Ugreen USB-C 13-in-1 Docking-Station: Praktischer geht's kaum

Die Ugreen USB-C 13-in-1 Docking-Station verfügt über eine Vielzahl an Ports. Einen besonderen Fokus legt der Hersteller dabei auf die Möglichkeit, bis zu drei Bildschirme über die multifunktionale Docking-Station anzuschließen. Dies wird über einen DisplayPort-Ausgang sowie zwei HDMI-Ports ermöglicht. Die Docking-Station unterstützt 8K-Bildschirme über den HDMI-Anschluss 2. Das Bild kann gleichzeitig über den HDMI Port 1 in 4K bei 60 Hertz, über den HDMI Port 2 in 8K bei 30Hz sowie über den DisplayPort in 4K bei 60 Hertz wiedergegeben werden. Die 8K-Auflösung wird nur von Windows-Rechnern unterstützt: MacOS limitiert die Ausgabe auf 4K bei 60 Hz. Trotz der vielen Ports bleibt das Gadget mit 175,3 x 116,8 x 81,3 Millimetern erfreulich kompakt.

Die Docking-Station empfiehlt sich für Geräte, die nur über wenig Ports verfügen. Dazu zählt unter anderem der aktuelle Apple iMac sowie das MacBook. Letzteres wurde nur mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet, über den das MacBook wahlweise geladen oder mit Zubehör verbunden werden kann. Angeschlossen wird die Ugreen 13-in-1 Docking-Station über den rückseitigen USB-C-Port. Unter diesem wird die externe Stromversorgung angeschlossen. Ein entsprechendes Netzteil liegt nicht bei. Je nachdem, welches Gerät angeschlossen wird, empfiehlt es sich, ein leistungsstarkes Modell zu verwenden. Der eigene Stromanschluss ist keine dringende Notwendigkeit, weswegen nur ein USB-Kabel im Lieferumfang enthalten ist.
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Auf der Vorderseite sind ein USB-C- sowie ein USB-A-Anschluss verbaut. Über den Klinkenanschluss lassen sich Kopfhörer anschließen. Ugreen verbaut weiterhin einen microSD sowie SD-Kartenleser. Rückseitig verfügt die Station über zwei USB-A-Anschlüsse sowie einen USB-C-Port für die Verbindung mit dem PC. Der zweite USB-Anschluss auf der Rückseite dient der Stromversorgung. Falls nötig, kann über den Ethernet-Port ein LAN-Kabel angeschlossen werden. Die Docking-Station verfügt über vier Gummifüßchen auf der Unterseite. Die linke und die rechte Seite sind leer. Auf der Oberseite ist ein Powerbutton angebracht, mit dem die Docking-Station ein- und ausgeschaltet werden kann.

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Sehr praktische Erweiterung

Mit der Ugreen Docking-Station kann die magere Port-Ausstattung eines MacBooks erweitert und das Notebook gleichzeitig geladen werden. Hat man die Geräte miteinander verbunden, leuchtet auf der Vorderseite der Docking-Station eine kleine, unauffällige LED auf. Deren Licht ist so unauffällig, dass sie nur in stark abgedunkelten Räumen problemlos sichtbar ist. Ausnahmsweise wäre hier eine minimal hellere LED wünschenswert. Bei Bedarf können auch weitere Geräte über die USB-A-Ports auf der Rückseite geladen werden. Neigt sich etwa der Akku der AirPods unseres Kollegen Timm Mohn dem Ende zu, reicht ein USB-Kabel an der Docking-Station, um sie wieder aufzuladen.

Im Test konnte sich die Ugreen USB-C 13-in-1 Docking-Station als praktische Erweiterung für Geräte mit geringer Port-Auswahl beweisen. Die insgesamt drei USB-A- sowie zwei USB-C-Ports ermöglichen zusammen mit zwei HDMI-Anschlüssen und einem DisplayPort die Nutzung von allerlei Zubehör. Die beiden SD-Kartenleser machen die Übertragung von Bild- und Videodateien möglich. Im Betrieb wird die Ugreen 13-in-1 Docking Station nicht zu warm. Durch das lüfterlose Design kommt es zu keiner Geräuschentwicklung. Die Ugreen 13-in-1 Docking-Station ist aktuell für 399,99 Euro auf Amazon verfügbar. Zeitweise lassen sich meist nur kurz verfügbare Angebote auf der Artikelseite aktivieren. Es empfiehlt sich folglich, die Preisentwicklung der Docking-Station genau im Blick zu behalten.

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ohne Netzteil mind. 250€, eher 300€ zu teuer.

Was bringt ein alternatives Dock wenn die Docks von Markenherstellern über 50% weniger kosten?

Beispiel: HP USB-C G5 Dock ohne Netzteil ca. 150€.
Bis auf den SD-Kartenleser bietet das HP Dock das gleiche aber es gibt zuverlässig Firmwareupdates.

Wieso sollte ich dann zu UGreen für 399€ greifen?
 
@Nero FX: und was ist, wenn man den Sd Karten Leser braucht?
 
@Erbsenmatsch: USB-Kartenleser für 8€ kaufen. Ist dir der Kartenleser 250€ wert?
 
VIEL zu teuer!
Für 460 Euro, also gerade mal 15% mehr, kann man sich dann auch gleich die CalDigit Thunderbolt Station 4 kaufen. Die hat zwar kein HDMI, aber am Computer brauche ich ohnehin eher DisplayPort.
Bliebe 8K als Schmankerl. Aber was will man damit, das wurde gerade für tot erklärt: https://winfuture.de/news,133928.html - Fernseher damit sind rar und Bildmaterial noch rarer - und von beidem wird auf absehbare Zeit kaum etwas nachkommen.

Insgesamt hat die TS4 von CalDigit sogar noch mehr Anschlüsse als dieses Docking Dings von Ugreen, vor allem schnellere: 2x TB4, 3x USB 3.1 Gen 2 Typ C und 5x USB 3.1 Gen 2 Typ A, zudem auch noch Ethernet mit 2.5GBase-T.

Diese reine USB-Dockingstation von Ugreen mit mehrfach nur ollem USB 3.0 (bzw. 3.1 Gen 1) und ollem Gigabit-Ethernet kommt um ca. 5 Jahre zu spät und ist - mit der einzigen Ausnahme des 8K-HDMI-Anschlusses - technisch völlig überholt.
Vor Covid und Schiff im Suez-Kanal und Lieferkettenproblemen und Energiepreisexplosion und Ukraine-Krieg hätte man dafür wohl maximal 200 Euro verlangen können, aber auch nach dieser Teuerungswelle sind 400 Euro wirklich viel zu teuer für das Gebotene.
 
viel zu teuer und als Docking kaum USB Anschlüsse.....brauch keiner...
 
Ich könnte mir vorstellen der Preis wird ziemlich schnell fallen. Das die Dockingstation aber senkrecht steht, könnte ein Problem werden, wenn drei dicke HDMI und Displayportkabel verbunden werden.
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