Lenovo Legion Go: Lenovo stellt seinen ersten Gaming-Handheld vor

Lenovo hat auf der IFA in Berlin seinen ersten Gaming-Handheld mit Windows 11 vorgestellt. Der Legion Go tritt ab Herbst in Konkurrenz zu bereits erhältlichen Geräten wie dem ROG Ally von Asus oder dem Steam Deck. Unser Kollege Johannes Knapp hat sich den Lenovo Legion Go vor Ort angeschaut und er verrät, was drinsteckt.

Abnehmbare Controller erinnern an die Nintendo Switch

Der Lenovo Legion Go ist mit einem 8,8 Zoll (22,35 cm) großen Bildschirm ausgestattet, der in QHD+ (2560 x 1600) auflöst und bis zu 500 Nits hell ist. Das Seitenverhältnis beträgt 16:10. Erwartungsgemäß gibt es auf der Vorderseite ABXY-Eingabetasten, zwei Analogsticks und ein Steuerkreuz, ein Touchpad ist ebenfalls vorhanden. Die insgesamt zehn Schultertasten lassen sich frei programmieren. So wie bei der Switch können die Controller abgenommen werden. Über einen Kickstand lässt sich der Legion Go zudem aufstellen. Auch das erinnert an die Hybrid-Konsole von Nintendo.

Viel Gaming-Performance mit AMD-Hardware

Für genügend Gaming-Leistung unterwegs sollen ein AMD Ryzen Z1 (optional auch Z1 Extreme) mit AMD RDNA-3-Grafik und bis zu 16 GB LPDDRX5-RAM sorgen. Auf Wunsch gibt es das Gerät auch in der leistungsstärkeren Extreme Edition. Der interne Speicher ist bis zu 1 TB groß und über eine microSD-Karte erweiterbar. Außerdem verbaut Lenovo einen Akku mit 49,2 Wattstunden.

Lenovo hat auf der Messe auch die neuen Lenovo Legion Glasses vorgestellt, die über die beiden USB-C 4.0 Ports anschließbar sind. Diese ermöglichen dann ein persönliches Großbildschirm-Erlebnis. Beispielsweise auf langen Reisen könnte dies praktisch sein.

Der Lenovo Legion Go ist voraussichtlich ab Herbst zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 799 Euro erhältlich.

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