PasteJacking: Wenn JavaScript unbemerkt die Zwischenablage kapert
Per JavaScript lässt sich weit mehr beeinflussen, als so mancher Nutzer sich beim Besuch einer Webseite vorstellen will oder kann. Einer der großen Trends der letzten Zeit ist die Manipulation dessen, was beim Kopieren eines markierten Bereiches in die Zwischenablage übernommen wird. Das kann durchaus zu vorteilhaften Funktionen für einige Nutzer führen - ist aber eben auch ein Einfallstor für diverse Probleme.
Unsere Kollegen von SemperVideo zeigen euch einmal im Detail, was im Hintergrund passiert, wenn ihr auf einmal etwas anderes in der Zwischenablage habt, als ihr wolltet. Dafür genügt eine recht simple JavaScript-Funktion, die auf das Auslösen des Copy-Befehls im Browser reagiert und vordefinierte Inhalte in die Zwischenablage schiebt.
Die Funktion kann aber für den Anwender auch gefährlich sein. Denn was in der Zwischenablage landet, lässt sich nicht ohne Weiteres kontrollieren. So wäre es durchaus denkbar, dass der Nutzer mit einer interessanten Funktion für die Kommandozeile mögliche Opfer anlockt und ihnen hier etwa Code unterschiebt, der die Sicherheit des Systems beeinträchtigt oder Schäden hervorruft. Daher sollte man Inhalte, die aus einer Webseite kopiert wurden, nicht direkt in die Eingabeaufforderung einfügen - sondern zur Sicherheit besser erst einmal in einen Texteditor, wo sich ohne Risiko überprüfen lässt, was in der Zwischenablage landete.
Unsere Kollegen von SemperVideo zeigen euch einmal im Detail, was im Hintergrund passiert, wenn ihr auf einmal etwas anderes in der Zwischenablage habt, als ihr wolltet. Dafür genügt eine recht simple JavaScript-Funktion, die auf das Auslösen des Copy-Befehls im Browser reagiert und vordefinierte Inhalte in die Zwischenablage schiebt.
Weit verbreitete Funktionsweise
Die meisten Nutzer dürften dies von diversen Webseiten kennen, die den gewünschten Inhalten noch eine Quellenangabe oder eine URL mitgeben. Man bekommt hier zwar beispielsweise den markierten Text geliefert, hinzu kommt aber noch einiges mehr. Das kann durchaus nützlich sein, wenn man den kopierten Textausschnitt beispielsweise in einem Social Network teilen will und nicht extra den Link zur Webseite separat kopieren muss. Störend ist dies hingegen, wenn man einen eigenen Text, ein Zitat oder einen Namen kopieren will und unerwartet zusätzliche Inhalte im Editor auftauchen.Die Funktion kann aber für den Anwender auch gefährlich sein. Denn was in der Zwischenablage landet, lässt sich nicht ohne Weiteres kontrollieren. So wäre es durchaus denkbar, dass der Nutzer mit einer interessanten Funktion für die Kommandozeile mögliche Opfer anlockt und ihnen hier etwa Code unterschiebt, der die Sicherheit des Systems beeinträchtigt oder Schäden hervorruft. Daher sollte man Inhalte, die aus einer Webseite kopiert wurden, nicht direkt in die Eingabeaufforderung einfügen - sondern zur Sicherheit besser erst einmal in einen Texteditor, wo sich ohne Risiko überprüfen lässt, was in der Zwischenablage landete.
Verwandte Videos
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- DNS über HTTPS: So aktiviert man die Verschlüsselung im Firefox
- Windows 11: So einfach lassen sich DNS-Abfragen jetzt verschlüsseln
- Achtung: Firefox lässt ab Werk wieder aktives JavaScript in PDFs zu
- Handelsplattform Joybuy getestet: Elektronik-Lieferung am Folgetag
Verwandte Tags