Nvidia Holodeck: Virtuelle Prototypen und KI-gesteuerte Tester
Jensen Huang, Chef und Mitbegründer des Grafikspezialisten Nvidia, hatte schon vor einiger Zeit erklärt, dass er mit seiner Firma am liebsten eines Tages das Holodeck Realität werden lassen würde. Und nun will man tatsächlich ein Produkt unter diesem Namen starten.
Nvidia Holodeck ist allerdings natürlich noch kein System, wie man es aus Star Trek-Produktionen kennt. Dafür müsste man immerhin nicht nur künstliche Grafikwelten in hoher Qualität hinbekommen, sondern zumindest auch innerhalb der fraglichen Umgebung feste Materie erschaffen können. Allerdings will man der ganzen Sache zumindest weitgehend nahe kommen.
Das Unternehmen beschreibt das neue System als "Intelligente Virtual Reality-Plattform". Diese wird allerdings so schnell nicht für jedermann verfügbar sein. Nvidia zielt mit seinem Holodeck eher auf professionelle Nutzer ab, die beispielsweise CAD-Modelle erstellen. Diese sollen hier fotorealistische 3D-Simulationen möglicher neuer Produkte erstellen können.
Nvidia hat sein Holodeck-System während der Entwicklungszeit unter anderem von verschiedenen bekannten Architektur-Firmen, von NASA-Ingenieuren und auch Industrie-Designern testen lassen. Mit dem daraus entstandenen Feedback wurde nun das weitgehend fertige Produkt erstellt. Dieses sollen Business-Kunden nun lizenzieren und zum Einsatz bringen können.
Das Unternehmen beschreibt das neue System als "Intelligente Virtual Reality-Plattform". Diese wird allerdings so schnell nicht für jedermann verfügbar sein. Nvidia zielt mit seinem Holodeck eher auf professionelle Nutzer ab, die beispielsweise CAD-Modelle erstellen. Diese sollen hier fotorealistische 3D-Simulationen möglicher neuer Produkte erstellen können.
KI-Agents testen virtuelle Prototypen
Die KI-Komponente kann dabei auch genutzt werden, um so genannte Agents zu entwerfen. Dabei handelt es sich im Grunde um virtuelle Nutzer, die ein Produkt bereits in verschiedenen Szenarien testen können, bevor auch nur der erste reale Prototyp umgesetzt worden ist. So sollen Schwächen im Design, die später beispielsweise zu Bedienungsproblemen führen könnten, frühzeitig erkannt werden. Außerdem ist das Produkt so konzipiert, dass verschiedene Entwickler auch von unterschiedlichen Standorten aus in einer virtuellen Umgebung zusammenarbeiten können.Nvidia hat sein Holodeck-System während der Entwicklungszeit unter anderem von verschiedenen bekannten Architektur-Firmen, von NASA-Ingenieuren und auch Industrie-Designern testen lassen. Mit dem daraus entstandenen Feedback wurde nun das weitgehend fertige Produkt erstellt. Dieses sollen Business-Kunden nun lizenzieren und zum Einsatz bringen können.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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