Tamron Link: Bluetooth-Dongle für App-Steuerung des Objektivs
Mit dem Tamron Link bringt Tamron ein kompaktes Bluetooth-Dongle auf den Markt, das neuere Objektive mit USB-C-Anschluss drahtlos per Smartphone konfigurierbar macht. Die Lösung erweitert das Tamron Lens Utility (TLU) um eine mobile iOS- und Android-Anbindung. Das minimalistische Modul wird direkt in den USB-C-Port des Objektivs gesteckt und erlaubt so Anpassungen ohne Kabel oder Laptop. Die Kollegen von ValueTech TV haben es ausprobiert.
Voraussetzung ist demnach ein kompatibles Tamron-Objektiv mit USB-C-Anschluss sowie die TLU-App ab Version 5.0. Das Objektiv muss mit Strom versorgt sein, damit die Verbindung aktiv bleibt. Je nach Funktion kann zudem die Kamerakompatibilität eine Rolle spielen - bestimmte Features wie der Fokus-Zeitraffer stehen derzeit nur für ausgewählte Sony-Modelle zur Verfügung.
Die Kopplung via Bluetooth erfolgt zügig, mehrere Dongles lassen sich in der App verwalten. Tamron nennt eine Reichweite von bis zu fünf Metern, in der Praxis kann die Verbindung jedoch bereits bei zwei bis drei Metern instabil werden - insbesondere in Innenräumen. Für Setups mit größerer Distanz zwischen Kamera und Smartphone ist das ein möglicher Nachteil.
Im Wettbewerbsumfeld, etwa gegenüber Anbietern wie Viltrox, punktet Tamron mit spezialisierten Features wie der Astro-Feinabstimmung. Einschränkungen ergeben sich durch die teils begrenzte Reichweite, kameraseitige Funktionslimits und die Tatsache, dass das Dongle separat erworben werden muss.
Unterm Strich erweitert das Tamron Link die mobilen Konfigurationsmöglichkeiten deutlich und richtet sich vor allem an Astro- und Videografen, die ihre Objektive flexibel direkt am Einsatzort anpassen möchten.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Voraussetzung ist demnach ein kompatibles Tamron-Objektiv mit USB-C-Anschluss sowie die TLU-App ab Version 5.0. Das Objektiv muss mit Strom versorgt sein, damit die Verbindung aktiv bleibt. Je nach Funktion kann zudem die Kamerakompatibilität eine Rolle spielen - bestimmte Features wie der Fokus-Zeitraffer stehen derzeit nur für ausgewählte Sony-Modelle zur Verfügung.
Die Kopplung via Bluetooth erfolgt zügig, mehrere Dongles lassen sich in der App verwalten. Tamron nennt eine Reichweite von bis zu fünf Metern, in der Praxis kann die Verbindung jedoch bereits bei zwei bis drei Metern instabil werden - insbesondere in Innenräumen. Für Setups mit größerer Distanz zwischen Kamera und Smartphone ist das ein möglicher Nachteil.
Fernbedienung plus
Funktional bietet das Dongle Zugriff auf Einstellungen, die bislang der Desktop-Version vorbehalten waren. Dazu zählt der "Digital Follow Focus", mit dem sich Fokus- und teilweise Blendenring präzise fernsteuern lassen - interessant vor allem für Videoanwendungen. Neu ist zudem die Astro-FCL-Feineinstellung: Anwender können eine exakte Unendlich-Position definieren und als Preset speichern, um Temperaturschwankungen bei Nachtaufnahmen auszugleichen. Ergänzt wird der Funktionsumfang durch sogenannte Ringstopper zur Begrenzung von Fokus- oder Blendenbereichen sowie einen konfigurierbaren Fokus-Zeitraffer, der eine definierte Fokusfahrt mit einer Intervallaufnahme kombiniert.Im Wettbewerbsumfeld, etwa gegenüber Anbietern wie Viltrox, punktet Tamron mit spezialisierten Features wie der Astro-Feinabstimmung. Einschränkungen ergeben sich durch die teils begrenzte Reichweite, kameraseitige Funktionslimits und die Tatsache, dass das Dongle separat erworben werden muss.
Unterm Strich erweitert das Tamron Link die mobilen Konfigurationsmöglichkeiten deutlich und richtet sich vor allem an Astro- und Videografen, die ihre Objektive flexibel direkt am Einsatzort anpassen möchten.
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