LG Watch W7 im Test - Echte Zeiger, aber auch echte Schwächen

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LG möchte sich im Bereich der Smartwatches mit der Watch W7 vor allem durch physische Zeiger von der Konkurrenz abheben. Leider machen diese in der Praxis auch Probleme, wie unser Kollege Daniil Matzkuhn in seinem Test erläutert. Außerdem müssen Nutzer auf einige essenzielle Funktionen verzichten, die man eigentlich bei einer Smartwatch erwartet.

Schöne, aber dicke Smartwatch

Das Design und die Verarbeitung der LG Watch W7 wissen durchaus zu gefallen. So besteht die etwas dicke Uhr größtenteils aus gebürstetem Edelstahl. Dank der echten Zeiger und einem Ziffernring lässt sich die Uhrzeit selbst dann ablesen, wenn das Display ausgeschaltet ist. Auch beim Blick auf die technischen Daten gibt es wenig zu bemängeln: Das 1,2 Zoll große Display hat eine Auflösung von 360 × 360 Pixeln, allerdings setzt LG auf LCD und nicht das stromsparende OLED. Weiter werden ein Qualcomm-SoC vom Typ Snapdragon Wear 2100, 768 MB RAM und 4 GB Flash-Speicher geboten. Als Betriebssystem kommt Wear OS zum Einsatz.
LG Watch W7Die LG Watch W7 ... LG Watch W7... ist eine Smartwatch ... LG Watch W7... mit echten Zeigern

Zeiger statt Standards

Die originelle Idee der analogen Zeiger erwies sich im Test eher störend als nützlich. Das liegt vor allem daran, dass diese die Sicht auf das Display blockieren. Zu Besserung können auf Knopfdruck zumindest der Bildschirminhalt nach oben verschoben und die Zeiger in eine horizontale Position gebracht werden. Über einen weiteren Knopf lässt sich das App-Menü öffnen - durch Drehen des Knopfes ist zudem eine Navigation durch die Apps möglich. Über die dritte physische Taste ist der Zugriff auf verschiedene Funktionen wie einen Kompass, Timer oder eine Stoppuhr möglich.

Leider hat LG bei der Watch W7 einige essenzielle Funktionen gestrichen. So unterstützt die Smartwatch weder GPS noch kontaktloses Bezahlen mit NFC. Einen Pulsmesser gibt es ebenfalls nicht, sodass das Wearable für Sportler kaum interessant sein dürfte. Die Akkulaufzeit beträgt bei geringer Nutzung etwa anderthalb Tage, in der Regel dürfte der Akku aber bereits nach einem Tag entladen sein. Danach kann zumindest noch die Uhrzeit abgelesen werden, bevor nach etwa einem Monat dann auch die Zeiger stehenbleiben. Mehr von Daniil: TBLT.de Daniil Matzkuhn auf YouTube
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Und für so einen "Innovativen" Müll über 400€ zu zahlen? Kein Wunder, dass diese Uhren kaum jemand kauft. Die sollten mal ernsthaft über ihre Illusorische Preispolitik nachdenken, nur zu glauben, weil einige Kunden bereit sind, für ein Smartphone mehr als Tausend Euro hinzublättern, weil es von einer bekannten Firma kommt, heißt noch lange nicht, dass sie es auch für den Kauf dieser Uhr auch tun. Aber man wird ja sehen, was dabei rauskommt.
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