Shokz OpenSwim: Knochenschall-Headset für Wassersport und mehr
Beim Shokz OpenSwim handelt es sich um ein Bone-Conduction-Headset für das Schwimmbad. Das Gerät verfügt über eine IP68-Zertifizierung und kann folglich unter der Dusche, beim Schwimmen oder anderem Wassersport verwendet werden. Im sportlichen Alltag fällt das Gadget wenig auf: OpenSwim ist mit 30 Gramm relativ leicht. Der Hersteller gibt an, dass es mit OpenSwim möglich ist, bis zu zwei Meter tief zu tauchen. Unterwasser-Kopfhörer werden in der Regel sehr fest und tief ins Ohr gesteckt. Je nach Gehörgang kann dies bei regelmäßiger Verwendung zu Schmerzen führen. Diese Beschwerden werden durch die in OpenSwim verbaute Knochenschall-Technologie vermieden. Eine Verbindung zum Smartphone ist nicht notwendig: Audio-Inhalte können auf dem 4 GB großen internen Speicherplatz abgelegt werden. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit 8 Stunden an. Das System besteht aus flexiblem Material, sodass sich das Schwimm-Headset in Verbindung mit Tauchermasken verwenden lässt. Auch Schwimmhauben stören die Nutzung nicht. Shokz legt zusätzlich ein Paar Ohrstöpsel bei.
Reine Bluetooth-Kopfhörer neigen dazu, im Schwimmbad die Verbindung zu dem am Beckenrand liegenden Smartphone zu verlieren. Im Falle des Shokz Knochenschall-Headset wird dies nicht passieren: Dieses bringt gar nicht erst Bluetooth mit. Die einzige Möglichkeit zur Übertragung von Dateien auf den MP3-Player stellt folglich die USB-Verbindung dar. Der hierfür notwendige Adapter kommt mit USB-A-Stecker daher. Für die Verbindung mit einem neuen Rechner ohne USB-A-Anschluss ist folglich ein Dongle nötig. Der Datentransfer ist schnell erledigt: Die gewünschten Dateien werden im Explorer markiert und auf OpenSwim übertragen. Im Anschluss kann die Verbindung wieder getrennt und die übertragenen Audiodateien angehört werden. Dabei sollte man auf das Dateiformat achten: Audio-Inhalte im MP3-, WMA-, FLAC-, WAV- und ACC-Format können abgespielt werden. Es ist Shokz hoch anzurechnen, dass für die Datenübertragung keine extra App notwendig ist. Andere Hersteller machen den File-Transfer via App unnötig kompliziert. Einzig, wer ohne Spotify oder Apple Music gar nicht mehr weiß, was für Musik bevorzugt wird, dürfte sich ohne Streaming-Dienst bei der Musikauswahl etwas verloren fühlen.
Die Verwendung von OpenSwim wird Nutzern, die normale Headsets gewohnt sind, zunächst ungewohnt erscheinen. Da das System nicht im Ohr getragen wird, sind keine Ohrstöpsel notwendig. Die Passform konnte sich im Test bei unterschiedlich großen Köpfen jeweils als gut beweisen. Das Hörerlebnis entspricht den Erwartungen an ein Fitness-Headset: Die Wiedergabe ist klar, die Höhen, aber auch Tiefen sind gut definiert. Gerade, wenn man außerhalb des Wassers die Lautstärke erhöht, wummert der Bass unerwartet intensiv. Das sogenannte OpenFit Titan-Design sorgt für einen guten Tragekomfort im und außerhalb eines Schwimmbeckens. Das Wraparound-Design ermöglicht es, sich im Becken zu drehen, ohne dass OpenSwim vom Kopf fällt. Auch Menschen, die beim Spazierengehen zwar gern Kopfhörer tragen, aber nicht vollständig von der Umgebung isoliert werden wollen, können durchaus Gefallen an der Technik finden. Das Headset spiel Musik, Podcasts oder Hörspiele in guter Qualität ab und hält trotzdem den Gehörgang frei.
Die Buttons an der Seite sind leicht zu bedienen. Mit ihnen kann der Musikmodus ausgewählt, die Lautstärke erhöht und verringert sowie die Wiedergabe pausiert bzw. fortgesetzt werden. Weiterhin wird über die Tasten der Pool-Modus aktiviert, der beim Schwimmen das Hörerlebnis merklich verbessert. Shokz versucht nicht, typische App-Funktionen über die Buttons zu simulieren: Einen Equalizer und somit die Möglichkeit, das Klangbild zu individualisieren, gibt es folglich nicht. Alle Sprach-Feedbacks sind auf Englisch gehalten.
Bereits auf der Verpackung vermerkt der Hersteller stolz: Der Deutsche Leichtathletik-Verband empfiehlt OpenSwim als Sportkopfhörer. In der Praxis kann sich die Empfehlung bestätigen: OpenSwim sitzt stabil auf dem Kopf und spielt stundenlang Musik oder Podcasts. Da OpenSwim nicht in den Ohren getragen wird, können sich Freunde oder Paare die Kopfhörer leicht teilen, ohne dass die Ohrstücke penibel reinigt werden müssen. Es wäre wünschenswert, wenn Shokz eine USB-C-Variante auf den Markt bringen würde. Menschen, die bereits auf neuere Endgeräte setzen, könnten sich auf diese Weise einen Dongle sparen. Shokz OpenSwim ist für 159,95 Euro bei Amazon verfügbar. Das Headset ist in Blau, vom Hersteller "Sapphire Blue" genannt und Schwarz verfügbar. Letzteres bezeichnet Shokz als "Black Diamond".
