Beelink Mate Mini im Test: Nützliche Dockingstation für Mac Mini & Co.

Beim Beelink Mate Mini handelt es sich um eine Dockingstation für den Mac Mini. Das Dock verfügt über Thunderbolt 5 und kann somit von schnellen Datenübertragungsraten profitieren. Es kommt ein Intel-JHL9480-TB5-Controller zum Einsatz. Im Inneren lassen sich SSDs mit bis zu 8 TB verbauen. Beelink bietet zwei Modelle des Mate Mini an. Version A verfügt über zwei PCIe-4.0-x2-Slots. Insgesamt können zwei 8-TB-SSDs verbaut werden. Die Variante B hingegen verfügt über einen PCIe-4.0-x4-Slot. Dieser kann eine 8-TB-2280-PCIe-SSD aufnehmen. Ansonsten gibt es keine Unterschiede zwischen den Geräten. Das Mate Mini unterstützt PCIe-3.0-, 4.0- und 5.0-SSDs. SD-Express-Karten werden nicht unterstützt.

In der Verpackung befindet sich eine kleine Anleitung. Dieser ist auch zu entnehmen, wie man das Gerät öffnet. Die Box enthält zwei Thunderbolt-5-Konnektoren. Diese sind unterschiedlich lang und werden je nach Position auf bzw. unter dem Mac mini eingesetzt. Aufgrund der Power-Button-Position beim Mac mini dürften die meisten die Dockingstation auf den Mini-PC stellen. An der Vorderseite befindet sich eine weiße LED, die leuchtet, sobald die Dockingstation eingeschaltet ist. Auf der rechten Seite sitzt ein SD-Kartenleser. Auf der Rückseite verbaut Beelink zwei USB-C-, zwei USB-A-Ports und einen Ethernet-Anschluss. Über den Klinkenanschluss lassen sich Kopfhörer mit dem Dock verbinden. Unsichtbar im Inneren sitzt ein Lüfter, der erfreulicherweise nur sporadisch hörbar anspringt.
Beelink Mate Mini Beelink Mate Mini Beelink Mate Mini
Beelink bietet den Mate Mini als Barebone, aber auch mit einer ab Werk verbauten SSD an. Obwohl das aktuelle Amazon-Angebot keine SSD beinhaltet, ist es mit 421,19 Euro absurd teuer. Die günstige Version kommt ohne SSD daher und kostet eigentlich 139 Euro. Auf Rückfrage erklärt Beelink, dass es sich beim Amazon-Listing um kein offizielles Angebot handelt und man vom Kauf dort Abstand nehmen sollte. Diesem Test liegt Version A mit zwei 1-TB-SSDs zugrunde. Unser Kollege Timm Mohn hat sich für Version A entschieden, um das Dock zum Kopieren von SSDs verwenden zu können.

Kein Netzteil dabei

Der rechte USB-C-Anschluss dient zur Stromversorgung der Dockingstation, wenn Geräte über 15 W angeschlossen werden. Ein entsprechendes Netzteil legt Beelink unverständlicherweise nicht bei. Gerade bei einem Gerät, das auch USB-Zubehör und zwei SSDs mit Strom versorgen soll, wäre dies sehr wünschenswert. Der linke USB-C-Port dient als Verbindungsstelle zum Mac mini - oder zu jedem anderen Thunderbolt-5-Gerät. Hierfür wird nur ein eigenes Kabel benötigt. Im Test wird ein Thunderbolt 5-Kabel von Anker verwendet. Hat man ein solches, funktioniert der Mate Mini auch beispielsweise mit dem MacBook. Die Verwendung mit einem MacBook hat weitere Vorteile: Kein aktuelles MacBook verfügt über einen Ethernet-Port. Auch USB-A-Zubehör kann nur mit einem Adapter am MacBook verwendet werden.

Egal, ob man das Gadget am MacBook oder Mac Mini angeschlossen hat: Wird dieser aktiviert, schaltet sich auch das Mate Mini ein. Die ab Werk verbaute SSD liest (über Thunderbolt 5 verbunden) Daten mit 2853,3 MB/s. Neue Daten werden mit 2565,7 MB/s geschrieben. Über DriveDX können bei Bedarf unter anderem die Seriennummer und die Firmware-Version der SSDs ausgelesen werden. Beim Kartenleser handelt es sich um einen SD-4.0-Card-Reader. Die im Test verwendete SD-Karte wird mit 284,1 MB/s beschrieben. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei 257,2 MB/s.

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Ein Beelink Mate Mini 2 sollte über einen weiteren Thunderbolt-Anschluss oder einen HDMI-Port verfügen. Auch ein DisplayPort wäre denkbar. Egal, auf welche Art: Eine Möglichkeit, einen Bildschirm anzuschließen, wäre von Vorteil. Die 2-TB-Variante des Mate Mini kostet bei Beelink derzeit 279 Dollar. Auf der Beelink-Seite ist vermerkt, dass EU-Bestellungen auch direkt aus der EU versendet werden und keine Importkosten anfallen. Den Mate Mini gibt es nur in einer Farbe - abgestimmt auf die aktuelle Mac-Mini-Generation.

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