Powerbanks im Test: Was sich damit alles machen lässt

Powerbanks gibt es in jeder Größe. Gerade zum bevorstehenden Weihnachtsfest dürften viele Menschen sich die ein oder andere Aufmerksamkeit im Form eines mobilen Energiespeichers schenken. Vor der Anschaffung einer Powerbank steht aber immer die Frage, wofür das Gadget verwendet werden und wie lange man damit auskommen soll. Während früher 3.000 mAh Powerbanks geläufig waren, hat sich der Trend zu größeren Akkuspeichern entwickelt. Umso mehr Speicher mitreist, umso länger ist man unabhängig von der Steckdose. Gleiches gilt für einen Stromausfall: Je nach Größe der Powerbank kann auch ein Notebook mit Power Delivery, ein USB-Licht oder USB-Tassenwärmer mit Strom versorgt werden.
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Powerbank-Trends: Mehr mAh, mehr Freiheit

Kleinere Powerbanks haben den Vorteil, dass sie überall mit hin mitgenommen werden können. 10.000 mAh passen bequem in jede Handtasche und fallen im Rucksack nicht weiter auf. Wer nur über das Wochenende verreist und sein Smartphone ohne Sorgen um eine freie Steckdose aufladen möchte, braucht in der Regel nicht mehr als eine Powerbank mit 10.000 mAh. Unser Kollege Timm Mohn hat stets eine kompakte Ugreen Powerbank mit USB-C- und USB-A-Port im Rucksack. Hat man länger nicht auf den Akkustand der AirPod Max geschaut, kann es durchaus mal passieren, dass die ANC-Kopfhörer aus dem Hause Apple leer sind, wenn man gerade im lauten Getümmel arbeiten will. Dank Fast-Charge sind die Kopfhörer in kurzer Zeit aufgeladen genug, um eine Stunde in Ruhe arbeiten zu können. Zwar gibt es an der Powerbank eine Anzeige, wie voll der Akku ist, besonders akkurat ist diese aber nicht: Über LEDs kann man sich eine ungefähre Vorstellung davon machen, wie voll der Akku ist.
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Längere Trips erfordern meist mehr Stromkapazität im mobilen Akku-Speicher. Umso größer die Powerbank ausfällt, umso mehr Features bringen die mobilen Stromspeicher mit. Dazu gehören schnellere Ladegeschwindigkeiten: Satte 145 Watt kann die Ugreen 25.000 mAh Powerbank ausgeben. Das reicht, um sogar ein MacBook mit Strom zu versorgen. Durch Power Delivery ist gleichzeitiges Laden und Benutzen des Notebooks möglich. Zudem kommt die 25 AH Powerbank mit einem Display daher, dass den aktuellen Stand der Ladung in Prozent angibt. Durch die genaue Angabe lässt sich besser abschätzen, wie viel Strom noch in der Powerbank ist. Neben einem Notebook können noch weitere Geräte mit der 25.000 mAh Powerbank mit Strom versorgt werden: Teilweise verfügen Projektoren über einen USB-C-Anschluss und können über Power Delivery für einige Serienepisoden mit Strom versorgt werden.

Powerbanks im Urlaub: Was ist erlaubt?

Wie lange eine Power Bank einen Beamer mit Strom versorgt, ist immer von der Kapazität abhängig. Umso mehr Speicher in der Powerbank steckt, umso länger laufen mobile oder stationär Geräte. Gerade im Urlaub kann auch ein höherer Speicher von Vorteil sein. Allerdings gilt es die Grenze für den Luftverkehr zu beachten: Powerbanks über 100 Wattstunden können nicht im Flugzeug mitgeführt werden. Stromspeicher mit mehr Kapazität empfehlen sich also eher fürs Camping oder für den Balkon. Neben Notebooks, Projektoren und Tassenwärmern vermögen größere Energiespeicher auch vielfältigere Geräte mit Strom zu versorgen. Der große Speicher richtet sich an Menschen, die bspw. den Grill unterwegs und Stromnetz-Unabhängig mit Energie versorgen wollen. Zudem besteht bei einigen Powerbanks die Möglichkeit, diese mit einem Solarpanel aufzuladen und im Anschluss mit der gesammelten Energie zu grillen. Timm hat etwa seinen Magic Grill bereits einige Male umweltfreundlich mit Solarenergie betrieben. Trotz des Namens kann jener nicht nur Fleisch zu bereiten, sondern auch für Pancakes verwendet werden.
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Mit einer Höchsttemperatur von 250 Grad stellt er große Herausforderungen an die Stromversorgung. Diese wird je nach Belegung des Grills unterschiedlich gefordert: Der Wärmesensor im Magic Grill erhitzt stets nach, wenn kühlere Lebensmittel nachgelegt werden. Das funktioniert wie folgt: Der Wärmesensor im Inneren meldet der Steuereinheit, dass wieder mehr Hitze benötigt wird und der Grill erhöht somit neben der Temperatur der Grillplatte auch die Leistungsaufnahme des Grills. Generell liegt die Leistungsaufnahme des Magic Grills bei um die 950 Watt. Sollte man Lifestyle- bzw. Camping-Zubehör wie den Magic Grill verwenden wollen, sollte der Stromspeicher folglich groß ausfallen. Je nach Größe der Powerbank kann es nötig sein, einen fahrbaren Untersatz zu montieren. Während EcoFlow Räder als aufpreispflichtiges Extra für den mobilen Kühlschrank anbietet, sind diese bei Ugreen direkt mit dabei.

Generell liefert Ugreen viel Zubehör mit, das man bei anderen Herstellern eher selten sieht. Beim Auspacken und Inspizieren hat man durchaus das Gefühl, dass der Hersteller den mobilen Gedanken der Powerbanks im Kopf behält und dementsprechend Taschen für den Transport mitgibt. Es kann sich lohnen, sich zwei Arten von Powerbanks anzuschaffen: eine große für Camping-Ausflüge, Grill-Nachmittage und längere Zeiten abseits des Stromnetzes sowie eine kleinere für Kurztrips. Ob das Smartphone geladen wird oder Essen bei 100°, 150, 190 oder eben 250 Grad erhitzt wird: Alle Lösungen erleichtern den modernen Alltag um ein Vielfaches. Nur eins macht keine Powerbank: den Abwasch. Der geht zumindest beim Magic Grill aber sehr einfach, denn beide Ständer können abmontiert und die Grillplatte abgewaschen werden.

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