Viture Luma Ultra: XR-Brille für alle gängigen Systeme im Test

Bei den Viture Luma Ultra handelt es sich um XR-Glasses für alle gängigen Systeme. Zusammen mit dem passenden Endgerät verwandelt sich die Brille in einen privaten Gaming-Monitor, ein mobiles Heimkino oder aber in einen sichtgeschützten Monitor zum Arbeiten. Die Brille ist aktuell das Flaggschiff des Herstellers. Das Display wird bis zu 1.500 Nits hell und setzt sich damit u. a. von der deutlich dunkleren Pro-Variante ab.

Der Lieferumfang beinhaltet u. a. ein Anleitungsheftchen. Bei einer eher neuen Geräteklasse, wie im vorliegenden Fall, empfiehlt es sich durchaus, das How-to durchzulesen. Hat man sich einen Überblick über das weitere Zubehör verschafft, kann es an die Einstellung der Brille gehen. Für die erste Anpassung sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man einen optimalen Blick auf das Bild im Inneren der Brille hat. Die Nasenaufsätze sollte man immer mit sich führen, wenn man plant, dass jemand anderes die Brille verwendet. Ansonsten kann es schnell zu einer eher umständlichen Testphase kommen. Mit den passenden Aufsätzen kann das XR-Erlebnis losgehen. Erfahrungsgemäß will jeder, der die Brille sieht, diese auch mal aufsetzen.
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Die Brille selbst wird in einem Transport-Case geliefert. Dieses wird über einen Reißverschluss geschlossen gehalten. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Case der Rokid Max 2: Jenes schließt magnetisch, kann sich allerdings auch mal aus Versehen öffnen. Das ist hier nicht der Fall. Gemessen am stylishen Design der Brille selbst wirkt das Case optisch durchaus etwas uninspiriert. In erster Linie soll ein solches Case allerdings natürlich schützen und muss nicht zwangsläufig gut aussehen. Die Cyberpunk-Edition sieht, in Schwarz gehalten, durchaus schicker aus. Im Gegensatz zu VR-Brillen sind XR-Brillen etwas alltagstauglicher. Das liegt daran, dass man mehr von seiner Umwelt sieht und auch nach unten durch die Brille sehen kann. Die Viture Luma Ultra lässt sich bspw. im Handgepäck mitführen und im Zug oder Flugzeug auspacken und nutzen.

Guter Ton

Viture setzt bei den Luma Ultra auf Harman-Kardon-Speaker. Diese klingen erstaunlich gut, auch wenn man etwas Bass vermisst. Basslastige Musikvideos wird man mit der XR-Brille wahrscheinlich eher nicht schauen bzw. wenn, Kopfhörer hierfür verwenden. Da die Brille selbst kein Betriebssystem hat, werden Audio-Geräte immer mit dem angeschlossenen Endgerät, bspw. dem Smartphone, verbunden.

Die Luma Ultra sind optisch schön anzusehen. Seitlich sind Kameras zur Tiefenerfassung angebracht. Über die beiden Rädchen an der Oberseite wird das Bild scharf gestellt. Unser Kollege Timm Mohn konnte das Bild in wenigen Schritten scharf stellen. Ab Werk können bis zu vier Dioptrien ausgeglichen werden.

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Viture bietet einiges an Zubehör für die Brille an. Je nach Einsatzzweck dürfte das wohl wichtigste Gadget das Neckband Pro sein. Dieses verfügt über ein eigenes Android-System, bis zu 256 GB Speicher und kann mit Gesten gesteuert werden. Möchte man bspw. im Zug den Smartphone-Akku schonen, kann das Neckband für YouTube, Netflix oder Amazon Prime sehr praktisch sein.

Die Viture Luma Ultra bietet viele Features und ist gleichzeitig ein Pionier in ihrem Feld. Damit einher gehen regelmäßige Updates und Verbesserungen, aber auch ein enger Austausch mit dem Hersteller. Viture ist bspw. auf Reddit sehr aktiv und hilft den Nutzern, wenn es mal Problemen kommen sollte. Derzeit ist die Viture Luma Ultra für 759 Euro auf Amazon verfügbar. Auf der Artikelseite lässt sich ein Gutschein aktivieren, der die Kosten für die XR-Brille auf 639 Euro senkt. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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