Google Flights: Fluginfo-API bald nur noch für Großkonzerne verfügbar
Der Suchmaschinenkonzern Google möchte die sogenannte QPX Express API demnächst nur noch großen Unternehmen zur Verfügung stellen. Kleine Konzerne werden hiermit von der Nutzung des Dienstes vollständig ausgeschlossen, da diese für Google nun eine Konkurrenz darstellen.
Die stille Ankündigung von Google, welche an die Kunden über eine E-Mail gesendet worden ist, wurde von Hacker News entdeckt und anschließend weiterverbreitet. Das Ende der QPX Express API kommt für viele Kunden der Schnittstelle überraschend. Ab dem 10. April 2018 soll diese nur noch für Großkonzerne bereitgestellt werden, die mit Google kooperieren. Auf der offiziellen FAQ-Seite lassen sich weitere Informationen zur Abschaltung der QPX Express API finden.
Ursprünglich war die QPX-Softwareschnittstelle im Jahr 2011 in den Besitz von Google übergegangen, als der Suchmaschinenkonzern das Unternehmen "ITA Software Inc." für etwa 700 Millionen Dollar übernommen hatte. Damals hatte ein Gericht jedoch eine Bedingung festgesetzt, welcher zufolge die Schnittstelle mindestens fünf weitere Jahre für Drittanbieter zugänglich bleiben musste. In 2014 hat Google selbst eine für Kleinunternehmen günstigere Version der Schnittstelle (QPX Express) veröffentlicht.
Google bietet Flugbuchungen selbst an
Spezielle Gründe für die Abschaltung des bestehenden Systems hat Google hingegen nicht genannt. Es gilt allerdings als sehr wahrscheinlich, dass die eigenen Bemühungen von Google im Bereich des Flugtickethandels hierfür verantwortlich sind. Im Rahmen von Google Flights bietet der Suchmaschinenkonzern seinen Nutzern an, ihre Flüge direkt aus der Suchanfrage heraus zu buchen. Hierbei ist es nicht mehr erforderlich, eine weitere Webseite wie beispielsweise das Vergleichsportal Expedia zu öffnen.Ursprünglich war die QPX-Softwareschnittstelle im Jahr 2011 in den Besitz von Google übergegangen, als der Suchmaschinenkonzern das Unternehmen "ITA Software Inc." für etwa 700 Millionen Dollar übernommen hatte. Damals hatte ein Gericht jedoch eine Bedingung festgesetzt, welcher zufolge die Schnittstelle mindestens fünf weitere Jahre für Drittanbieter zugänglich bleiben musste. In 2014 hat Google selbst eine für Kleinunternehmen günstigere Version der Schnittstelle (QPX Express) veröffentlicht.
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