Facebook: Terror-Verdacht wegen Falschübersetzung von Guten Morgen
Automatische bzw. maschinelle Übersetzungen sind eine praktische Sache, beispielsweise wenn man auf sozialen Netzwerken Freunde hat, die Statusmeldungen in einer anderen Sprache veröffentlichen. Doch allzu sehr bzw. blind sollte man sich darauf nicht verlassen, wie nun die israelischen Sicherheitsbehörden feststellen mussten.
Kleiner Fehler, große Wirkung
Denn der Bauarbeiter wollte seinen Freunden und Bekannten vom Arbeitsplatz im Westjordanland lediglich einen "Guten Morgen" wünschen und hat sich dazu lässig vor sein Arbeitsgerät, einen Bagger, gestellt - in der Hand eine Kippe und ein Kaffeebecher. Der Beitrag ist allerdings auch auf die Bildschirme der Polizei gelangt und dort schrillten recht schnell die Alarmglocken.
Laut Medienberichten liegt im Arabischen zwischen "Guten Morgen" und diesem Imperativ, der als Angriff gesehen werden könnte, ein einziger Buchstabe, auch wenn das Wort gar nicht existiert. Das sollte jedem, der Arabisch spricht, sofort auffallen, die israelische Tageszeitung schreibt aber, dass zum besagten Zeitpunkt kein Beamter anwesend war, der den Fehler hätte erkennen können.
Ganz unbegründet war die Nervosität der Polizei aber wohl auch nicht, da es nicht das erste Mal wäre, dass schweres Arbeitsgerät wie ein Bagger für terroristische Attacken ausgenützt wird.
Siehe auch: Übersetzungen - Deutsches Startup schlägt Google und Microsoft
Kleiner Fehler, große Wirkung
"Guten Morgen"
Zwischen einer harmlosen Begrüßung und einer Aufforderung zum Terror liegen offenbar nur Nuancen, wie ein Palästinenser vergangene Woche am eigenen Leib erfahren musste. Denn laut einem Bericht der BBC wurde ein Arabisch sprechender Bauarbeiter kurzeitig festgenommen, weil es zu einer überaus unglücklichen so genannten Text-Bild-Schere gekommen ist, für die aber nicht der ursprüngliche Beitrag, sondern der Auto-Übersetzer von Facebook verantwortlich war.Denn der Bauarbeiter wollte seinen Freunden und Bekannten vom Arbeitsplatz im Westjordanland lediglich einen "Guten Morgen" wünschen und hat sich dazu lässig vor sein Arbeitsgerät, einen Bagger, gestellt - in der Hand eine Kippe und ein Kaffeebecher. Der Beitrag ist allerdings auch auf die Bildschirme der Polizei gelangt und dort schrillten recht schnell die Alarmglocken.
"Greife sie an"
Denn die Übersetzung von Facebook teilte den Sicherheitskräften mit, dass der Mann eine Attacke mit dem Bagger im Sinn habe, da sie in Hebräisch "Greife sie an" und in Englisch "Tu ihnen weh" zu lesen bekamen, so die Tageszeitung Haaretz.Laut Medienberichten liegt im Arabischen zwischen "Guten Morgen" und diesem Imperativ, der als Angriff gesehen werden könnte, ein einziger Buchstabe, auch wenn das Wort gar nicht existiert. Das sollte jedem, der Arabisch spricht, sofort auffallen, die israelische Tageszeitung schreibt aber, dass zum besagten Zeitpunkt kein Beamter anwesend war, der den Fehler hätte erkennen können.
Ganz unbegründet war die Nervosität der Polizei aber wohl auch nicht, da es nicht das erste Mal wäre, dass schweres Arbeitsgerät wie ein Bagger für terroristische Attacken ausgenützt wird.
Siehe auch: Übersetzungen - Deutsches Startup schlägt Google und Microsoft
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