Schwere Panne: Google Home Mini hat dauerhaft nach Hause telefoniert
Smarte Lautsprechersysteme wie Alexa oder Google Home können eine überaus praktische Sache sein. Man muss Alexa und Co. nur über ein bestimmtes Stichwort herbeirufen und schon sind die Helferlein mit Informationen und Aktionen zur Stelle. Zu dauerhaftem Belauschen der Kunden soll und darf es nicht kommen. Doch genau das ist nun Google passiert.
Wer sich einen smarten Lautsprecher in die Wohnung stellt, der schenkt dem Anbieter des Geräts viel Vertrauen. Denn niemand will, dass das Mikrophon dauerhaft aktiv ist und ständig "zuhört", stattdessen muss der Nutzer die Assistenzfunktion per Stichwort aktivieren, beim kalifornischen Suchmaschinenunternehmen ist das bekanntlich "Ok, Google".
Artem Russakovskii, Gründer von Android Police, hat nun aber bei Google Home Mini ein Verhalten entdeckt, das Kritiker und Skeptiker neues Futter liefert, warum man solchen "smarten" Lautsprechern nicht trauen sollte (via derStandard). Denn Google Home Mini hat Russakovskii im Wesentlichen rund um die Uhr belauscht. Mehr als das: Die Daten wurden auch hochgeladen und gespeichert.
Denn bei dem Google Home Mini-Modell war das Touch-Panel, über das man den Sprachassistenten ebenfalls aktivieren kann, defekt und deshalb dauerhaft an. Das hatte zur Folge, dass das Gerät ununterbrochen "nach Hause telefoniert" hat, die Audioaufzeichnungen wurden auch auf den Google-Servern gespeichert.
Nachdem der Blogger das Problem an Google gemeldet hat, wurde das Verhalten per Update korrigiert. Der Konzern teilte außerdem mit, dass alle auf diese Weise entstandenen Aufzeichnungen dauerhaft gelöscht worden seien. Endkunden waren definitiv nicht betroffen, schon alleine deshalb, weil Google Home erst ab nächster Woche verkauft wird.
Artem Russakovskii, Gründer von Android Police, hat nun aber bei Google Home Mini ein Verhalten entdeckt, das Kritiker und Skeptiker neues Futter liefert, warum man solchen "smarten" Lautsprechern nicht trauen sollte (via derStandard). Denn Google Home Mini hat Russakovskii im Wesentlichen rund um die Uhr belauscht. Mehr als das: Die Daten wurden auch hochgeladen und gespeichert.
Hardware-Defekt bei Vorserienmodell
Dabei handelte es sich allerdings explizit um einen keinesfalls beabsichtigten Hardware-Defekt eines (auch an andere Journalisten verteilten) Vorserienmodells, wie Russakovskii betont. Der Vorfall demonstriert aber wohl dennoch gut, dass diese Geräteklasse auch ein signifikantes Gefahrenpotenzial besitzt.Denn bei dem Google Home Mini-Modell war das Touch-Panel, über das man den Sprachassistenten ebenfalls aktivieren kann, defekt und deshalb dauerhaft an. Das hatte zur Folge, dass das Gerät ununterbrochen "nach Hause telefoniert" hat, die Audioaufzeichnungen wurden auch auf den Google-Servern gespeichert.
Nachdem der Blogger das Problem an Google gemeldet hat, wurde das Verhalten per Update korrigiert. Der Konzern teilte außerdem mit, dass alle auf diese Weise entstandenen Aufzeichnungen dauerhaft gelöscht worden seien. Endkunden waren definitiv nicht betroffen, schon alleine deshalb, weil Google Home erst ab nächster Woche verkauft wird.
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