Sharp Aquos R3 mit doppelter Notch: Top-Smartphone kommt zu uns

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Der japanische Hersteller Sharp bringt mit dem Aquos R3 ab Oktober sein jüngstes Flaggschiff-Smartphone auch nach Deutschland. Es wird dann das erste aktuelle Gerät sein, bei dem man gleich zwei Ausschnitte im Display vorfindet - eine "Notch" für die Frontkamera und einen weiteren Cut rund um den zentral am unteren Ende des Bildschirms angebrachten Fingerabdruckleser.

Die Doppel-Notch ist nicht das einzige Merkmal, mit dem sich das Aquos R3 von der breiten Konkurrenz abhebt. So verfügt das Smartphone über eine dedizierte Kamera für Videos, die ohne Hardware-Autofokus daherkommt, sondern mit ihrer weitwinkligen Optik einfach möglichst viel vom jeweiligen Motiv einfangen soll. Sie nutzt einen 20-Megapixel-Sensor, der mit Hilfe von allerhand KI-Software nicht nur kleine Filme und Effekte umsetzen soll, sondern bei Bedarf auch zur Verfolgung eines beweglichen Objekts im Fokus verwendet werden kann. Alternativ kann die dedizierte Videokamera auch als Weitwinkelkamera für Fotos herhalten.

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Im Gegenzug ist es möglich, bei Bedarf die Hauptkamera mit ihrem 12,2-Megapixel-Sensor, optischem Bildstabilisator und "normalem" Sichtfeld inklusive Autofokus für ganz normale Videos zu verwenden. Sharp verbaut auf der Front zudem eine 16,3-Megapixel-Kamera, die ebenfalls für recht ordentliche Bilder sorgen dürfte. Das kuriose Display ist ein IGZO-Panel aus der hauseigenen Produktion des japanischen Unternehmens und bietet bei 6,2 Zoll Diagonale eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixeln. Es dürfte sich um eines der "schärfsten" Displays in aktuellen Smartphones handeln, schließlich kommt eine ganz normale RGB-Pixelmatrix zum Einsatz und kein PenTile-Design wie bei den meisten OLED-Panels.

Im Innern tut hier der inzwischen bewährte Qualcomm Snapdragon 855 Octacore-SoC seinen Dienst, der wie in vielen anderen aktuellen High-End-Smartphones 2,84 Gigahertz erreicht und mehr als genug Performance bietet. Zusammen mit sechs Gigabyte RAM und 128 GB Flash-Speicher bietet der Chip eine gute technische Basis. Beim Akku spart Sharp ein wenig und verbaut nur einen 3120mAh großen Stromspeicher, der aber per QuickCharge immerhin schnell geladen werden kann. Als Betriebssystem läuft ein fast unverändertes Android 9 "Pie". Das Sharp Aquos R3 soll bereits ab Oktober auch in Deutschland zu haben sein - mit einer offiziellen Preisempfehlung von 729 Euro.
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Doppel Notch, eine Notch ist mir schon zuviel, geschweige denn zwei.
 
@Andre Passut: Bisher lässt sich das zum Glück sehr gut aussitzen. Schrecklich dieses Design. Was mir als älterer Smartphonenutzer nur auffällt dass die Displays kleiner werden bzw. schmaler. Da sind heutige XL Phones so groß wie früher normale.
 
@Andre Passut: Ist geschmackssache und Umsetzungssache.
Mich stört das tatsächlcih nicht bei meinem Handy. Aber z.B. beim Video schauen wird der Bereich nicht genutzt, so dass da auch nichts verdeckt wird.
Aufm Android "Desktop" packt das aber da die kleinen Status-Symbole hin und nutzt so den Platz gut aus.
 
Warum überhaupt das Theater mit der Notch kann ich für mich nicht nachvollziehen. Nachdem ich mir gerade ein Pixel 3a geholt habe, bin ich mehr denn je überzeugt davon, dass ein vernünftig breiter Rand oben und unten hinsichtlich Usability einfach das Beste ist. Ich kann nicht verstehen wie man für 1cm mehr Displayhöhe solche Verrenkungen macht.
 
@mh0001: Hab das Mi 9T und bin überzeugt, dass die Notch endlich aussterben wird. Ideal für alle, die die Frontkamera selten nutzen. Warum eine Notch haben, wenn es auch ohne schon geht..
 
Ist das Teil hässlich,da hätte man doch ne bessere Lösung finden können.
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