Huawei MatePad 11.5 S mit Top-Hardware und Software-Problemen
Nach einem einmonatigen Praxistest erweist sich das Huawei MatePad 11.5 S als Tablet mit klaren Stärken in der Hardware, aber deutlichen Schwächen bei der Software. Besonders Display und Eingabestift setzen in der Preisklasse um 399 Euro Maßstäbe, während das fehlende Google-Ökosystem die Alltagstauglichkeit spürbar einschränkt, so das Fazit unseres Kollegen Andrzej Tokarski.
Das optionale Paper-Mat-Display reduziert Spiegelungen stark und vermittelt in Kombination mit dem M Pencil Pro ein sehr natürliches Schreib- und Zeichengefühl, ohne Farben oder Kontrast sichtbar zu verfälschen. Das 11,5-Zoll-LCD mit 144 Hz ist hell genug für den Außeneinsatz, auch wenn es OLED-typisches Schwarz vermissen lässt. Der M Pencil Pro bietet Druck- und Neigungserkennung, Gyroskop-Funktionen für unterstützte Apps sowie magnetisches Laden und gehört technisch zur Oberklasse.
Im Alltag arbeitet das Tablet mit dem Kirin-T92C6-Chip flüssig bei typischen Aufgaben wie Surfen, Streaming und Notizen. Die Leistung liegt jedoch klar unter aktuellen Top-SoCs, insbesondere bei grafikintensiven Spielen. Während einige Titel problemlos laufen, zeigen andere Grafikfehler oder sind nur eingeschränkt spielbar. Positiv fallen dagegen die vier Lautsprecher auf, die für ihre Klasse einen kräftigen und ausgewogenen Klang liefern.
Größter Kritikpunkt bleibt die Software: Das MatePad wird ohne Google-Dienste ausgeliefert. Zwar lassen sich über Umwege wie MicroG und alternative App-Stores viele Anwendungen nachinstallieren, der Aufwand ist jedoch hoch und selbst dann bleiben Einschränkungen, etwa beim HD-Streaming. Für Nutzer ohne technische Erfahrung ist das System kaum empfehlenswert.
Die Akkulaufzeit von gut sechs Stunden bei hoher Helligkeit ist solide, aber nicht herausragend. Das Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig, USB-C mit USB-3.0-Tempo und Videoausgang ist in dieser Preisklasse ein Pluspunkt. Eine IP-Zertifizierung fehlt jedoch. Zusammengefasst richtet sich das MatePad 11.5 S vor allem an kreative Nutzer und Studierende, die großen Wert auf Display- und Stiftqualität legen und bereit sind, Kompromisse bei Software und App-Kompatibilität einzugehen. Wer ein unkompliziertes Tablet mit sofort nutzbaren Google-Diensten erwartet, findet bei der Konkurrenz derzeit die bessere Wahl. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Das optionale Paper-Mat-Display reduziert Spiegelungen stark und vermittelt in Kombination mit dem M Pencil Pro ein sehr natürliches Schreib- und Zeichengefühl, ohne Farben oder Kontrast sichtbar zu verfälschen. Das 11,5-Zoll-LCD mit 144 Hz ist hell genug für den Außeneinsatz, auch wenn es OLED-typisches Schwarz vermissen lässt. Der M Pencil Pro bietet Druck- und Neigungserkennung, Gyroskop-Funktionen für unterstützte Apps sowie magnetisches Laden und gehört technisch zur Oberklasse.
Im Alltag arbeitet das Tablet mit dem Kirin-T92C6-Chip flüssig bei typischen Aufgaben wie Surfen, Streaming und Notizen. Die Leistung liegt jedoch klar unter aktuellen Top-SoCs, insbesondere bei grafikintensiven Spielen. Während einige Titel problemlos laufen, zeigen andere Grafikfehler oder sind nur eingeschränkt spielbar. Positiv fallen dagegen die vier Lautsprecher auf, die für ihre Klasse einen kräftigen und ausgewogenen Klang liefern.
Größter Kritikpunkt bleibt die Software: Das MatePad wird ohne Google-Dienste ausgeliefert. Zwar lassen sich über Umwege wie MicroG und alternative App-Stores viele Anwendungen nachinstallieren, der Aufwand ist jedoch hoch und selbst dann bleiben Einschränkungen, etwa beim HD-Streaming. Für Nutzer ohne technische Erfahrung ist das System kaum empfehlenswert.
Die Akkulaufzeit von gut sechs Stunden bei hoher Helligkeit ist solide, aber nicht herausragend. Das Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig, USB-C mit USB-3.0-Tempo und Videoausgang ist in dieser Preisklasse ein Pluspunkt. Eine IP-Zertifizierung fehlt jedoch. Zusammengefasst richtet sich das MatePad 11.5 S vor allem an kreative Nutzer und Studierende, die großen Wert auf Display- und Stiftqualität legen und bereit sind, Kompromisse bei Software und App-Kompatibilität einzugehen. Wer ein unkompliziertes Tablet mit sofort nutzbaren Google-Diensten erwartet, findet bei der Konkurrenz derzeit die bessere Wahl. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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