit liegt in dem Video-Demo bei nur zwei Millisekunden, so dass der Wechsel praktisch "sofort" erfolgt. Die Erkennung der Blicke der fremden Person erfolgt dabei mit Hilfe von Technologie auf Basis Künstlicher Intelligenz. Die dafür nötige Datenverarbeitung erfolgt den Forschern zufolge ausschließlich auf dem jeweiligen Gerät, was die rasche Reaktion erst möglich machen soll.Bisher ist unklar, wie weit Googles Forscher in Sachen Entwicklung sind, also ob das gezeigte System zeitnah in einer neuen Version von Android zum Einsatz kommen könnte. In der nächsten Woche erfolgt zunächst eine erste Präsentation der neuen Technologie auf einer Konferenz in Kalifornien. Wie nützlich das Ganze im Alltag sein kann, muss sich gegebenenfalls erst noch zeigen, schließlich könnte sich ein "Spion" gegebenenfalls auch einfach außerhalb des Sichtfelds der Kamera bewegen.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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