Immer mehr Beamer kommen mit Gimbal - warum sich das lohnt
Der Dangbei MP1 folgt einem Trend, dem bereits viele andere Projektoren nachgeeifert haben: Er verfügt über eine Gimbal. Noch vor zwei Jahren war eine solche ein Novum. Die meisten Menschen griffen wahlweise zu einem Stapel Bücher oder einem Stativ. Der Wind hat sich 2025 allerdings gedreht. Auch etablierte Modelle wie die DBOX02 werden nun mit Gimbal neu aufgelegt. Der Boom kommt kurz, nachdem praktisch jeder Beamer-Hersteller ein eigenes und überwiegend nicht gerade günstiges Tischstativ auf den Markt gebracht hat. Unser Kollege Timm Mohn stellt sich die Frage: Ist diese Entwicklung gut?
Gegen ein Gimbal spricht, dass es sich in den seltensten Fällen abnehmen lässt. Eine Deckenmontage wird dadurch erschwert. Auch beim MP1 ist zwangsläufig etwas mehr Abstand zwischen Linse und Decke vorhanden, als es bei einem Projektor ohne Gimbal der Fall wäre. Doch man muss gar nicht so weit nach oben denken: Dasselbe Problem ergibt sich auch, wenn man den Beamer an einem festen Platz in der Wohnung aufstellen möchte. Da bereits ein Gimbal fest verbaut ist, lässt sich nicht einfach ein anderer verwenden. Jedenfalls nicht, ohne dass die Konstruktion gefährlich einsturzgefährdet aussieht. Möchte man den Projektor etwa in einem Regal platzieren, kann es passieren, dass der benötigte Winkel dafür sorgt, dass er sich platzbedingt nicht mehr unterbringen lässt.
Das Gimbal selbst hat allerdings auch Vorteile. Vor allem die einfache Positionierung im Raum ist ein Pluspunkt. So kann man den Dangbei MP1 einfach ins Auto packen und an einem beliebigen Ort in wenigen Schritten ein kleines Kino aufbauen. Ob man auf die Decke oder die Wand zielt, spielt dank des Gimbals kaum eine Rolle: Mithilfe der digitalen Keystone-Korrektur deckt man eine Vielzahl an Positionen und Räumen ab.
Im ersten Schritt haben die Beamer-Hersteller auf den Wunsch der Kunden gehört, ein Gimbal-Stativ direkt ins Gehäuse zu integrieren. Nun drücken sie die Idee mit aller Macht in den Markt, um noch mehr Menschen an die Bequemlichkeit eines Beamers mit Gimbal zu gewöhnen. Auch der eingangs erwähnte MP1 Max befindet sich derzeit im Angebot. Der aktuelle Preis liegt bei 1.699,15 Euro, was fast 300 Euro günstiger ist als noch im Sommer. Wer sich beim spätsommerlichen Outdoor-Kinoabend das Stativ im Handgepäck sparen möchte, ist beim smarten Google-TV-Projektor genau richtig. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Gegen ein Gimbal spricht, dass es sich in den seltensten Fällen abnehmen lässt. Eine Deckenmontage wird dadurch erschwert. Auch beim MP1 ist zwangsläufig etwas mehr Abstand zwischen Linse und Decke vorhanden, als es bei einem Projektor ohne Gimbal der Fall wäre. Doch man muss gar nicht so weit nach oben denken: Dasselbe Problem ergibt sich auch, wenn man den Beamer an einem festen Platz in der Wohnung aufstellen möchte. Da bereits ein Gimbal fest verbaut ist, lässt sich nicht einfach ein anderer verwenden. Jedenfalls nicht, ohne dass die Konstruktion gefährlich einsturzgefährdet aussieht. Möchte man den Projektor etwa in einem Regal platzieren, kann es passieren, dass der benötigte Winkel dafür sorgt, dass er sich platzbedingt nicht mehr unterbringen lässt.
Das Gimbal selbst hat allerdings auch Vorteile. Vor allem die einfache Positionierung im Raum ist ein Pluspunkt. So kann man den Dangbei MP1 einfach ins Auto packen und an einem beliebigen Ort in wenigen Schritten ein kleines Kino aufbauen. Ob man auf die Decke oder die Wand zielt, spielt dank des Gimbals kaum eine Rolle: Mithilfe der digitalen Keystone-Korrektur deckt man eine Vielzahl an Positionen und Räumen ab.
Fest verbaut statt teures Zubehör
Da das Gimbal direkt am Gerät sitzt, fallen keine zusätzlichen Kosten mehr an. Der Dangbei-Projektionsständer für die DBOX02 kostet beispielsweise 119 Euro. Das entspricht der Hälfte des aktuellen Rabatts, den Dangbei auf die Gimbal-Version dieses Projektors gewährt. Die DBOX02 Pro-Version kostet regulär 1.299 Euro auf Amazon. Mit Rabatt reduziert sich der Preis auf 1.099 Euro. Ein zusätzliches Stativ ist nicht mehr nötig. Der Unterschied ist beachtlich: Die DBOX02 ohne Gimbal-Stand wird für 1.199 Euro angeboten. Mit einem Desktop-Stand im Lieferumfang läge der Preis deutlich höher als beim kürzlich vorgestellten Pro-Modell.Im ersten Schritt haben die Beamer-Hersteller auf den Wunsch der Kunden gehört, ein Gimbal-Stativ direkt ins Gehäuse zu integrieren. Nun drücken sie die Idee mit aller Macht in den Markt, um noch mehr Menschen an die Bequemlichkeit eines Beamers mit Gimbal zu gewöhnen. Auch der eingangs erwähnte MP1 Max befindet sich derzeit im Angebot. Der aktuelle Preis liegt bei 1.699,15 Euro, was fast 300 Euro günstiger ist als noch im Sommer. Wer sich beim spätsommerlichen Outdoor-Kinoabend das Stativ im Handgepäck sparen möchte, ist beim smarten Google-TV-Projektor genau richtig. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Verwandte Videos
- TCL C1 im Test: Der Einsteiger-Beamer für unter 300 Euro
- Etoe Seal Pro: Günstiger Beamer mit einigen Stärken im Test
- Pro nicht zwingend besser: Dangbei DBOX02 & DBOX02 Pro im Vergleich
- Xgimi Horizon 20 Max: Flaggschiff-Modell fürs Heimkino im Test
- Audio-Technica ATV-SG1: Mikrofon mit zusätzlichem Audio-Eingang
Verwandte Tags






