Windtrust - Neue Windräder, die leiser drehen
In diesem Windpark nahe Burgos im Herzen Spaniens entstehen Windkraftanlagen der nächsten Generation mit einem hörbaren Unterschied: Der Geräuschpegel der Rotoren liegt deutlich unter dem herkömmlicher Windräder. Das dürfte künftig eine wesentliche Rolle spielen, sagen die Entwickler.
Fernando García Ayerra, Windtrust-Koordinator: "Die Flügel bestehen aus einer Reihe von Zacken und dieses spezifische Design sorgt dafür, dass die Wirkung des Windes auf der Hinterkante der Schaufel durchbrochen wird. Dies verringert den Geräuschpegel insgesamt. Derzeit führen wir Tests mit einer Anlage durch, die 78 Meter hoch ist und einen Rotordurchmesser von 90 Metern hat."
Die stille Turbine ist Teil eines europäischen Forschungsprojekts namens Windtrust, mit dem Ziel, die Effizienz von Windenergieanlagen zu verbessern und den Preis für Windenergie zu senken. Dazu gehört auch der Bau neuer Windräder aus robusten Kohlefasern, die leichter und widerstandsfähiger sind. Damit verlängert sich die Lebensdauer der Anlage bei deutlich reduzierten Wartungskosten.
Andrés Agudo Araque, Gamesa Electric: "Der Apparat, den Sie hier sehen, befindet sich im Inneren des Rotors, der bis zu vier Einheiten beherbergen kann. Diese ermöglichen die Umwandlung in elektrische Energie. Im Rahmen des Windtrust Projekts benutzen wir eine neue Halbleitergeneration, wodurch sich die Zahl der aktiven Elemente und damit der möglichen Pannen reduziert.
Das bedeutet 70 Prozent weniger Reparatureinsätze, die zum Teil unter schwierigen Bedingungen bei Wind und Wetter stattfinden, beispielsweise bei Offshore-Anlagen. Wir haben zudem eine Software integriert, die potenzielle Schäden frühzeitig diagnostiziert und meldet."
Weitere Probleme bei der Nutzung von Windenergie sind wechselnde Wetterbedingungen, das Speichern der produzierten Energie, die Auswirkungen auf Fauna und Flora und die zum Teil hohen Produktions- und Wartungskosten.
Und deswegen haben wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern beschlossen, das Design bestimmter Bestandteile zu überdenken. Die neue Generation dürfte die Zuverlässigkeit von Windrädern insgesamt und von Offshore-Anlagen im Besonderen nachhaltig verbessern."
Im Energiemix der Zukunft wird die Windenergie eine zentrale Rolle übernehmen. Deutschland steht europaweit an erster Stelle, gefolgt von Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien. Weltweiter Windstrommeister ist nach wie vor China.
Leise Windräder
Denn die Zahl der Windparks wächst stetig, Offshore aber auch auf dem Land, direkt neben bewohnten Gebieten. Doch Windräder produzieren nicht nur Energie, sondern auch Lärm, der zum Teil über dem zulässigen Höchstpegel liegt. Dass es auch leiser geht, zeigt die spanische Testanlage.Fernando García Ayerra, Windtrust-Koordinator: "Die Flügel bestehen aus einer Reihe von Zacken und dieses spezifische Design sorgt dafür, dass die Wirkung des Windes auf der Hinterkante der Schaufel durchbrochen wird. Dies verringert den Geräuschpegel insgesamt. Derzeit führen wir Tests mit einer Anlage durch, die 78 Meter hoch ist und einen Rotordurchmesser von 90 Metern hat."
Die stille Turbine ist Teil eines europäischen Forschungsprojekts namens Windtrust, mit dem Ziel, die Effizienz von Windenergieanlagen zu verbessern und den Preis für Windenergie zu senken. Dazu gehört auch der Bau neuer Windräder aus robusten Kohlefasern, die leichter und widerstandsfähiger sind. Damit verlängert sich die Lebensdauer der Anlage bei deutlich reduzierten Wartungskosten.
Weniger Reparaturen notwendig
In dieser Forschungseinheit eines Windradherstellers nahe Madrid testen Ingenieure den sogenannten Wind Converter, ein Modul, das die mechanische Energie der Flügel in Strom umwandelt.Andrés Agudo Araque, Gamesa Electric: "Der Apparat, den Sie hier sehen, befindet sich im Inneren des Rotors, der bis zu vier Einheiten beherbergen kann. Diese ermöglichen die Umwandlung in elektrische Energie. Im Rahmen des Windtrust Projekts benutzen wir eine neue Halbleitergeneration, wodurch sich die Zahl der aktiven Elemente und damit der möglichen Pannen reduziert.
Das bedeutet 70 Prozent weniger Reparatureinsätze, die zum Teil unter schwierigen Bedingungen bei Wind und Wetter stattfinden, beispielsweise bei Offshore-Anlagen. Wir haben zudem eine Software integriert, die potenzielle Schäden frühzeitig diagnostiziert und meldet."
Weitere Probleme bei der Nutzung von Windenergie sind wechselnde Wetterbedingungen, das Speichern der produzierten Energie, die Auswirkungen auf Fauna und Flora und die zum Teil hohen Produktions- und Wartungskosten.
Zuverlässigkeit ist wichtiger Faktor
Mauro Villanueva, Windtrust Koordinator: "Wir wollen in Europa saubere und zuverlässige Energie bei möglichst niedrigem Kostenaufwand produzieren. Deswegen müssen wir uns vor allem auf die Zuverlässigkeit der Windanlagen und ihrer wichtigsten Bestandteile konzertieren.Und deswegen haben wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern beschlossen, das Design bestimmter Bestandteile zu überdenken. Die neue Generation dürfte die Zuverlässigkeit von Windrädern insgesamt und von Offshore-Anlagen im Besonderen nachhaltig verbessern."
Im Energiemix der Zukunft wird die Windenergie eine zentrale Rolle übernehmen. Deutschland steht europaweit an erster Stelle, gefolgt von Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien. Weltweiter Windstrommeister ist nach wie vor China.
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