PGYtech OneGo Lite: Kompakter Foto-Rucksack mit Schwächen im Test
Der PGYtech OneGo Lite ist ein kompakter Fotorucksack mit geringem Eigengewicht und zwei Größenoptionen. Erhältlich sind Varianten mit 22 und 16 Litern Volumen; das Gewicht gibt der Hersteller mit rund 1,25 Kilogramm an. Preislich liegt die größere Version meist zwischen 120 und 150 Euro, die kleinere rund 20 bis 30 Euro darunter. Unsere Kollegen von ValueTech TV haben das Produkt getestet.
Äußerlich setzt der Rucksack auf ein reduziertes Design. Sichtbare Fächer beschränken sich auf eine flache Fronttasche für Dokumente sowie einen seitlichen Zugriff auf den Innenraum. Die Außentaschen fallen klein aus und eignen sich nur eingeschränkt für größere Stative. Auffällig ist das große Daypack: Bei der 22-Liter-Variante nimmt es mehr als die Hälfte der Höhe ein und rückt den Rucksack näher an einen klassischen Tagesrucksack mit Kamerafach. Der Kamerabereich ist seitlich erreichbar, ein rückseitiger Zugang ermöglicht zugleich den Zugriff auf das Notebookfach.
Im Inneren trennt eine stabile Platte Daypack und Kamerateil. Die Rückenpolsterung ist hochwertig; selbst bei voller Beladung von über acht Kilogramm berichten Tester von gutem Tragekomfort. Allerdings fehlen Hüft- und Brustgurt, was die Eignung für lange Wanderungen einschränkt. Die Organisation gilt als Schwachpunkt: Netzfächer und zusätzliche Reißverschlusstaschen sind kaum vorhanden, sodass Zubehör wie Akkus, Speicherkarten oder Schlüssel wenig strukturiert verstaut werden kann. Eine einzelne Reißverschlusstasche befindet sich im Bereich des seitlichen Kamerazugriffs. In der Praxis kann es vorkommen, dass lose Akkus auf dem Kameradisplay liegen und so Kratzer riskieren.
Versteckte Sicherheitsdetails wie ein Fach für Tracking-Tags fehlen ebenso wie ein robustes Befestigungssystem für kleines Zubehör. Insgesamt punktet der OneGo Lite mit geringem Gewicht, großem Daypack, solider Rückenpolsterung und attraktivem Preisniveau. Dem stehen eine schwache Innenorganisation, ein wenig überzeugender Trenner, eingeschränkter Schutz bei ungünstiger Lagerung und fehlende Trageunterstützung für längere Touren gegenüber. Damit richtet sich das Modell vor allem an Reisende und Fotografen, die ein leichtes, schlichtes System mit viel Stauraum für persönliche Dinge suchen. Wer hingegen umfangreiche Organisationslösungen, zusätzlichen Schutz und maximale Ergonomie für lange Einsätze erwartet, muss Abstriche machen. Insgesamt verfolgt der OneGo Lite konsequent das Konzept eines ultraleichten Hybridrucksacks aus Daypack und Kameratasche - mit überzeugenden Ansätzen, aber klar erkennbarem Verbesserungspotenzial bei der Innenaufteilung. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Äußerlich setzt der Rucksack auf ein reduziertes Design. Sichtbare Fächer beschränken sich auf eine flache Fronttasche für Dokumente sowie einen seitlichen Zugriff auf den Innenraum. Die Außentaschen fallen klein aus und eignen sich nur eingeschränkt für größere Stative. Auffällig ist das große Daypack: Bei der 22-Liter-Variante nimmt es mehr als die Hälfte der Höhe ein und rückt den Rucksack näher an einen klassischen Tagesrucksack mit Kamerafach. Der Kamerabereich ist seitlich erreichbar, ein rückseitiger Zugang ermöglicht zugleich den Zugriff auf das Notebookfach.
Im Inneren trennt eine stabile Platte Daypack und Kamerateil. Die Rückenpolsterung ist hochwertig; selbst bei voller Beladung von über acht Kilogramm berichten Tester von gutem Tragekomfort. Allerdings fehlen Hüft- und Brustgurt, was die Eignung für lange Wanderungen einschränkt. Die Organisation gilt als Schwachpunkt: Netzfächer und zusätzliche Reißverschlusstaschen sind kaum vorhanden, sodass Zubehör wie Akkus, Speicherkarten oder Schlüssel wenig strukturiert verstaut werden kann. Eine einzelne Reißverschlusstasche befindet sich im Bereich des seitlichen Kamerazugriffs. In der Praxis kann es vorkommen, dass lose Akkus auf dem Kameradisplay liegen und so Kratzer riskieren.
Wenig Extraplatz für Kleinkram
Ein herausnehmbarer Trenner ist vorhanden, bietet aber nur begrenzten Nutzen, da die Klettbefestigung auf einer glatten Innenwand wenig Halt findet. Das rückseitige Notebookfach nimmt in der 22-Liter-Version dünne 15-Zoll-Geräte auf; bei der kleineren Variante sind eher 13- bis 14-Zoll-Modelle realistisch. Zusätzliche Organisationslösungen fehlen weitgehend. Trotz minimalistischer Ausstattung überzeugt der Tragekomfort auch bei voller Beladung mit mehreren Kameras, Objektiven und Notebook, solange keine langen Strecken geplant sind. Für Kurztrips, Flugreisen oder Stadttouren spielt das niedrige Eigengewicht seine Stärken aus.Versteckte Sicherheitsdetails wie ein Fach für Tracking-Tags fehlen ebenso wie ein robustes Befestigungssystem für kleines Zubehör. Insgesamt punktet der OneGo Lite mit geringem Gewicht, großem Daypack, solider Rückenpolsterung und attraktivem Preisniveau. Dem stehen eine schwache Innenorganisation, ein wenig überzeugender Trenner, eingeschränkter Schutz bei ungünstiger Lagerung und fehlende Trageunterstützung für längere Touren gegenüber. Damit richtet sich das Modell vor allem an Reisende und Fotografen, die ein leichtes, schlichtes System mit viel Stauraum für persönliche Dinge suchen. Wer hingegen umfangreiche Organisationslösungen, zusätzlichen Schutz und maximale Ergonomie für lange Einsätze erwartet, muss Abstriche machen. Insgesamt verfolgt der OneGo Lite konsequent das Konzept eines ultraleichten Hybridrucksacks aus Daypack und Kameratasche - mit überzeugenden Ansätzen, aber klar erkennbarem Verbesserungspotenzial bei der Innenaufteilung. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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