Let's Sing 2024: Gründlich überarbeitetes Karaoke-Spiel im Test
Bei Let's Sing 2024 handelt es sich um die jährliche Neuauflage des Karaoke-Klassikers. Das diesjährige Update ist allerdings viel tiefgreifender als in den Jahren zuvor. Die Spiel-Mechanik wurde komplett überarbeitet und beinhaltet fortan einen Story-Modus, für den beim ersten Start ein Avatar erstellt wird.
Der Avatar kann in liebevoller Detailarbeit individualisiert werden. Let's Sing 2024 krempelt grundlegend um, wie Noten und Text während Songs dargestellt werden. Die Musik-Videos der jeweiligen Songs sind insgesamt etwas in den Hintergrund gerückt. Das kann seine Vorteile haben: Gerade bei älteren Liedern sind die Video-Clips naturgemäß nicht in Full-HD oder 4K, sodass sie im Vollbild-Modus ggf. verpixelt wirken könnten. Insbesondere die Song-Texte sind in der neuen Ausgabe besser lesbar.
Der Story-Modus von Let's Sing nennt sich "Career". Als aufstrebendes Gesangssternchen möchte man sich einen Namen machen. Um mit der eigenen Geschichte von Ruhm und Erfolg zu beginnen, muss zunächst ein Mikrofon angesteckt werden. Bei der Nintendo Switch Lite ist dies über eine Docking-Station möglich. Das USB-A-Kabel kann einfach seitlich eingesteckt werden. Es werden bis zu zwei USB-Mikrofone unterstützt. Wer bereits eine vergangene Let's Sing-Edition gekauft hat, kann das alte Mikrofon weiterverwenden. Eine kleine Gesangsprobe reicht aus, damit das Nintendo-System das Gadget erkennt. Alternativ ist auch die Verwendung eines Smartphones möglich. Unser Kollege Timm Mohn greift bevorzugt auf klassische Let's Sing-Mikrofone zurück.
Das digitale Leben des Avatars wird nicht langweilig: Kaum, dass der erste Blog-Post veröffentlicht wurde, folgt direkt eine Nachricht von der Musik-Akademie. In jener sind die ersten Charakter-Texte vertont, sodass man nicht nur lesen muss. Den Karriere-Modus sollte man auf jeden Fall nur spielen, wenn man Zeit hat: Die Text-Passagen können durchaus länger ausfallen. Die hilfreich-gemeinten Tipps von Miss Young stellen ein gutes Tutorial dar, auch für alle die, die erstmals mit Let's Sing ein Mikrofon in die Hand nehmen. In diesem Zusammenhang kann natürlich die Liebe zum Detail gefallen, wenn man sich nicht von der Neuartigkeit dieses Spielmodus zu sehr stören lässt.
Neuerungen wie der Avatar und der Focus auf die Story stellen alteingesessene Let's Sing-Fans ggf. vor große Herausforderungen. Dieser kompletten Veränderung sollte man sich auf jeden Fall bewusst sein, bevor man das Spiel kauft. Andernfalls kann sich schnell Frust einstellen, der unter anderem auf Amazon zu zahlreichen 1-Stern-Bewertungen geführt hat. Allen, die weniger Probleme mit Veränderungen haben, bietet sich in Let's Sing die Möglichkeit, Karaoke sinnstiftend neu zu erleben.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Der Avatar kann in liebevoller Detailarbeit individualisiert werden. Let's Sing 2024 krempelt grundlegend um, wie Noten und Text während Songs dargestellt werden. Die Musik-Videos der jeweiligen Songs sind insgesamt etwas in den Hintergrund gerückt. Das kann seine Vorteile haben: Gerade bei älteren Liedern sind die Video-Clips naturgemäß nicht in Full-HD oder 4K, sodass sie im Vollbild-Modus ggf. verpixelt wirken könnten. Insbesondere die Song-Texte sind in der neuen Ausgabe besser lesbar.
Der Story-Modus von Let's Sing nennt sich "Career". Als aufstrebendes Gesangssternchen möchte man sich einen Namen machen. Um mit der eigenen Geschichte von Ruhm und Erfolg zu beginnen, muss zunächst ein Mikrofon angesteckt werden. Bei der Nintendo Switch Lite ist dies über eine Docking-Station möglich. Das USB-A-Kabel kann einfach seitlich eingesteckt werden. Es werden bis zu zwei USB-Mikrofone unterstützt. Wer bereits eine vergangene Let's Sing-Edition gekauft hat, kann das alte Mikrofon weiterverwenden. Eine kleine Gesangsprobe reicht aus, damit das Nintendo-System das Gadget erkennt. Alternativ ist auch die Verwendung eines Smartphones möglich. Unser Kollege Timm Mohn greift bevorzugt auf klassische Let's Sing-Mikrofone zurück.
Spielen braucht Zeit
Große Teile der Story werden zum einen über Dialoge mit Charakteren und über vermeintliche Blog-Einträge, die man nach Events anfertigt, getragen. Jene bestehen teils aus vorgegebenen Texten, die automatisch eingegeben werden, und einer individuellen Auswahl aus Multiple-Choice-Textbausteinen. Alles in allem beschäftigt man sich über diese Texte auf jeden Fall länger mit dem Spiel, als es bisher der Fall war.Das digitale Leben des Avatars wird nicht langweilig: Kaum, dass der erste Blog-Post veröffentlicht wurde, folgt direkt eine Nachricht von der Musik-Akademie. In jener sind die ersten Charakter-Texte vertont, sodass man nicht nur lesen muss. Den Karriere-Modus sollte man auf jeden Fall nur spielen, wenn man Zeit hat: Die Text-Passagen können durchaus länger ausfallen. Die hilfreich-gemeinten Tipps von Miss Young stellen ein gutes Tutorial dar, auch für alle die, die erstmals mit Let's Sing ein Mikrofon in die Hand nehmen. In diesem Zusammenhang kann natürlich die Liebe zum Detail gefallen, wenn man sich nicht von der Neuartigkeit dieses Spielmodus zu sehr stören lässt.
Neuerungen wie der Avatar und der Focus auf die Story stellen alteingesessene Let's Sing-Fans ggf. vor große Herausforderungen. Dieser kompletten Veränderung sollte man sich auf jeden Fall bewusst sein, bevor man das Spiel kauft. Andernfalls kann sich schnell Frust einstellen, der unter anderem auf Amazon zu zahlreichen 1-Stern-Bewertungen geführt hat. Allen, die weniger Probleme mit Veränderungen haben, bietet sich in Let's Sing die Möglichkeit, Karaoke sinnstiftend neu zu erleben.
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