Unbekannte Weiten: Kerbal Space Program in Version 1.0 erschienen
Die Raumfahrt-Simulation Kerbal Space Program ist jetzt nach vierjähriger Entwicklungszeit offiziell in der Version 1.0 veröffentlicht worden. Bereits die Vorabfassungen sammelten eine passionierte Fan-Community um sich, die teils seit Jahren mit dem Spiel beschäftigt ist und mit immer komplexeren Missionen den Weltraum erobert.
Die meisten Simulationen, die im Weltraum angesiedelt sind, kümmern sich nur sehr eingeschränkt um die physikalischen Bedingungen, die dort herrschen, sondern orientieren sich doch sehr an dem, was der Spieler im Wesentlichen aus Flugsimulatoren kennt. Das hält immerhin die Frustrationsschwelle niedrig und den Spielspaß hoch - so könnte man meinen.
Beim Kerbal Space Program muss man sich hingegen sehr genau mit dem auseinandersetzen, was zum Alltag von Raumfahrt-Ingenieuren gehört. So ist es natürlich nur bedingt möglich, das Spiel zu starten und gleich Erfolge zu erzielen. Dafür gönnt der Titel seinen Nutzern nach der Bewältigung der ersten Schwierigkeiten einen sehr langanhaltenden Spielspaß - denn der Weltraum ist groß und weit und seine Eroberung bringt wirklich sehr viele Herausforderungen mit sich.
Der Spieler ist hier zuerst mit dem Problem beschäftigt, einen Launcher - üblicherweise eine Rakete - überhaupt von der Planeten-Oberfläche und durch die Atmosphäre in eine erste Umlaufbahn zu bringen. In weiteren Schritten gilt es, die Gewohnheiten von Bewegungen aus dem Alltag außen vor zu lassen und die Steuerung von Raumschiffen in einer Umgebung, die von Vakuum, Orbits und der Gravitation verschiedener Himmelskörper geprägt ist, hinzubekommen. Dies ermöglicht es letztlich irgendwann, Raumstationen zu bauen und andere Planeten zu besuchen.
Wie die Entwickler berichten, habe man mit dem Sprung zur Version 1.0 nun das bisher größte Update bereitgestellt. Auch gestandene Spieler werden sich hier mit einigen Neuerungen auseinandersetzen müssen. So ist beispielsweise der Flug in der Atmosphäre wesentlich näher an der Realität. Jedes hinzukommende Bauteil hat Einfluss auf die Aerodynamik und die aktuell herrschenden Temperaturen, Luftdrücke und der Wechsel auf Überschall üben ebenso ihren Einfluss aus. "Spontane Auflösungen des Fahrzeugs während Manövern mit hohen G-Werten ist jetzt eine sehr reale Sache", hieß es ergänzend.
Der Konstrukteur muss sich jetzt außerdem viel genauer mit der Hitze-Problematik bei seinen Gefährten auseinandersetzen. Neben dem verbrennenden Treibstoff sorgen auch Sonneneinstrahlung und Farbgebung für zusätzliche Erwärmung. Um ein Raumfahrzeug während des Starts von den zusätzlichen Einflüssen besser abzuschirmen und die Aerodynamik zu verbessern, kann die Nutzlast im Gegenzug nun auch verkleidet werden.
Eine weitere große Neuerung in der Version 1.0 ist die Möglichkeit, im Weltraum nach Ressourcen zu suchen. Mit den zusätzlich verfügbaren Bauelementen ist es nun nicht mehr nur möglich, das Sonnensystem zu erkunden, sondern beispielsweise aktiv auf Asteroiden Bergbau zu betreiben und die Rohstoffe wieder zur Basis zu bringen. Die Version 1.0 steht ab sofort im KSP Store, auf Steam und via GOG zur Verfügung. Die Demo ist noch nicht auf dem aktuellsten Stand, bietet aber trotzdem einen guten Einblick in das, was den Spieler erwartet.
Download Kerbal Space Program - Demo
Die meisten Simulationen, die im Weltraum angesiedelt sind, kümmern sich nur sehr eingeschränkt um die physikalischen Bedingungen, die dort herrschen, sondern orientieren sich doch sehr an dem, was der Spieler im Wesentlichen aus Flugsimulatoren kennt. Das hält immerhin die Frustrationsschwelle niedrig und den Spielspaß hoch - so könnte man meinen.
Beim Kerbal Space Program muss man sich hingegen sehr genau mit dem auseinandersetzen, was zum Alltag von Raumfahrt-Ingenieuren gehört. So ist es natürlich nur bedingt möglich, das Spiel zu starten und gleich Erfolge zu erzielen. Dafür gönnt der Titel seinen Nutzern nach der Bewältigung der ersten Schwierigkeiten einen sehr langanhaltenden Spielspaß - denn der Weltraum ist groß und weit und seine Eroberung bringt wirklich sehr viele Herausforderungen mit sich.
Der Spieler ist hier zuerst mit dem Problem beschäftigt, einen Launcher - üblicherweise eine Rakete - überhaupt von der Planeten-Oberfläche und durch die Atmosphäre in eine erste Umlaufbahn zu bringen. In weiteren Schritten gilt es, die Gewohnheiten von Bewegungen aus dem Alltag außen vor zu lassen und die Steuerung von Raumschiffen in einer Umgebung, die von Vakuum, Orbits und der Gravitation verschiedener Himmelskörper geprägt ist, hinzubekommen. Dies ermöglicht es letztlich irgendwann, Raumstationen zu bauen und andere Planeten zu besuchen.
Wie die Entwickler berichten, habe man mit dem Sprung zur Version 1.0 nun das bisher größte Update bereitgestellt. Auch gestandene Spieler werden sich hier mit einigen Neuerungen auseinandersetzen müssen. So ist beispielsweise der Flug in der Atmosphäre wesentlich näher an der Realität. Jedes hinzukommende Bauteil hat Einfluss auf die Aerodynamik und die aktuell herrschenden Temperaturen, Luftdrücke und der Wechsel auf Überschall üben ebenso ihren Einfluss aus. "Spontane Auflösungen des Fahrzeugs während Manövern mit hohen G-Werten ist jetzt eine sehr reale Sache", hieß es ergänzend.
Der Konstrukteur muss sich jetzt außerdem viel genauer mit der Hitze-Problematik bei seinen Gefährten auseinandersetzen. Neben dem verbrennenden Treibstoff sorgen auch Sonneneinstrahlung und Farbgebung für zusätzliche Erwärmung. Um ein Raumfahrzeug während des Starts von den zusätzlichen Einflüssen besser abzuschirmen und die Aerodynamik zu verbessern, kann die Nutzlast im Gegenzug nun auch verkleidet werden.
Eine weitere große Neuerung in der Version 1.0 ist die Möglichkeit, im Weltraum nach Ressourcen zu suchen. Mit den zusätzlich verfügbaren Bauelementen ist es nun nicht mehr nur möglich, das Sonnensystem zu erkunden, sondern beispielsweise aktiv auf Asteroiden Bergbau zu betreiben und die Rohstoffe wieder zur Basis zu bringen. Die Version 1.0 steht ab sofort im KSP Store, auf Steam und via GOG zur Verfügung. Die Demo ist noch nicht auf dem aktuellsten Stand, bietet aber trotzdem einen guten Einblick in das, was den Spieler erwartet.
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