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Reine Bluetooth-Kopfhörer neigen dazu, im Schwimmbad die Verbindung zu dem am Beckenrand liegenden Smartphone zu verlieren. Im Falle des Shokz Knochenschall-Headset wird dies nicht passieren: Dieses bringt gar nicht erst Bluetooth mit. Die einzige Möglichkeit zur Übertragung von Dateien auf den MP3-Player stellt folglich die USB-Verbindung dar. Der hierfür notwendige Adapter kommt mit USB-A-Stecker daher. Für die Verbindung mit einem neuen Rechner ohne USB-A-Anschluss ist folglich ein Dongle nötig. Der Datentransfer ist schnell erledigt: Die gewünschten Dateien werden im Explorer markiert und auf OpenSwim übertragen. Im Anschluss kann die Verbindung wieder getrennt und die übertragenen Audiodateien angehört werden. Dabei sollte man auf das Dateiformat achten: Audio-Inhalte im MP3-, WMA-, FLAC-, WAV- und ACC-Format können abgespielt werden. Es ist Shokz hoch anzurechnen, dass für die Datenübertragung keine extra App notwendig ist. Andere Hersteller machen den File-Transfer via App unnötig kompliziert. Einzig, wer ohne Spotify oder Apple Music gar nicht mehr weiß, was für Musik bevorzugt wird, dürfte sich ohne Streaming-Dienst bei der Musikauswahl etwas verloren fühlen.
Die Verwendung von OpenSwim wird Nutzern, die normale Headsets gewohnt sind, zunächst ungewohnt erscheinen. Da das System nicht im Ohr getragen wird, sind keine Ohrstöpsel notwendig. Die Passform konnte sich im Test bei unterschiedlich großen Köpfen jeweils als gut beweisen. Das Hörerlebnis entspricht den Erwartungen an ein Fitness-Headset: Die Wiedergabe ist klar, die Höhen, aber auch Tiefen sind gut definiert. Gerade, wenn man außerhalb des Wassers die Lautstärke erhöht, wummert der Bass unerwartet intensiv. Das sogenannte OpenFit Titan-Design sorgt für einen guten Tragekomfort im und außerhalb eines Schwimmbeckens. Das Wraparound-Design ermöglicht es, sich im Becken zu drehen, ohne dass OpenSwim vom Kopf fällt. Auch Menschen, die beim Spazierengehen zwar gern Kopfhörer tragen, aber nicht vollständig von der Umgebung isoliert werden wollen, können durchaus Gefallen an der Technik finden. Das Headset spiel Musik, Podcasts oder Hörspiele in guter Qualität ab und hält trotzdem den Gehörgang frei.
Die Buttons an der Seite sind leicht zu bedienen. Mit ihnen kann der Musikmodus ausgewählt, die Lautstärke erhöht und verringert sowie die Wiedergabe pausiert bzw. fortgesetzt werden. Weiterhin wird über die Tasten der Pool-Modus aktiviert, der beim Schwimmen das Hörerlebnis merklich verbessert. Shokz versucht nicht, typische App-Funktionen über die Buttons zu simulieren: Einen Equalizer und somit die Möglichkeit, das Klangbild zu individualisieren, gibt es folglich nicht. Alle Sprach-Feedbacks sind auf Englisch gehalten.
Ausreichend Laufzeit
Mit einer Akkuladung spielt OpenSwim, abhängig von der eingestellten Lautstärke, bis zu 8 Stunden Audio-Inhalte ab. Für mehrere Work-outs unseres Kollegen Timm Mohn reicht die Akkulaufzeit somit auf jeden Fall. Spätestens, wenn neue Inhalte übertragen werden, wird der Akku nachgeladen. Während des Ladens leuchtet eine LED an der Seite rot. Die Standby-Zeit gibt Shokz mit 10 Tagen an. Auf den Charger sollte man richtig aufpassen: Das Ladegerät ist OpenSwim-spezifisch und müsste bei Verlust nachgekauft werden.Bereits auf der Verpackung vermerkt der Hersteller stolz: Der Deutsche Leichtathletik-Verband empfiehlt OpenSwim als Sportkopfhörer. In der Praxis kann sich die Empfehlung bestätigen: OpenSwim sitzt stabil auf dem Kopf und spielt stundenlang Musik oder Podcasts. Da OpenSwim nicht in den Ohren getragen wird, können sich Freunde oder Paare die Kopfhörer leicht teilen, ohne dass die Ohrstücke penibel reinigt werden müssen. Es wäre wünschenswert, wenn Shokz eine USB-C-Variante auf den Markt bringen würde. Menschen, die bereits auf neuere Endgeräte setzen, könnten sich auf diese Weise einen Dongle sparen. Shokz OpenSwim ist für 159,95 Euro bei Amazon verfügbar. Das Headset ist in Blau, vom Hersteller "Sapphire Blue" genannt und Schwarz verfügbar. Letzteres bezeichnet Shokz als "Black Diamond".
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